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Das Theaternetzwerk Mecklenburgische Seenplatte hat vor der heutigen Stadtvertretersitzung in Neustrelitz SPD-Fraktionschefin Jeannine Pflugradt attackiert. Die Abgeordnete hatte sich in einem Gespräch mit Strelitzius für die Zielvereinbarung mit dem Land ausgesprochen, die einem Staatstheater Nordost den Weg ebnet und das produzierende Vierspartentheater am Standort Neustrelitz/Neubrandenburg beerdigt.

„Die blanke Visionslosigkeit und Realitätsferne schlägt sich in diesen Äußerungen erneut nieder“, heißt es in dem auf Facebook verbreiteten Kommentar der Netzwerker. Am Donnerstag werde in Neustrelitz über  „den ministeriell verordneten Todesstoß für eine vielfältige Theaterkultur in der Seenplatte abgestimmt. Und all das ohne erkennbare Not.“ Sämtliche finanzielle Lücken seien künstlich konstruiert. Praktikabilität und Sinnhaftigkeit der Brodkorb-Pläne seien von Fachleuten oft genug kritisiert. „Wer trotz ‚Bauchschmerzen‘ für dieses Papier stimmt, verrät seine Wähler und ignoriert den Bürgerwillen auf peinliche Art und Weise“, heißt es abschließend.

Der grüne Stadtvertreter Falk Jagszent hat die heutige Abstimmung auf der gleichen Internetseite in einem Satz zusammengefasst: „Die Farce geht weiter.“ Die Stadtvertretersitzung beginnt um 18.30 Uhr im Rathaus.