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Schlagwort-Archiv: Mirow

Mehrjähriges Klageverfahren beendet: Land bestätigt Baurecht für die Ortsumgehung Mirow im Zuge der B 198

20 Mittwoch März 2024

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Baurecht, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Ministerium, Mirow, Oberverwaltungsgericht, Ortsumgehung, Verkehr

Der Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumgehung Mirow im Zuge der Bundesstraße 198 ist vollziehbar. Dies ist, wie bereits an dieser Stelle berichtet, das Ergebnis der gestrigen Verhandlung beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Greifswald. Die Planfeststellungsbehörde und die Klagenden haben sich im Ergebnis auf einen Vergleich geeinigt, so dass nunmehr Baurecht für die Ortsumgehung Mirow besteht. Mit dem Vergleich hat sich die Straßenbauverwaltung unter anderem bereit erklärt, die Planungen für einen straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße L 25 von Starsow nach Mirow aufzunehmen und im Zusammenhang mit diesem Projekt die naturschutzfachliche Aufwertung des Sürlingsees zu prüfen. „Mit der Entscheidung endet ein mehrjähriges Klageverfahren, so dass einer Einstellung der Maßnahme in den Bundeshaushalt nun nichts mehr entgegensteht. Die hierfür erforderlichen Unterlagen hat das Land bereits an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr übersandt“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse.

Die Ortsumgehung wird in zwei Planungsabschnitten (Süd- und Westabschnitt) umgesetzt und hat eine Gesamtlänge von rund 8,3 Kilometern. Als Querschnitt für die Straße ist ein zweistreifiger Neubau mit einer Straßenbreite von acht Metern vorgesehen. Es gibt insgesamt neun Brückenbauwerke. Das größte Bauwerk hat eine lichte Weite von circa 73 Metern und führt über die Müritz-Havel-Wasserstraße. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf derzeit rund 58 Millionen Euro und werden überwiegend vom Bund getragen.

Mirower Bürgerinitiative wird mit Eintragung ins Goldene Buch der Stadt geehrt

19 Dienstag März 2024

Posted by Strelitzius in Kommunales

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Schlagwörter

Bürgerinitiative, Goldenes Buch, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Stadtvertretung

Anstoßen am Abend auf den Erfolg der Bürgerinitiative.

In der Mirower Stadtvertretung ist am Abend mit den Aktivisten der Bürgerinitiative für die Umgehungsstraße auf den erhofften Erfolg heute vor dem Oberverwaltungsgericht Greifswald (Strelitzius berichtete) angestoßen worden. Außerdem folgten die Abgeordneten einhellig einem Vorschlag von Bürgermeister Henry Tesch, die Bürgerinitiative für ihr rund 14-jähriges beharrliches und letztlich von Erfolg gekröntes Wirken mit einer Eintragung ins Goldene Buch der Stadt zu ehren. Die Würdigung soll am 25. Mai im Rahmen des 1. Tages der offenen Tür Schlossensemble Mirow – Areal Unteres Schloss stattfinden.

Vergleich vor dem Oberverwaltungsgericht: Ortsumgehung Mirow kann gebaut werden

19 Dienstag März 2024

Posted by Strelitzius in Justiz

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Schlagwörter

Bauen, Greifswald, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Oberverwaltungsgericht, Ortsumgehung

Die Ortsumgehung Mirow kann in ihren beiden Abschnitten gebaut werden. Das Oberverwaltungsgericht Greifswald hat am Dienstag einen Vergleich vorgeschlagen. Die Kläger haben dem zugestimmt und ihre Klage gegen den Südabschnitt der Umgehungsstraße zurückgezogen. Teil der Vereinbarung ist unter anderem der Bau eines Radweges von Starsow nach Mirow.

Bürgermeister Henry Tesch, der die Verhandlung verfolgt hat, sprach in einer ersten Stellungnahme der 2010 gegründeten Bürgerinitiative „meinen ungeteilte Dank“ aus. „Sie hat so lange durchgehalten und das erkämpft.“ Bewährt habe sich auch der von ihm 2019 angeschobene strukturierte Dialog aller Beteiligten. „Wir haben konstruktiv mit den Verantwortungsträgern zusammengearbeitet, darunter vor allem das Straßenbauamt Neustrelitz“, fasste das Stadtoberhaupt zusammen. Heute Abend werde in der Mirower Stadtvertretersitzung auf den Erfolg angestoßen.

„Wir freuen uns natürlich riesig, dass es endlich grünes Licht gibt“, sagte mir Christine Kittendorf für ihre Mitstreiter von der Bürgerinitiative. Die stellvertretende Mirower Bürgermeisterin war mit Aktivisten der BI nach Greifswald gereist. Im Gerichtssaal anwesend auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt (Strelitzius berichtete) und der Landtagsabgeordnete Der LINKEN, Torsten Koplin.

Im Gerichtssaal dabei: Torsten Koplin und Johannes Alt (vorn von links) sowie Mitglieder der Bürgerinitiative für die Mirower Ortsumgehung.

Erfreuliche Post: Kommunalarbeiter in der Kleinseenplatte ernten Bürgerlob

19 Dienstag März 2024

Posted by Strelitzius in Bürger

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Schlagwörter

Kommunales, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Verwaltung, Wesenberg

Lobende Post genießt in Amtsstuben Seltenheitswert. Umso mehr hat sich die Verwaltung der Kleinseenplatte über obiges Schreiben aus Mirow gefreut, das ich gern veröffentliche. Zumal ich als Wesenberger höchst zufrieden mit der Arbeit der hiesigen Kommunalarbeiter vom Regiehof der Woblitzstadt bin. Die haben wie auch ihre Mirower Kollegen schon eine Menge in diesem Jahr geschafft, auch wenn natürlich noch viel bis zum Saisonstart in den anerkannten Erholungsorten zu tun bleibt.

Oberverwaltungsgericht entscheidet über Mirower Ortsumgehung: Bundestagsabgeordneter fährt mit nach Greifswald

18 Montag März 2024

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Arlt, Bundestagsabgeordneter, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Oberverwaltungsgericht, Ortsumgehung

Der SPD-Bundestagabgeordnete Johannes Arlt in der Mirower Schlosskurve, wo die Bürgerinitiative regelmäßig demonstriert.

Mirow sieht mit Spannung dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Greifswald bezüglich der Aufhebung des Bauaufschubs zur Umgehungsstraße entgegen. Am morgigen Dienstag wird entschieden, ob mit dem Bau der seit Jahren geplanten Ortsumgehung begonnen werden kann. Aus Mirow wird sich eine Delegation auf den Weg in die Hansestadt machen, um die Verhandlung zu verfolgen. Darunter auch der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt.

„Eigentlich habe ich Sitzungswoche im Bundestag, aber das Thema ist mir so wichtig, dass ich die Bürgerinitiative gern begleiten und vor Gericht Präsenz zeigen will“, teilt der Abgeordnete mit. „Ein positivesUrteil und die Aufhebung des Bauaufschubs würden den Baubeginn der neuen Straße möglich machen. Es handelt sich um eines der emotional aufgeladensten und längsten Planungsverfahren in der südlichen Seenplatte,” sagt Johannes Arlt und ergänzt: „Schon als Kandidat wurde ich im Wahlkampf zur Demonstration eingeladen, und das Thema hat mein Team und mich seitdem jeden Monat beschäftigt.“

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War es das letzte Mal? Mirower Bürger haben erneut für die Ortsumgehung demonstriert und hoffen auf Richterspruch

08 Freitag März 2024

Posted by Strelitzius in Bürger

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Schlagwörter

Bürgerinitiative, Bauen, Demonstration, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Oberverwaltunsgericht, Ortsumgehung, Protest

Rund 50 Mirower Bürger haben am Donnerstagabend wieder auf der B 198 in der Kurve am Unteren Schloss für die Umgehungsstraße demonstriert. Und sie hoffen, dass sie zum letzten Mal auf die Straße gegangen sind. Denn am 19. März fallen am Oberverwaltungsgericht in Greifswald die Würfel. Entschieden werden sollen gleich zwei Klagen: eine private gegen den Südabschnitt der geplanten Ortsumgehung und eine des Landes, das auf sofortigen Vollzug drängt, auch wenn es noch etwaige formelle Mängel gibt, die mit dem Bauanlauf abgestellt werden können. „Wenn man sich überlegt, dass die Ortsumgehung längst fertiggestellt sein könnte, dann kann man nur hoffen, dass es nun von den Richtern grünes Licht gibt“, sagte mit Christine Kittendorf, Mitglied des Vorstandes der Bürgerinitiative und Vizebürgermeisterin von Mirow. Sie habe aus dem Dialog heraus den Eindruck, dass nun endlich alle beteiligten Behörden ihre Hausaufgaben gemacht haben und der Baustart bestens vorbereitet sei.

Christine Kittendorf wird mit weiteren Vorstandsmitgliedern der BI der Verhandlung in der Hansestadt beiwohnen, natürlich in aller gebotenen Stille. „Wir wollen einfach nur Präsenz zeigen.“ Je nach Urteil werden die Aktivisten der Anfang Mai 14 Jahre bestehenden BI am 4. April zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung zusammenkommen, oder vorher wie immer wieder donnerstags den Durchgangsverkehr für 30 Minuten zum Erliegen bringen. „Aber noch einmal zehn Jahre halten wir den Protest nicht durch“, räumt Christine Kittendorf ein. „Etliche von denen, die die Bürgerinitiative gegründet haben, sind schon gar nicht mehr am Leben oder sehr alt geworden.“ Auch Vertreter der Kommunal-, der Landes- und der Bundespolitik wollen in Greifswald dabei sein.

Ein Mann führt zum Frauentag durch Schloss Mirow und plaudert über das Glück der Witwen

03 Sonntag März 2024

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Schlagwörter

Führung, Frauentag, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Pergande, Schloss

Zum Frauentag gibt es in Schloss Mirow freien Eintritt für alle Frauen und eine spezielle Themenführung von Frank Pergande: „Das Glück der Witwen“. Frauen hatten keinen Platz in der Thronfolge von Mecklenburg-Strelitz. Aber einige der Herzoginnen, ihren Männern weit überlegen, wussten sich durchzusetzen. Zwei haben in ihrem Witwensitz Mirow ein Schloss hinterlassen, das sich als gebauter Feminismus des 18. Jahrhunderts verstehen lässt. Warum – das erklärt am Frauentag ausgerechnet ein Mann.

Beginn der Führung 11 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde, Tickets: 4 € zzgl. Eintritt. Frauen sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Die Plätze für die Führung sind begrenzt, bitte anmelden per E-Mail unter schloss-mirow@mv-schloesser.de oder unter Telefon 0385 588 41863.

Mecklenburg lohnt sich immer: Kurzurlauberin begegnet in Wesenberg und Mirow liebenswerten Menschen

03 Sonntag März 2024

Posted by Strelitzius in Leute

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Schlagwörter

Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Tourismus, Wesenberg

„Habe im Hotel umgeräumt, Teeregal zur Seite, Kannen rüber, damit der schöne Spruch zu sehen ist. Natürlich habe ich gefragt ob ich dekorativ tätig sein darf.“ Fotos: Annemarie Nickel

„Es ist wichtig, das wir gemeinsam von den Momenten erzählen, die uns berühren, damit die Entdeckerlust geweckt wird, unser Land zu erkunden, Menschen kennenzulernen, sich verstehen und lachen, auf ganz unkomplizierte Art“, schreibt mir Annemarie Nickel. Sie hat nach einem Wochenende in der Kleinseenplatte einen kleinen Reisebericht verfasst. Urlaub hier lohnt sich immer, so das Fazit der Absenderin, der ich vom Tourismusverband empfohlen wurde. Für meine Heimat Mecklenburg tue ich so ziemlich alles, klar, dass ich da auch diese besondere Form der Werbung veröffentliche.

Land der 1000 Seen ist stets eine Reise wert                            

Freitag, es regnet, windig, kalt, wir sind in Richtung Mecklenburg unterwegs. Ich muss unbedingt für kleine Mädchen, in Rheinsberg kurz vor der Landesgrenze halten wir an, keine Toilette in Sicht. In einem Laden gefragt, keine Möglichkeit, ich verstehe die Verkäuferin, die sehr freundlich zu mir war. Voller Hoffnung steuert Jürgen in die Einfahrt zum Seehotel Rheinsberg. Ich renne rein,  frage eine Urlauberin nach der Toilette, welch Glück. Danach gehe ich ganz entspannt zur Rezeption, lege zwei Euro hin, erzähle den beiden Damen davon, wir drei lachen,  jetzt kann auch ich wieder lachen. Schnell flitze ich zum Auto zurück, wunderbar.

In Wesenberg besuchen wir Verwandte, wandern zum Ristorante „Da Giovanni“. Super nett, warm, gemütlich, gutes Essen, sehr zu empfehlen. Fünf Menschen verlassen glücklich das Restaurant. Danach noch Streuselkuchen zum Kaffee, den Conny gebacken hatte.

Im Strandhotel Mirow haben wir ein Zimmer gebucht. Angekommen, Auto geparkt, Tasche geschnappt, an der Rezeption steht „Bitte im Restaurant melden“. Dort empfängt uns eine wohlige Wärme, ein Pärchen checkt vor uns ein. Sie fragen nach der Sauna. Der Kellner sagt „bitte eine ½ Stunde  vorher Bescheid sagen, dann wird sie angemacht“. Er erklärt sehr nett, auf eine entzückende Art, dass auf Grund der hohen Energiekosten die Sauna nur auf Wunsch angemacht wird. Wir sind begeistert, mit welcher Liebenswürdigkeit er diese wichtige, unumgängliche Sparmaßnahme rüberbringt. Verständnis und ein Schmunzeln zaubert er auf unsere Gesichter. Ein Mitarbeiter, der es so nett erklärt, wunderbar. Hier sind wir am richtigen Platz.

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Vor der Gerichtsentscheidung: Mirower Bürger demonstrieren wieder für die Umgehungsstraße

03 Sonntag März 2024

Posted by Strelitzius in Verkehr

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Schlagwörter

Bürgerinitiative, Demonstration, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Ortsumgehung

Die nächste Demo der Bürgerinitiative Umgehungsstraße Mirow steht an. Am kommenden Donnerstag, 7. März, um 18 Uhr, wird wieder auf der B198 in der Schlosskurve mit halbstündiger Straßensperrung demonstriert.

„Auf in den März: Gerichtsentscheidung und Frühlingsanfang“ lautet diesmal das Motto der Demo. Dazu lädt die BI zur Bratwurst mit Getränken ein. Eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes wird für den 19. März erwartet (Strelitzius berichtete).

Attraktive Spielewelt Mirow: Nach abenteuerlichem Bauverlauf gibt es nun allen Grund zum Feiern

28 Mittwoch Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Schlagwörter

Bauen, Ferienpark, Frido und Skippy, Granzow, Indoorspielplatz, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Spielewelt, Tourismus

Noch einmal wurde ein symbolisches Band durchschnitten: von links Henry Tesch, die Leitende Verwaltungsbeamtin der Kleinseenplatte Karola Kahl, Dr. Christian-Otto Limburg und Mirows Vizebürgermeisterin Christine Kittendorf.

Die Mecklenburgische Kleinseenplatte und die Gegend drumherum ist zweifellos um eine Attraktion reicher. Für geladene Gäste, darunter Bürgermeister Henry Tesch, ist heute die „Frido & Skippy – Spielewelt Mirow“ im Ortsteil Granzow (Strelitzius berichtete) noch einmal offiziell eröffnet worden. Aus diesem erfreulichen Anlass ließ es sich Dr. Christian-Otto Limburg, Bauherr und Geschäftsführer der Ferienpark Mirow GmbH, nicht nehmen, auch noch ein zweites symbolisches Band zu durchschneiden. Anschließend gab es hinreichend Gelegenheit, Kletterkonstruktionen, Trampoline, Bällebad, Wellenrutsche, Ninja Pods, den Kleinkindbereich und vieles mehr in Augenschein zu nehmen.

In seiner Ansprache blickte Limburg auf die bereits 2018 begonnene Entstehungsgeschichte des großzügigen Indoorspielplatzes zurück, die er als „abenteuerlich“ bezeichnete. Er habe in seinem langen Leben schon viele Baustellen erlebt, aber eine solche noch nicht. Der Unternehmer reflektierte dabei auf die schleppende, fehlerhafte Bauausführung, die zu einer Verzögerung von zwei Jahren in der Fertigstellung geführt habe. Zwischenzeitlich war auf Empfehlung eines Gutachters sogar rückgebaut worden. Auch gestiegene Materialpreise und die Corona-Pandemie hätten zu Verzögerungen geführt.

Erst ab dem Frühjahr 2023 habe man vor einem mehr oder weniger geordneten Bauablauf sprechen können. Vor diesem Hintergrund freue er sich außerordentlich, dass das Projekt, in welches 2,3 Millionen Euro geflossen sind, zu einem guten Ende gebracht worden ist. Ohne eine Förderung von 400.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und die Begleitung durch das Landesförderinstitut wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Unter den Firmen, die zum Baufortschritt beigetragen haben, nannte Limburg namentlich die Unternehmen Warnke (Tiefbau), Kunst (Rohbau) und die Bauschlosserei Kobs (Fenster-, Treppen- und Geländerbau). „Heute haben wir allen Grund zum Feiern.“ Besonders herzlich begrüßte der Geschäftsführer unter den Gästen Hartwig Grählert, von 1992 bis 2003 Parkmanager und damit ein „Mann der ersten Stunde“.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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