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Im Fall der schweren Brandstiftung in einem von Asylbewerbern und Einheimischen bewohnten Mehrfamilienhaus in Woldegk (Strelitzius berichtete) am Montagabend hat die Polizei unter Führung des polizeilichen Staatsschutzes eine achtköpfige Ermittlungsgruppe gebildet.  Alle 35 Bewohner waren von der Feuerwehr evakuiert worden. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.

Die Verletzungen des 14-jährigen Mädchens und des 76-jährigen Mannes aus Woldegk, welche im Klinikum Neubrandenburg stationär aufgenommen wurden, sind nicht lebensbedrohlich, wurde am Abend mitgeteilt. Ein Brandursachenermittler hat unterdessen die vorsätzliche Brandstiftung bestätigt.

Die Ermittlungsgruppe konzentriert sich momentan auf Befragungen von Anwohnern. Darüber hinaus suchen Kriminaltechniker nach verwertbarem Spurenmaterial. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter http://www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.