Marie Nadja Haller (Sophie Mundt), Robin Meisner (Karl Wolf), Thomas Pötzsch (Dieter Bourmer), Barbara Schnitzler (Elena Hillenbrand), Lisa Scheibner (Anna Weber), Karin Hartmann (Marion Bourmer), Christian Ehrich (Hans Weber), Florian Rast (Peter Schmidt), Erik Born (Christian Neumann). Fotos: Matthias Horn
Zum Ausklang der Spielzeit hin hat die Schauspielsparte der TOG den Neustrelitzer Theatergängern noch einmal ein Bonbon beschert. Ein Riesenerfolg bereits am Schauspielhaus Neubrandenburg, erlebt „Anna“ nun auch drei Aufführungen in der Residenzstadt. Heute Abend um 19.30 Uhr die letzte Vorstellung, Glückspilze können vielleicht noch eine der Restkarten ergattern.
Bei der jüngsten Inventur ist meine Holde im Tiefkühler auf Wildlachs und Grünkohl gestoßen. Und schon tropfte der Zahn. Ganz wunderbar aussehende Frühlingszwiebeln wurden besorgt, und zum wilden Lachs fand sich auch noch wilder Reis.
Am Samstag, den 14. Juni, um 11 Uhr, startet wieder am Kutschercafé in Boek die traditionelle DRK Zwei-Rad-Tour des DRK-Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte e.V. – ein echtes Highlight für alle, die gern in die Pedale treten und dabei Gutes tun wollen. Unter dem Motto „Gemeinsam radeln, gemeinsam helfen“, führt die Tour entlang der wunderschönen Müritz – mit viel Naturund guter Laune.
Das ehemalige Technikum ist heute Sitz der Stadtwerke Neustrelitz. Foto: Maria Krüger
Was haben eine russische MIG, das ehemals höchste Bankgebäude Brooklyns und die bayerische Zugspitzbahn gemeinsam? Richtig! Alles wurde unter Mitwirkung ehemaliger Studenten des Technikums zu Strelitz (heute Neustrelitz) erbaut! Aber nicht das – in den 1930er bis 1940er Jahren gab es keinen deutschen Flugzeughersteller, der nicht mindestens eine zweistellige Anzahl ehemaliger Strelitzer beschäftigte! Über 100 süddeutsche Kirchen wären nicht erbaut worden, hätte nicht eine bestimmte Person, nämlich Albert Boßlet, in Strelitz studiert! Auch der Onkel des vormaligen Argentinischen Ministers für Energie, Alejandro Sruoga, war in Strelitz eingeschrieben…
Das Technikum zu Strelitz war die Brutstätte vieler großartiger Ingenieure, Architekten und anderer technisch begabter Menschen! Christian Delhey, Historiker aus Münster, aber mit Mecklenburger Wurzeln, schreibt gerade ein Buch über das „studentische Leben und „Treiben“ am alten Technikum. „Hä? Werden Sie jetzt sagen – das gibt es doch schon!? – und zwar das Buch ‚Das Technikum Strelitz – Max Hittenkofer‘ vom Verein Technikum!“, schreibt mir der Autor. „Jein! So nett das Buch auch sein mag – es ist von Ingenieuren für Ingenieure geschrieben. Es ist nett – reißt aber niemanden vom Hocker, der mit der Materie Technik nicht vertraut ist.“ So werde das Wichtigste, was den damaligen Studenten des Technikums beschäftigte, nicht behandelt: die Freizeit.