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Tagesarchiv 24. Januar 2016

Grundschulchor Mirow wärmstens zu empfehlen

24 Sonntag Jan. 2016

Posted by Strelitzius in Kultur

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, Mirow, Musik, Neustrelitz, Schulen

Musik

Ist für Veranstaltungen eine musikalische Umrahmung vorgesehen, so haben es die Umrahmenden meistens schwer, anschließend auch nur Erwähnung zu finden. Und wenn, so ernten sie in der Regel einen mickrigen Satz so als Anwesenheitsnachweis, bar jeder Würdigung der erbrachten Leistung.

Musik2Deshalb ist es mir geradezu ein Bedürfnis, mal ein paar freundliche Worte für den Chor der Grundschule „Regenbogen“ in Mirow zu finden. Die Jungen und Mädchen unter Leitung von Schul-Chefin Gabriele Rühe haben mich nämlich in der zurückliegenden Woche echt gerührt. Da sind sie zur Eröffnung der Ausstellung „Ressourcenkammer Erde“ im Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz aufgetreten und haben ein Programm hingelegt, das vom Landesvater Erwin Sellering bis zu meiner Wenigkeit wohl alle Anwesenden begeistert hat.

Falls der Auftritt der Mirower keinen Namen hatte, so bekommt er von mir an dieser Stelle einen verliehen: „Wir sind alle Kinder dieser Erde“ hieß es wohl in einer vorgetragenen Zeile. Die Lütten haben ein Plädoyer für den Frieden und das Miteinander der Menschen auf der Erde gesungen und rezitiert, das so recht in diese schwierige Zeit passt. Sie verbreiteten Lebensfreude und Optimismus. Außerdem wussten sie auch noch als Instrumentalisten zu gefallen. Also, ich kann die Kids nur für weitere Engagements empfehlen.

musik3Und wenn die einen einen Satz mehr bekommen haben, dann sollen es die anderen auch. Das Gitarrenquartett der Musikschule Kon.centus war sicherlich künstlerisch versiert. Leider hatte man sich wohl im Repertoire vergriffen und versenkte die Anwesenden an diesem schönen Tag zum Glück nur vorübergehend in Melancholie. Mit eigens kreierten Pralinen vom Meisterkoch Daniel Schmidthaler aus der „Alten Schule“ Fürstenhagen für jeden Gast wurde das von den Einladern wieder ausgebügelt.

Soja bringt Spitzkohl und Pute im Wok echt in Hochform

24 Sonntag Jan. 2016

Posted by Strelitzius in Kochen

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Essen, Kochen

Spitzkohlsoja

Eintöpfe gelten völlig zu Unrecht als gewöhnlich oder nicht salonfähig. Das Gute daran ist das Gute darin, um mal einen Werbespot zu borgen. Und wieviel Arbeit häufig dazu gehört, zeigt mein heutiges Rezept. Ich jedenfalls habe schon öfter zur Suppe eingeladen und hätte auch kein Problem damit, Gästen meinen Spitzkohltopf mit Soja vorzusetzen.

Zunächst müssen alle Zutaten vorbereitet werden, damit es nachher im Wok schnell gehen kann. 500 Gramm Putenbrustfilet in Streifen schneiden, kräftig salzen und pfeffern. Drei Knoblauchzehen und eine Zwiebel fein hacken. Eine rote Chilischote entkernen und in Streifen schneiden, zwei Karotten auch in Schnitze verwandeln. Ein Bund Frühlingszwiebeln in Scheiben und 400 Gramm Spitzkohl in Streifen schneiden. 200 Gramm braune Pfifferlinge und einen halbierten Zucchino in Scheiben schneiden.

Jetzt noch ein Glas Sojabohnenkeimlinge öffnen und den Inhalt abtropfen lassen. Das gleiche mit einer kleinen Dose Gemüsemais machen. Wer bekommt, nimmt Zuckermais. Dann brauchen wir noch drei bis vier Zentimeter Ingwerwurzel fein gerieben, einen Liter Hühnerbrühe und 100 Milliliter Sojasoße.

Päuschen schadet nicht, dann rühren, rühren, rühren

Nach der erheblichen Vorarbeit ein Bier aufmachen und sich eine Verschnaufpause gönnen (muss nicht), denn jetzt wird es richtig stressig. Pfannenrühren ist angesagt. Vier Esslöffel Öl im Wok erhitzen, das Fleisch bei starker Hitze anbraten, Zwiebeln und Knoblauch dazu. Kurz darauf Chili und Karotten ins Rennen schicken, immer rühren.

Jetzt die Frühlingszwiebeln und den Kohl mitbraten, Pilze, Zucchino und Sojabohnenkeimlinge kommen nach und bekommen kurz Hitze. Wir rühren unverdrossen, nur nicht nachlassen! Nun sind Ingwer und Mais an der Reihe, und immer noch rühren. Brühe und Sojasauce bilden den Abschluss, aufkochen lassen. Es hat sich ausgerührt, und wir haben uns das Essen redlich verdient. Mit Salz, Peffer und Zucker abschmecken und nichts wie auf den Teller.

Ich habe es gern scharf und war mit zwei Chili-Schoten am Start – eine reicht für Normalverbraucher. Es war uns ein echter Gaumenschmaus, und den wünsche ich euch jetzt auch.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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