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Schlagwort-Archiv: Backhaus

EU-Kommission schlägt Herabstufung des Schutzstatus vor: MV-Minister Backhaus schreibt in Sachen Wolf Brief an Bundesministerin Lemke

24 Dienstag Sep. 2024

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Backhaus, Bestandsregulierung, Brief, EU, Lemke, Management, Mecklenburg-Vorpommern, Wolf

Die EU-Kommission hat einen Vorschlag vorgelegt, mit dem der Schutzstatus des Wolfs im Rahmen der Berner Konvention angepasst werden soll. Konkret besteht das Ziel, den Status des Wolfs von „streng geschützt“ zu „geschützt“ herabzustufen. Das würde neue Möglichkeiten der Bestandsregulierung eröffnen. Zu diesem Vorschlag kommt es am morgigen Mittwoch zu einer Abstimmung im Ausschuss der Ständigen Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

MV-Umweltminister Dr. Till Backhaus appelliert in diesem Zusammenhang an Bundesministerin Steffi Lemke, sich intensiv dafür einzusetzen, dass Deutschland dem Kommissionsvorschlag zustimmt. Anfang dieser Woche ging dazu ein Brief an sie. Backhaus: „Die Mehrheitsfindung in dieser Frage hängt maßgeblich vom Abstimmungsverhalten Deutschlands ab. Mit einem positiven Ergebnis wäre im europäischen Raum eine entscheidende Weichenstellung im Umgang mit der Art Wolf erreicht. Es könnten dann nächste Schritte auf der EU-Ebene eingeleitet werden, um auch auf nationaler bzw. regionaler Ebene eine größere Flexibilität im Rahmen der Handlungsmöglichkeiten des Wolfsmanagements zu erhalten“, so der Umweltminister.

MV-Minister Backhaus an Bund und EU: Wolfbestand muss per Herabstufung des Schutzstatus reguliert werden können

29 Donnerstag Aug. 2024

Posted by Strelitzius in Politik

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Backhaus, Mecklenburg-Vorpommern, Natur, Tiere, Wolf

Der Wolfsbestand in Mecklenburg-Vorpommern stagniert offenbar auf hohem Niveau. Das legen erste Zahlen aus dem aktuellen Monitoringjahr 2024/25 nahe. In Rahmen eines Pressegespräches hat der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, die Zahlen heute vorgestellt. „Mit Stand vom 14.08.2024 rechnen wir mit 18 Rudeln, 6 Paare, 3 territoriale Einzelwölfe. In 17 der 18 Rudel gab es Reproduktion in denen insgesamt 77 Welpen bestätigt wurden. Die reale Welpenanzahl kann etwas höher liegen, da in einigen Rudeln bisher nur eine Mindestanzahl ermittelt werden konnte“, so der Minister, der konkretisiert: „Mit jetzigem Stand wurden etwas mehr als 3.000 Datensätze in die Datenbank eingepflegt, das entspricht einer deutlichen Steigerung (+15 %) zum Vorjahr mit etwa 2.600 Datensätzen.“

Till Backhaus

Sorgen bereitet dem Minister die hohe Zahl an Totfunden: „Im abgeschlossenen Monitoringjahr 2023/24 waren es 15 tote Wölfe. 8 Verkehrsunfälle, zweimal Todesursache unklar, zweimal natürliche Todesursache, eine illegale Tötung, und bei einem Wolf ist die Todesursache noch offen. Sobald ein Anfangsverdacht einer illegalen Entnahme bei der Auffindesituation vorliegt, wird umgehend die Polizei hinzugezogen und Strafanzeige erstattet. Illegale Tötungen sind ein großes Problem, sie verhindern den Nachweis eines günstigen Erhaltungszustandes und damit Fortschritt beim Wolfsmanagement.

Das aber ist nötig, wie die Schäden zeigen: Bis 18. Juni dieses Jahres gab es 2024 42 Rissvorfälle mit 159 toten und 15 verletzten Tieren. Im Zusammenhang mit den 473 Schadensfällen von 2007 bis 31.12.2023 – bei denen ein Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden konnte – wurden insgesamt 1.670 Tiere getötet und 492 Tiere verletzt. Die vom Land beglichene Schadenssumme beläuft sich seit 2007 bis einschließlich zum 31.12.2023 auf ca. 232.800 Euro als Kompensationsleistung an Nutztierhalter.“

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Mehr Umweltbildung und damit Gewinn: Neuer Waldlehrpfad in Lübbersdorf eröffnet

05 Freitag Juli 2024

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Backhaus, Bildung, Friedland, Lübbersdorf, Lehrpfad, Mecklenburgische Seenplatte

Minister Dr. Till Backhaus hat heute den Waldlehrpfad in Lübbersdorf eröffnet. Er wurde im Sommer 2023 von Forstwirten der Landesforst MV angelegt und besteht aus 14 Lehrtafeln, sechs Tiersilhouetten sowie Bänken zum Verweilen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 10.000 Euro.

„Ich freue mich sehr, heute hier zu sein. Angebote wie der neue Waldlehrpfad legen die Grundsteine für die Umweltbildung von Kindern und Erwachsenen. Sie sind gleich in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn: Man verbringt gemeinsame Zeit an der frischen Luft ohne Smartphone und andere elektronische Geräte, lernt Neues über unseren Wald und seine Bewohner kennen und hat eine Menge Spaß dabei. Der fünf Kilometer lange Waldlehrpfad kann sowohl als Rundwanderweg benutzt als auch an der Försterei Lübbersdorf beendet werden. Die Stationen thematisieren zum Beispiel Tierspuren, Alt- und Totholz und den Biber. Auch Wurfspiele gehören dazu. Damit ist er für alle Altersgruppen geeignet. Ich bin der festen Überzeugung: Um Verständnis für die Schätze unserer Natur und Ökosysteme zu schaffen, braucht es konkrete Erlebnisse“, sagte Minister Dr. Backhaus.

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Minister Backhaus besucht zukünftigen Lernort Schulwaldakademie in Mirow

07 Freitag Juni 2024

Posted by Strelitzius in Forst

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Schlagwörter

Backhaus, Carolinum, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Natur, Schulwaldakademie, Umwelt

Dr. Till Backhaus (Mitte) mit Projektleiterin Alexa Beaucamp, Henry Tesch, Schulvereinsvorsitzender und Bürgermeister (links) sowie Ulf Tielking, Referatsleiter im Ministerium, und Manfred Baum, Geschäftsführer Landesforstanstalt (rechts).

Dr. Till Backhaus ist nicht nur der dienstälteste Landesminister in Deutschland, sondern auch einer der schnellsten in der Umsetzung. Keine zwei Wochen, nachdem er in der Aula des Carolinum die Zertifikate für den 1. Willy-Cup an 18 Schülerinnen und Schüler aus Polen, Norwegen und Deutschland im Rahmen des Wettbewerbes der norwegisch-deutschen Willy-Brandt-Stiftung in Kooperation mit dem Schulverein Carolinum e.V. übergeben hat (Strelitzius berichtete), besuchte er nun den Standort Schulwaldakademie Mirow im Bereich des Unteren Schlosses (frühere Grundschule).

Während des Willy-Cups beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aus drei Ländern mit naturwissenschaftlichen Fragen, indem sie praktische Aufgaben lösten, die der Erhaltung der Ökosysteme im Schulwald dienen. „Minister Dr. Till Backhaus hatte bei unserer Veranstaltung im Carolinum die Einladung angenommen, sich vor Ort in Mirow zu informieren“, so Alexa Beaucamp, Projektleiterin des Schulwaldprojektes“, gegenüber Strelitzius. „Gleichzeitig hatte er Herrn Tesch und mir aufgetragen, ein spezielles Konzept zu entwickeln. Dieses haben wir in Mirow dem Minister vorgestellt.“.

„Was hier in kürzester Zeit geleistet wurde und wird, was hier konzeptionell erarbeitet wurde, findet nicht nur meine Hochachtung, sondern auch meine Unterstützung“, so der Minister nach der Beratung in Mirow. „Dr. Till Backhaus wird die Ergebnisse jetzt in die weiteren Gremien mitnehmen, so dass wir in der Folge dann hier die nächsten Schritte gemeinsam angehen können“, fasst Alexa Beaucamp zusammen.

Jugendliche aus drei Ländern engagieren sich für Umweltschutz: Zertifikate am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum übergeben

15 Mittwoch Mai 2024

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Backhaus, Bildung, Carolinum, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Norwegen, Polen, Schüler, Schulwald

Zertifikatübergabe in der Aula des Carolinums: Mitte von links Till Backhaus, die Projektleiterin Schulwald Carolinum Alexa Beaucamp und Schulleiter Henry Tesch.

Minister Dr. Till Backhaus hat heute in Neustrelitz in der Aula des Carolinums im Rahmen der Europawoche MV die Zertifikate des ersten Willy-Cups an 18 Schülerinnen und Schüler aus Polen, Norwegen und Deutschland übergeben. Der Wettbewerb der norwegisch-deutschen Willy-Brandt-Stiftung fand in Kooperation mit dem Gymnasium Carolinum seit Sonntag statt. Die Jugendlichen beschäftigten sich während ihres Aufenthaltes im Schulcamp Babke mit naturwissenschaftlichen Fragen, indem sie praktische Aufgaben lösten, die der Erhaltung der Ökosysteme im Schulwald des Carolinums dienen. Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Schulverein Carolinum e.V. und der gemeinnützigen Stiftung Wälder für Morgen.

Jede Gruppe bestand aus je zwei norwegischen, polnischen und deutschen Teilnehmern. Die erste Gruppe befasste sich mit Waldmanagement und Klimaschutz in Wesenberg. Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit Offenlandmanagement und Biodiversitätsschutz in Pieverstorf. Bei Gruppe drei ging es um Feuchtgebietsmanagement und Klimaschutz in Blankenförde. Ihre Ergebnisse präsentierten die Schülerinnen und Schüler heute in der Aula des Carolinums.

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Bis zu 160 Tonnen pro Woche möglich: Biofleisch-Zerlegebetrieb in Waren mit Agrarminister eingeweiht

15 Mittwoch Mai 2024

Posted by Strelitzius in Landwirtschaft

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Schlagwörter

Backhaus, Biofleisch, Eröffnung, Mecklenburgische Seenplatte, Waren, Zerlegebetrieb

Dr. Till Backhaus

Der Zerlegebetrieb Mecklenburger Biofleischveredlungs-GmbH Waren wird heute offiziell eingeweiht. Zu den Gästen gehört auch Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der die Gesamtinvestitionen der Biopark Markt GmbH und der Biomanufaktur Havelland GmbH in Höhe von 2,5 Millionen Euro als klares Zeichen in den Ökostandort Mecklenburg-Vorpommern wertete. „Die Ausgangsbedingungen für die regionale Wertschöpfung mit ökologischen Erzeugnissen sind hierzulande aufgrund u.a. der Struktur der Betriebe, der ökologischen Erzeugung in sensiblen Naturgebieten oder der nachhaltigen Bewirtschaftung von Grünland mit Tierhaltung sehr gut und werden durch den Zerlegebetrieb weiter gestärkt“, betonte er.

Seit Februar 2023 wurde die Produktion in Waren Schritt für Schritt auf- und ausgebaut. Dazu gehörten u.a. Umbaumaßnahmen in einer vorhandenen Betriebsstätte, der Kauf und Einbau technischer Anlagen, die Einstellung von Personal sowie die erste und stufenweise Zerlegung von Bio-Schweinen, Bio-Rindern und Bio-Kälbern sowie Bio-Lämmer. Derzeit werden in Waren ca. 80 Tonnen Fleisch in der Woche zerlegt. Das entspricht 350 Bio-Schweinen, 150 Bio-Rindern, 40 Bio-Kälbern und 30 Bio-Lämmern, wobei eine Steigerung der Produktionskapazität auf 160 Tonnen Fleisch wöchentlich möglich ist.

Thomas Diener: Minister Backhaus nutzt den Erlassweg als Ausweg – Zusagen zum Landesjagdgesetz werden wieder einkassiert

19 Freitag Apr. 2024

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Backhaus, Diener, Landesjagdgesetz, Landtag, Mecklenburg-Vorpommern

Thomas Diener

Zu Jahresbeginn irritierten Pläne des Landwirtschaftsministers Backhaus die Jägerschaft: Künftig sollte in Mecklenburg-Vorpommern in deutlich größerem Umfang nach ministeriellen Vorgaben Wild erlegt werden. Denn das Wild, so Backhaus, störe den Wald beim Wachstum und dies wiederum sei klimaschädlich. Das Gesetz wurde nach heftigem Protest deutlich entschärft. Ein Erlass des Landwirtschaftsministeriums an die Unteren Jagdbehörden kassiere die gemachten Konzessionen jetzt wieder ein, so der Jagdpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Diener.

„Das Wild schadet dem Wald und muss weg – Argumentationsgänge dieser Art weckten Erinnerungen an den Plan von Mao Tse-tung, der in China die Spatzen ausrotten ließ, um die Landwirtschaft zu schützen“, so der Landtagsabgeordnete. Die Folgen seien verheerend gewesen. Auch Backhaus habe seine Unverhältnismäßigkeit einsehen müssen und habe noch während des Gesetzgebungsverfahren zum Jagdgesetz im Parlament die Flinte ins Korn geworfen. Das Gesetz sei wieder geändert worden, die Erleichterung groß gewesen.

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Minister Backhaus zufrieden: Landtag MV verabschiedet Novelle zum Jagdgesetz

13 Mittwoch März 2024

Posted by Strelitzius in Politik

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Backhaus, Landesjagdgesetz, Landtag, Mecklenburg-Vorpommern, Novelle

Der Landtag hat in seiner heutigen Sitzung der Novelle des Landesjagdgesetzes zugestimmt. Der für die Jagd in Mecklenburg-Vorpommern zuständige Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus hat erneut für den Beschluss geworben.

„Die Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern und die Gäste unseres Landes lieben unseren Wald, der 24 Prozent unserer Landfläche bedeckt. Die vielen Waldbesucher schätzen ihn als grüne Lunge, und die Waldbesitzer leben mit und vom Wald. Aber die Klimaveränderung und die jüngsten Trockenjahre gingen nicht spurlos an unserem Wald vorbei. Deshalb ist es eine aktuelle Aufgabe und Herausforderung, den Wald vielfältiger, gemischter und standortbezogen nach ökologischen Kriterien so zu bewirtschaften, dass er strukturreicher und damit klimastabiler wird.

Die neuen Regelungen zur Abschussplanung und Bewirtschaftung zielen genau darauf ab. Dort, wo die Waldverjüngung wegen zu hoher Verbissbelastung kaum eine Chance hat, kann eigenverantwortlich stärker gejagt werden, als anderswo, wo ein höheres Äsungspotential besteht.

Das eröffnet den Revierinhabern die Möglichkeit, flexibler auf höhere Wildbestände reagieren zu können. Dieses ist in Zeiten des Klimawandels wichtig, damit die Verjüngung der standortgerechten Baumarten auch ohne Zaun gelingen kann. Für die Waldbesitzer ist dieses durchaus ein Kostenfaktor. So kostet ein Hektar Zaun zum Schutz der heranwachsenden nächsten Baumgeneration etwa 6.000 Euro. Es geht aber ebenso darum, Wildschäden in der Feldflur zu vermeiden.

Entgegen den Verlautbarungen einzelner Interessenvertreter halte ich an der Einheit von Wald und Wild nach wie vor fest. Jeder weiß, ich bin kein Freund von extremen Auffassungen und suche in Streitfragen stets den ausgewogenen Kompromiss. Und das ist mit der neuen Regelung zur Wildbewirtschaftung in Mecklenburg-Vorpommern gelungen. Ich bin davon überzeugt, dass die Hegegemeinschaften verantwortungsbewusst damit umgehen werden.

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Inselhafen und Seebrücke Prerow werden ab Sommer nutzbar sein

29 Donnerstag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Backhaus, Inselhafen, Mecklenburg-Vorpommern, Prerow, Seebrücke

Seit August 2022 wird mit Hochdruck an der Realisierung des neuen Inselhafens und der Seebrücke vor Prerow gearbeitet. Aufgrund der nachteiligen Witterung in den vergangenen Wintermonaten sind im Bauablauf zeitliche Verzögerungen eingetreten. Die Bauarbeiten sollen nach derzeitigem Zeitplan bis Mitte Juli 2024 abgeschlossen sein. Danach soll der Regelbetrieb des Inselhafens aufgenommen werden.

„Wir wussten von Beginn an, dass die Errichtung eines Inselhafens an einem so exponierten Standort für das Bauunternehmen eine große Herausforderung darstellt. Trotz der nachteiligen Wetterbedingungen in den vergangenen Wintermonaten ist das Bauvorhaben gut vorangegangen,“ sagt Dr. Till Backhaus, der für das Bauvorhaben des Landes zuständig ist. „Allein im Januar hatten wir an 15 von 26 Arbeitstagen so viel Wind, dass die Baustelle komplett stillgelegt werden musste. Das sind ungewöhnliche Wetterbedingungen gewesen, die sogar bei verschiedenen landseitigen Bauvorhaben zu erheblichen Stillstandzeiten geführt haben, weil keine Kranarbeiten durchgeführt werden konnten. Das gilt natürlich umso mehr für eine Baustelle auf der Ostsee, auf der mit schwimmenden Geräten tonnenschwere Elemente millimetergenau eingebaut werden müssen.“ berichtet der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt weiter.

Bei Sturmflut bereits bewährt

Auf der anderen Seite hat der Inselhafen durch die Wetterbedingungen aber in gewisser Weise auch schon seine Bewährungsprobe bestanden. „Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir nach der Sturmflut im Oktober 2023, bei der neben den hohen Wasserständen auch hoher Seegang aufgetreten ist, auch in Sorge um die im Bau befindlichen Bauwerke waren. Der neue Wellenbrecher hat dieses Ereignis sehr gut überstanden und seine Funktion wie vorgesehen erfüllt.“ so Minister Dr. Backhaus, der darauf verweist, dass auch während der Sturmflut schwimmende Baugeräte im Inselhafen sicher stationiert waren.

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Umweltminister Backhaus: In Sachen Kormoran alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft

26 Freitag Jan. 2024

Posted by Strelitzius in Tiere

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Schlagwörter

Backhaus, Kormoran, Mecklenburg-Vorpommern, Minister, Politik

Anlässlich eines Antrags der Opposition im Landtag zur Ausweitung der Kormoranverordnung M-V widerspricht Umweltminister Dr. Till Backhaus. Laut Minister sei die Verordnung bereits umfassend und schöpfe alle rechtlichen Möglichkeiten aus, die über eine Verordnung angewendet werden können:

„Soweit der vorliegende Antrag darauf abstellt, dass mit Blick auf den günstigen Zustand der Kormoranpopulation die Kormoranverordnung anzupassen sei, bitte ich zu berücksichtigen, dass eine Kormoranverordnung auf Grundlage Bundesnaturschutzgesetzes nicht pauschal auf eine Reduzierung der Kormoranpopulation ausgerichtet werden kann. Die mit einer solchen Verordnung legitimierten Maßnahmen müssen vielmehr erforderlich und geeignet sein, um konkret belegbare fischereiwirtschaftliche Schäden abzuwenden“, so Backhaus.

Bereits in der Verordnung berücksichtig sind nach Ausführung des Ministers alle außerhalb von Naturschutzgebieten und Nationalparken gelegenen fischereiwirtschaftlich genutzten Binnengewässer und Teichanlagen und somit auch Orte fischereiwirtschaftlich genutzter Binnengewässer, an denen die im Antrag angesprochenen Aalbesatzmaßnahmen durchgeführt werden. Hier können Kormorane in der Zeit vom 1. August bis zum 31. März geschossen werden. Nicht am Brutgeschäft beteiligte immatur gefärbte Kormorane, die als solche sicher erkannt werden, können dort sogar ganzjährig geschossen werden. Auch ist es in den genannten Bereichen und im Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. März gestattet, die Neugründung von Brutkolonien durch Störungen in der Koloniebildungsphase zu verhindern.

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