Die nächste Demo der Bürgerinitiative Umgehungsstraße Mirow steht an. Am kommenden Donnerstag, 7. März, um 18 Uhr, wird wieder auf der B198 in der Schlosskurve mit halbstündiger Straßensperrung demonstriert.
„Auf in den März: Gerichtsentscheidung und Frühlingsanfang“ lautet diesmal das Motto der Demo. Dazu lädt die BI zur Bratwurst mit Getränken ein. Eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes wird für den 19. März erwartet (Strelitzius berichtete).
Noch einmal wurde ein symbolisches Band durchschnitten: von links Henry Tesch, die Leitende Verwaltungsbeamtin der Kleinseenplatte Karola Kahl, Dr. Christian-Otto Limburg und Mirows Vizebürgermeisterin Christine Kittendorf.
Die Mecklenburgische Kleinseenplatte und die Gegend drumherum ist zweifellos um eine Attraktion reicher. Für geladene Gäste, darunter Bürgermeister Henry Tesch, ist heute die „Frido & Skippy – Spielewelt Mirow“ im Ortsteil Granzow (Strelitzius berichtete) noch einmal offiziell eröffnet worden. Aus diesem erfreulichen Anlass ließ es sich Dr. Christian-Otto Limburg, Bauherr und Geschäftsführer der Ferienpark Mirow GmbH, nicht nehmen, auch noch ein zweites symbolisches Band zu durchschneiden. Anschließend gab es hinreichend Gelegenheit, Kletterkonstruktionen, Trampoline, Bällebad, Wellenrutsche, Ninja Pods, den Kleinkindbereich und vieles mehr in Augenschein zu nehmen.
In seiner Ansprache blickte Limburg auf die bereits 2018 begonnene Entstehungsgeschichte des großzügigen Indoorspielplatzes zurück, die er als „abenteuerlich“ bezeichnete. Er habe in seinem langen Leben schon viele Baustellen erlebt, aber eine solche noch nicht. Der Unternehmer reflektierte dabei auf die schleppende, fehlerhafte Bauausführung, die zu einer Verzögerung von zwei Jahren in der Fertigstellung geführt habe. Zwischenzeitlich war auf Empfehlung eines Gutachters sogar rückgebaut worden. Auch gestiegene Materialpreise und die Corona-Pandemie hätten zu Verzögerungen geführt.
Erst ab dem Frühjahr 2023 habe man vor einem mehr oder weniger geordneten Bauablauf sprechen können. Vor diesem Hintergrund freue er sich außerordentlich, dass das Projekt, in welches 2,3 Millionen Euro geflossen sind, zu einem guten Ende gebracht worden ist. Ohne eine Förderung von 400.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und die Begleitung durch das Landesförderinstitut wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Unter den Firmen, die zum Baufortschritt beigetragen haben, nannte Limburg namentlich die Unternehmen Warnke (Tiefbau), Kunst (Rohbau) und die Bauschlosserei Kobs (Fenster-, Treppen- und Geländerbau). „Heute haben wir allen Grund zum Feiern.“ Besonders herzlich begrüßte der Geschäftsführer unter den Gästen Hartwig Grählert, von 1992 bis 2003 Parkmanager und damit ein „Mann der ersten Stunde“.
Im eben veröffentlichten Straßenbauprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind für den Baubeginn an der Ortsumgehung Mirow (B198) für dieses Jahr 8,9 Millionen Euro vorgesehen. Im dazugehörigen Baukalender für den Bereich des Straßenbauamtes Neustrelitz werden mit der Einschränkung „nach Gerichtsentscheid“ mindestens vier Jahre Bauzeit und eine geschätzte Gesamtinvestition in Höhe von 58,565 Millionen Euro aufgeführt.
Voraussetzung für den Spatenstich ist die abschließende Einstellung der Maßnahmen in den Bundeshaushalt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Für die OU Mirow ist darüber hinaus die Entscheidung des OVG Greifswald zur Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss erforderlich. Eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes wird für den 19. März erwartet.
Was haben der Sitz des britischen Premiers in London und Schloss Bothmer miteinander zu tun? Und was rote Grütze mit Georg Friedrich Händel? Wie groß ist der Klützer Winkel? Und wie kam es, dass der Baumeister des Schlosses von Bothmer nach dessen Fertigstellung beim Herzog von Mecklenburg-Schwerin anheuerte? All diese Fragen beantwortet der Mirower Autor Frank Pergande in seinem neuen Roman „Sommerliebe auf Schloss Bothmer“, soeben erschienen im Rostocker Hinstorff-Verlag. Hinstorff legt damit eine neue Reihe auf mit romantischen Liebesromanen aus Mecklenburg-Vorpommern. Neben Pergandes Roman gibt es zum Auftakt „Wellen der Liebe“ von Sandra Andrés, die Handlung spielt auf Usedom.
Bei Hinstorff sind von Pergande bislang zwei Kriminalromane erschienen, „Die Inselkrähe von Mirow“ und „Blutspur am Schloss Bothmer“. Der Autor lebt seit vielen Jahren in Mirow, wo er gelegentlich auch durch das Schloss führt. Wieder zu erleben ist er bei einer öffentlichen Führung zum Frauentag am 8. März. Titel: „Das Glück der Witwen“, Beginn 11 Uhr, Dauer eine Stunde. Eine Voranmeldung empfiehlt sich unter schloss-mirow@mv-schloesser.de oder unter 0385 588 41863.
Zum Frauentag führt Frank Pergande durch das Mirower Schloss.
Der Citymanager von Mirow setzt den Willkommens-Stammtisch fort und lädt zur Auftaktveranstaltung im neuen Jahr ein. „Das Veranstaltungsformat hat sich in der Vergangenheit nicht nur als Informationsaustausch bewährt, sondern auch als Plattform, um neue und alteingesessene Bürger in der Gemeinde zusammenzubringen“, so Kevin Lierow-Kittendorf. Nächster Termin: Montag, 26. Februar, 18 Uhr im Kaffeehus Kittendorf – Stadtcafé Mirow, Strelitzer Straße 28, in Mirow.
Um die Vielfalt der Akteure der Gemeinschaft zu präsentieren, ist geplant, dass sich nicht nur lokale, sondern auch Akteure aus der näheren Umgebung vorstellen und aktiv am Stammtisch teilnehmen. Gemeinsam möchte man darüber nachdenken, wie die kommenden Stammtische weiterentwickelt werden können, um einen noch wirksameren Austausch zu ermöglichen. So wird sich die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) aus Klein Trebbow vorstellen (Strelitzius berichtete).
Seit sieben Jahren beherbergt die Mecklenburgische Seenplatte eine Oase der nachhaltigen Landwirtschaft: die Solidarische Landwirtschaft (kurz: SoLawi) Klein Trebbow. Im Februar und März bietet die SoLaWi interessierten Menschen die Gelegenheit, sich in Neustrelitz, Fürstenberg, Mirow, Neubrandenburg und Feldberg über die Vorzüge einer nicht-industriellen, marktunabhängigen und krisensicheren Landwirtschaft zu informieren.
Die Termine der Infoveranstaltungen sind folgende:
Samstag 24.2.24 um 16 Uhr JURi e.V., Amtsplatz 46, Feldberger Seenlandschaft mit Film „Ernte teilen“
Sonntag 25.2.24 um 17 Uhr Alte Reederei, Brandenburger Str. 38, Fürstenberg mit Film „Ernte teilen“
Montag 26.2.24 um 18 Uhr Stammtisch Mirow, Kaffeehus Kittendorf, Strelitzer Str. 28, Mirow
Samstag 2.3.24 um 16 Uhr Kulturquartier Neustrelitz, Schloßstraße 12/13, Neustrelitz
Montag 25.3. um 19:30 Uhr Latücht Neubrandenburg, Große Krauthöferstraße 16, Neubrandenburg mit Film „Ernte teilen“
Bei den Infoveranstaltungen erläutert die SoLawi Klein Trebbow ihre nachhaltige, ressourcenschonende und artenreiche Landwirtschaft, aus der köstliche, regionale und saisonale Gemüse-, Milch- und Fleischprodukte hervorgehen. Die Zielgruppe der SoLawi sind Menschen, denen es wichtig ist zu wissen, wo und wie ihre Lebensmittel produziert werden und denen der Schutz der Region am Herzen liegt. Eileen Jahnke, Mitgründerin der SoLawi, erklärt: „Wir wollen bei den Veranstaltungen aufklären und die Menschen für eine nachhaltige und vielfältige Landwirtschaft begeistern, bei der Tierwohl, Verantwortung und soziale Gerechtigkeit großgeschrieben werden.“
Mit etwas Verspätung haben sich die Türen zur „Frido und Skippy – Spielewelt Mirow“ im Ferienpark Granzow geöffnet. Nicht ohne Hindernisse gestaltete sich die Errichtung des neuen Indoorspielplatzes. Das Freizeitangebot für Kinder im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist nun um eine Attraktion reicher geworden. Die ersten Kinder konnten sich schon bestens amüsieren. Trampoline, Rutschen und Bällebad wurden auf Herz und Nieren getestet. Im Bistro trafen besonders die verschiedenen Kids Burger und frisch gebackene Waffeln den Geschmack der Kinder. Reichhaltige Salate, Steakhouse Pommes mit abwechslungsreichen Toppings und hochwertige Kaffeevariationen versüßen den Eltern ihren Aufenthalt in der ganzjährig geöffneten Halle.
Der neue Indoorspielplatz bietet auch die Möglichkeit Kindergeburtstage zu arrangieren. Der Tisch ist gedeckt, die Kinder können toben und für die Verpflegung ist gesorgt – ein Rundumsorglos-Paket für die Eltern. Am Mittwoch, den 28. Februar, ab 13 Uhr wird in der Spielewelt Mirow eine große Eröffnungsparty stattfinden, zu der alle Interessierte herzlich eingeladen sind. An diesem Tag gibt es viele Aktionen und Eröffnungsangebote.
Dr. Christian-Otto Limburg, Geschäftsführer der Ferienpark Mirow GmbH, Granzow, nimmt mit dem Durchschneiden des symbolischen Bandes die Eröffnung vor.
Mit grünen Bändern setzt Querleben ein sichtbares Zeichen gesellschaftlicher Solidarität. Der Alltag lebensverkürzend erkrankter Kinder, Jugendlicher, junger Erwachsener und deren Eltern ist geprägt von Sorgen und Ängsten. Zusätzlich haben sie noch mit sozialer Isolation zu kämpfen. Denn das Thema „Kinder und Sterben“ ist in der Gesellschaft nach wie vor mit Hemmungen und Vorurteilen behaftet. Daher ist es besonders bedeutsam, öffentlich Anteil zu nehmen und Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht allein sind. „Querleben mit seinem Kinderhospizdienst Nalani und der Villa Kunterbunt als Kurzzeitwohnhaus für betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene möchte zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder aufmerksam machen und Zusammenhalt demonstrieren“, erklärt Simone Sager, Koordinatorin und Pflegedienstleiterin von Querleben.
Der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit jährt sich am 10. Februar zum 18. Mal. Er stellt die Inhalte der Kinderhospizarbeit in den Vordergrund, um unter anderem in der Gesellschaft eine grundlegende Akzeptanz zu schaffen und gemeinschaftlich an der Seite betroffener Familien zu stehen. Ebenso wird der Situation und der daraus resultierenden Hürden erkrankter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener Aufmerksamkeit zuteil, um auf deren Bedarfe hinzuweisen. „Jeder Beitrag hilft der Kinderhospizarbeit, in den Augen der Öffentlichkeit selbstverständlich zu werden. Gemeinsam können wir mehr bewegen. Ich möchte die Menschen dazu aufrufen, sich solidarisch an die Seite lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher zu stellen, um deren Stimme mehr Kraft zu verleihen“, betont Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz.
Mehr zur Arbeit des Kinderhospizdienstes Nalani, des Kurzzeitwohnens Villa Kunterbunt und der Pippilotta Pflege von Querleben unter www.querleben.de.
Zu einer Familienführung für Groß und Klein unter dem Motto „Der bunte Harlekin“ wird am kommenden Donnerstag, 8. Februar, um 14 Uhr, ins Schloss Mirow eingeladen. Zu hören sind heitere Geschichten zum Karneval, zu Verkleidungen und Maskenbällen von früher bis heute. Kinder die verkleidet kommen, erhalten eine kleine Überraschung!
Dauer ca. 45 Minuten, Tickets: 4,00 € zzgl. Eintritt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen keinen Eintritt. Anmeldung per Mail an schloss-mirow@mv-schloesser.de oder unter Telefon 0385 588 41863