Leider fallen im Wesenberger Kino die Vorstellungen des Kinder- und Familienfilmes Lilo & Stitch in der Zeit bis zum 24. Juni, jeweils 15 Uhr, aus. Der Grund dafür sind Softwareprobleme.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz vor der Terrasse des neuen Bürgerbegegnungszentrums „Alte Feuerwehr“ an der Mirower Rotdornstraße.
Der 3. Palliativtag Mecklenburg-Vorpommern hat heute in Mirow auf dem Gelände des Unteren Schlosses sowie in der neu eröffneten „Alten Feuerwache“ als Bürgerbegegnungszentrum stattgefunden. Weit über 150 Kongressteilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein haben daran teilgenommen.
Andreas Krumme ist auf die Schweriner Ministerialbürokratie nicht gut zu sprechen. Da schlägt zunächst zu Buche, dass sich die veranschlagten Kosten für Sanierung und Umbau des ehemaligen Großherzoglichen Palais in Neustrelitz zum Schlosshotel in den knapp vier Jahren der aufwändigen Arbeiten auf rund 16 Millionen Euro vervierfacht haben. Weiterhin ist von den in Aussicht gestellten Fördermitteln bis heute nicht ein Euro geflossen. Was dem Investor aber zuletzt widerfahren ist, kann er nur noch als „Schildbürgerstreich“ und „hanebüchen“ bezeichnen Und das ist noch zurückhaltend.
Das Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege hatte im Zuge des Eigentümerwechsels die beiden 1915 eigens für das Palais geschaffenen großformatigen Gemälde „Frühling“ und Herbst“ aus dem Treppenhaus des Palais entfernt. Krumme war vom damaligen Leiter der Behörde Dr. Michael Bednorz zugesagt worden, die Bilder nach Abschluss der Arbeiten im Haus zurückzuerhalten. Davon ist aktuell, wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung des Schlosshotels Neustrelitz, nicht mehr die Rede.
Ministerium: Landeseigentum kann nicht ausgeliehen werden
„Dr. Bednorz hat hier offenbar eine nicht einhaltbare Aussage getroffen“, heißt es in einem Schreiben aus dem Kulturministerium an den Neustrelitzer Stadtpräsidenten Max Odebrecht, der sich zwischenzeitlich für die Rückgabe der Kunstwerke verwendet hatte. Die beiden Gemälde seien Landeseigentum und könnten nicht zur Hängung im Palais befristet oder dauerhaft ausgeliehen werden. Man könne über die Anfertigung von Reproduktionen sprechen. Wer diese bezahlt, darüber wird in dem Schreiben keine Aussage getroffen.
Stadtpräsident: Kampf gegen Windmühlen
„Man hat den Eindruck gegen Windmühlen zu kämpfen“, kommentiert Max Odebrecht das Schreiben. Natürlich sei die Eigentumsfrage klar. „Trotzdem verstehe ich nicht, warum man die Gemälde nicht als Dauerleihgabe an ihren ursprünglichen Hängeort zurückführen will. Ich befürchte, dass diese für Neustrelitz bedeutenden Werke nun auf unbestimmte Zeit in einem Archiv verschwinden, anstatt der Öffentlichkeit zugänglich zu sein“, so der Stadtpräsident gegenüber Strelitzius.
Bürgermeister Andreas Grund kann leider „zum Sachverhalt gar nichts sagen, denn ich kenne den Kaufvertrag zwischen Land M-V und Herrn Krumme nur in dem Punkt, der die Stadt betrifft. Bisher hatte ich nur mitbekommen, dass es keine finanzielle Unterstützung des Landes für die Restaurierung einiger Kunstgegenstände oder von Gebäudeteilen gegeben hätte – dafür aber reichlich Forderungen und Auflagen der oberen Denkmalpflege“, schreibt mit Andreas Grund auf Anfrage.
Offensichtlich hat das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz kein Problem damit, aus seinem Depot Bilder als Dauerleihgaben in die Verantwortung des Schlosshotels zu geben. So schmücken jetzt zwei Porträts, die in enger Beziehung zum Palais stehen, die Eingangshalle. Wofür Andreas Krumme überaus dankbar ist. Hingegen muss er zur Einweihungsfeier im Treppenhaus leere Wände präsentieren.
Behörde leitet Strelitzius-Fragen weiter
Ich habe mehrere Fragen an das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege gerichtet, die ich hier gern noch einmal aufliste:
Wo befinden sich die durch Ihre Behörde entnommenen Gemälde „Frühling“ und „Herbst“ derzeit?
Welche Pläne haben Sie hinsichtlich der Kunstwerke, die ja unzweifelhaft dem Mecklenburg-Strelitzer Kulturgut zuzuordnen sind und eigens für das Palais geschaffen wurden?
Ist die Information zutreffend, dass Sie die Bilder zu Gunsten der Landeskasse an Dritte veräußern wollen?
Was spricht dagegen, die Gemälde als Dauerleihgaben wieder an den angestammten Platz zurückzubringen, zumal die Rahmenbedingungen (Schutz, Öffentlichkeit etc.) jetzt optimal sind?
Wie kommentieren Sie, dass Herr Krumme bereits eine Zusage aus Ihrem Haus (Dr. Michael Bednorz) zur Rückführung der Bilder hatte?
Das Landesamt hat meine Anfrage an die Pressestelle des Kulturministeriums weitergeleitet. Sobald es eine Antwort gibt, ist die hier im Blog zu erfahren.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ist unsere Demokratie zukunftsfähig?“ findet am 26. Juni um 19.30 Uhr in der Fabrik.Scheune im Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik Neustrelitz eine Lesung mit anschließender Diskussion unter dem Titel „Kampf der Narrative – Über Wahrheit und Lüge und die öffentliche Meinung“ statt. Die Schauspielerin Helene Grass, der Schauspieler und Theaterregisseur Frank Metzger sowie die Regisseurin und Autorin Tatjana Rese lesen Texte von Hannah Arendt, Sigmund Freud, Carl Schmitt, Friedrich Nietzsche, Aldous Huxley, Noam Chomsky und anderen.
Nach zehn Monaten der „kulturellen Enthaltsamkeit“ geht es in Priepert am Freitag, den 27. Juni, wieder los: in der nun schon 11. Saison der Konzertreihe „Stunde der Musik“ in der Prieperter Dorfkirche. Wie kostbare Perlen auf einer Schnur reihen sich auch in diesem Jahr die Konzerte in der Prieperter Dorfkirche für zwei Monate wieder aneinander. Jeden Freitag um 19 Uhr klingt die Woche mit Konzerten aus den verschiedensten Musikrichtungen aus. An hoffentlich sehr lauschigen Sommerabenden können Prieperter und ihre Gäste romantische Konzerte der besonderen Art mit den zauberhaften Klängen der unterschiedlichsten Instrumente und verschiedensten Stimmen erleben.
Am gestrigen Freitag gegen 21.05 Uhr kam es in der Salvador-Allende-Straße in Neubrandenburg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Krad. Hierbei befuhr eine 25-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Mercedes die Salvador-Allende-Straße aus Richtung Woldegker Straße kommend in Richtung Carlshöher Straße.