Im Landestheater Neustrelitz heißt es am ersten März-Wochenende „Manege frei“ – am Sonnabend beim Theaterball und am Sonntag, 2. März, 16 Uhr beim „Tanz im Theater“ mit dem Salonorchester Neustrelitz. Die 22 Musiker wollen mit ihrem Programm aus internationalen Evergreens besonders die vielen Tanzfreudigen in Stadt und Region ansprechen. Die Bühne ist die Manege, in der sich die Tanzpaare mal flott bis akrobatisch, mal ruhig bis gemächlich dem Rhythmus der Melodien hingeben können.
Lange genug auf der Couch gesessen und der Ruhe gefrönt? Oder schon mitten im beruflichen Alltag gelandet, der Geist mehr ermüdet als inspiriert? Wem im eigenen Alltag etwas Aufregung, Spannung, Herausforderung und Freude fehlt, der kann im Tango Argentino etwas finden, dass ihn in ganz neue Erfahrungswelten führt.
In Röbel und Wittstock kann man in den nächsten Wochen noch zum Einsteigerkurs von Sabine Schattschneider und Grete Weingart dazukommen. Gern als Paar, aber auch als Single oder mit Freunden. Tendenziell gebraucht werden mehr Männer und Menschen, die Lust haben, ihr Führungspotenzial zu entdecken. Montags ab 17 Uhr in Wittstock, jeden Dienstag ab 17 Uhr in Röbel, der aktuelle Tanzraum wird noch verhandelt, Anmeldungen sind deshalb erwünscht: Grete Weingart: 0151 15836996 oder per email an kulturagentin-roebel@web.de.
Die im August 2022 von Josephine Brandt gegründeten und seitdem trainierten Neustrelitzer „TanZinis“ (Strelitzius berichtete) firmieren ab dem kommenden Jahr unter dem neuen Namen „PROJECT DXNCE“. Die Chefin hat mir auch noch weitere Informationen zukommen lassen. Es wird im kommenden Jahr keinen Minis-Kurs mehr geben. Lediglich der Kids-Kurs 9 bis 16 Jahre bleibt bestehen, und es gibt aktuell noch freie Plätze. Trainiert wird das ganze Jahr über, außer in den Schulferien.
„Das Highlight, worauf wir hinarbeiten, ist der Vier Tore Dance Cup in Neubrandenburg“, so Josephine Brandt. „Eventuell werden wir auch bei weiteren Wettkämpfen antreten.“
tanz:digital, die Initiative zur Förderung des digitalen Tanzes, präsentiert in Kooperation mit PMD-ART Productions und dem Labor für darstellende Kunst und Digitalität ein einzigartiges Sommercamp in Neustrelitz. Vom 8. bis 10. August erkunden die Tänzerinnen des FREYAS Connective (@freyasconnective) in einem Workshop die faszinierende Welt der digitalen Lichtkunst in Verbindung mit zeitgenössischem Tanz.
Mit Unterstützung der Kachelofenfabrik Neustrelitz bietet das Sommercamp die einmalige Gelegenheit, die Grenzen des Tanzes durch die Integration digitaler Lichttechnik zu erweitern. Durch den Einsatz modernster Tracking- und Mapping-Technologien erforschen die Teilnehmerinnen die vielfältigen Möglichkeiten der Lichtgestaltung und deren Interaktion mit tänzerischen Ausdrucksformen.
Am 10. August findet um 17 und um 20 Uhr eine öffentliche Abschlussperformance statt, bei der die Teilnehmerinnen des Workshops ihre Arbeiten präsentieren. Dazwischen bietet ab 18 Uhr ein Netzwerktreffen allen Tanzbegeisterten und Interessierten die Möglichkeit zum Kennenlernen, Austauschen und Kontakte knüpfen.
Das Wochenende 24./25. Februar steht im Landestheater Neustrelitz ganz im Zeichen des vorigen Jahrhunderts: Der Theatersaal ist völlig umgebaut und strahlt im Stil der „goldenen“ Zwanziger. Man tanzt auf der Bühne und sitzt bequem an Tischen auf den überbauten Zuschauerrängen – am Sonnabend beim Theaterball und am Sonntag, 25. Februar, 16 Uhr beim Tanznachmittag des Salonorchesters Neustrelitz. Die 20 Musiker wollen am Sonntag besonders die vielen Tanzfreudigen in Stadt und Region ansprechen und setzen diesmal auf die bekannten Songs aus den Zwanzigern.
Mit von der Partie sind Sabine Denkinger (Gesang), Johannes Groh(Moderation und Gesang) sowie Walter Diesterhaupt (Leitung). Im Gastronomie-Angebot sind Kaffee, Kuchen und kalte Getränke. Vorverkauf im Theaterservice, Strelitzer Str. 38, Tel. 03981 206400, online tog.de/spielplan-programm und an der Tageskasse.
Tango geht immer, findet Grete Weingart, und lädt ein zum neuen Einsteigerkurs in Röbel. Wenn zwei Menschen in weicher Umarmung, aufmerksam und innig zur Musik von Bandoneon, Klavier und Geigen über eine Tanzfläche gehen, die Blicke lächelnd nach innen gerichtet, die Beine sich gelegentlich berührend und faszinierende Schlenker machend, dann ist das sehr wahrscheinlich ein Tango – genauer „Tango Argentino“. Ein Tanz, der von Südamerika aus die ganze Welt erobert hat und selbst im kleinen Röbel nicht ganz unbekannt ist.
Grete Weingart
Seit dem Frühjahr 2022 üben auch im Städtchen an der Müritz unter dem Namen SeetanGo einige Faszinierte diesen Tanz, der keine vorgeschriebenen Schrittkombinationen kennt, sondern auf einer gemeinsamen Körpersprache basiert. Mit ihrer Leiterin Grete Weingart lernen die Tänzerinnen und Tänzer zu führen, ohne Druck auszuüben, und zu folgen, ohne sich dabei aufzugeben. Ein wunderbares Gespräch ohne Worte. Zum Seefest konnte man einigen Tänzerinnern und Tänzern auf der Bühne am Mühlenberg zuschauen.
Da es immer wieder Anfragen gibt, hat Grete Weingart beschlossen, ab Dienstag, dem 17. Oktober, einen neuen Einsteigerkurs anzubieten, der aus zehn Einheiten von jeweils 75 Minuten bestehen wird. Der Unterricht beginnt um 17.45 Uhr und kann auf Spendenbasis besucht werden, da der Kulturverein Röbel im Hintergrund agiert. Anmeldungen sind telefonisch unter 0151 15836996 erwünscht.
Am kommenden Sonnabend, den 5. August, um 19.30 Uhr, tritt die Gruppe LANAYA (Vertrauen) im Rahmen der diesjährigen Hofkonzerte in Klein Trebbow auf. Sie hat sich in der Musikszene den Ruf erworben, etwas Besonderes zu sein in der Reihe afrikanischer Ensembles, die sich mit traditioneller Musik beschäftigen. Alle Mitglieder stammen aus Burkina Faso in Westafrika und können aus dem reichen Kultur- und Musikerbe des dort ansässigen Volkes der Manding schöpfen. Sie haben also einen tiefen kulturellen und musikalischen Hintergrund.
Zur Aufführung kommen die weltbekannten, kraftvollen und furiosen Rhythmen, Lieder und Tänze der Manding-Völker Bobo, Bissa und Siamou, die an den Grenzen zu Mali, Ghana und Elfenbeinküste leben. Die Künstler schaffen es immer wieder, mit harmonisch groovenden Melodien und rhythmischen Improvisationen ein ganz neues Licht auf teilweise uralte, leise oder kraftvolle, traurige oder fröhliche Volksweisen zu werfen. Professionalität und die originelle Art der MusikerInnen und TänzerInnen überzeugen und begeistern das Publikum.
Deutsche Tanzkompanie und Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz laden mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Landestheater Mecklenburg e.V. am Sonntag, dem 18. Juni, um 11 Uhr, zu einer besonderen Matinee ins Kulturquartier ein. TANZ – EIN LEBEN blickt mit Gesprächen, persönlichen Erinnerungen und Film(ausschnitten) auf ein besonderes Kapitel in der Geschichte von Tanz und Ballett in Ostdeutschland. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Thomas Vollmer, der gerade erst seinen Abschied von der Neustrelitzer Kompanie und von der Bühne bzw. dem Berufsleben nahm. Es musiziert Torsten Harder. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter info@kulturquartier-neustrelitz.de oder 03981-23909-99.
„Mit Meistertänzer Thomas Vollmer und anderen prominenten Gästen, wichtigen Gestaltern der Tanzszene, wollen wir auf (s)eine große Bühnenlaufbahn blicken“, schreibt mir Marco Zabel, Geschäftsführender Direktor der Deutschen Tanzkompanie. „Dazu gehören die Anfänge, nicht zuletzt aber die Zeit nach 1990. Und damit auch der Blick auf Tanz und Tanztheater in der DDR sowie im vereinten Deutschland.“ Eine besondere Rolle spiele dabei das Tanztheater in der Prägung durch Tom Schilling, das auch einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Deutschen Tanzkompanie hatte.
„The Comeback“ (von links): Christian Becker, Wolfgang Schmidt (Päuling), Norbert Sprengel, Burgunda Tschitschil (Buggi), Burkhard Berthold (Bucky), Gerhard Voß (Sepp), Manfred Heinz (Benny)
Wenn „The Comeback“ zum Tanz aufspielt, kommen Freunde der Rockmusik wieder ganz auf Ihre Kosten. Mit Hits von CCR, Spencer Davis Group, Beatles, Deep Purple, Carlos Santana, Eric Clapton und vielen anderen lässt die Liveband aus Neubrandenburg die Erinnerungen an die 70er und 80er Jahre wiederaufleben. Wer sich die mitreißenden Klänge und einen Abend voller Geselligkeit und bester Stimmung nicht entgehen lassen möchte, ist am kommenden Sonnabend, den 10. Juni, ab 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr, auf dem Hof des ehemaligen Franziskanerklosters in Neubrandenburg, Stargarder Straße 2, herzlich willkommen.