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Einbau

Die Spielgefährten Martina Wenk, Gerd Möhl, Hannjörg Guhl, André Gross und Roland Tuma beim Einbau der Bühne ins Familienzentrum.

Jetzt ist es auch sichtbar: Die Kellerbühne FreiGespielt steuert auf ihre nächste Premiere zu. Nach Ostern wird die Kriminalkomödie „Ist Amanda noch zu retten?“ von der Stammautorin der Mirower Mimen, Alexa Thiesmeyer, ins Scheinwerferlicht rücken. Gestern haben die Schauspieler die Bühne ins Familienzentrum eingebaut. Der kantinenähnliche Saal wird nun Schritt für Schritt in ein Theater umgewandelt.

Die Arbeit an den Brettern, die die Welt bedeuten, hat die Herren der Truppe ganz schön geschafft. Da nur ein Teil der alten Bühne aus dem „Ritterkeller“ mitgenommen werden und in einem Speicher am Bahnhof zwischengelagert werden konnte, galt es zunächst, weitere Untergestelle und Teile des Bühnenbodens zu bauen. Und das bei Temperaturen unter Null.

Ruf nach Roadies wird laut

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Gerd Möhl gibt alles, um Alt und Neu zusammenzubringen.

Spätestens beim Transport der sperrigen und schweren Teile hin zur neuen Wirkungsstätte meldete sich dann bei dem einen oder anderen der nicht mehr so ganz jungen Schauspieler der Rücken und es wurde der Ruf nach Roadies laut. Zum Glück war durch die Spielgefährtinnen für Kaffee und Kuchen gesorgt. Vielleicht finden sich ja ein paar freiwillige Helfer, wenn es wieder an den Abbau geht. Es wäre ein Segen für die Truppe.

Seit dem Jahreswechsel laufen bei der Kellerbühne die Durchlaufproben zu dem Dreiakter, wobei die Bewegungsabläufe mangels Bühne bislang nur simuliert werden konnten. Ein bisschen Probenarbeit bleibt also noch, bevor sich der Vorhang zu der neuen Kriminalkomödie das erste Mal öffnet. Denn, wie gewohnt, hängen sich die FreiGespielten die Latte hoch, muss am Ende alles stimmen. Ab wann und wo Tickets verkauft werden, wird rechtzeitig bekanntgegeben.