Während einer Streifenfahrt am Nachmittag des 19. Juni stellten Streifenbeamte aus Penzlin ein auffällig langsam fahrendes Fahrzeug auf der Gemeindestraße zwischen Alt Rehse und Mallin fest. Der PKW stoppte von allein, als der Streifenwagen als Polizei wahrgenommen wurde. Eine Verkehrskontrolle ergab, dass Vater und Sohn im Rahmen der momentanen Führerscheinausbildung des Sohnes das Anfahren üben wollten. Der Vater stieg auf der Fahrerseite aus, nachdem er anfangs auf dem Beifahrersitz saß. Sein Sohn saß während der Kontrolle auf dem Beifahrersitz.
Da die Kollegen zuvor gesehen haben, dass die Insassen die Plätze getauscht haben, wurde gegen den Fahrzeugführer, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Führerschein aufgenommen. Ebenfalls wurde eine Anzeige gegen den Vater erstattet, da dieser das wissentliche Fahren ohne Führerschein gestattet hat.
Die vierte Fête de la Musique findet am morgigen Freitag, den 21. Juni, in Neustrelitz statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Auftritte von Musikern aus den Partnerstädten Rovaniemi (Finnland) und Schwäbisch Hall (Deutschland) sowie der Besuch einer Delegation aus Szczecinek (Polen).
Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall, Daniel Bullinger, reist mit einem Ensemble der Musikschule an. Aus Szczecinek kommen Bürgermeister Jerzy Hardie-Douglas, ein Stadtratsmitglied und die Städtepartnerschaftsbeauftragte. Künstler der finnischen Band „Kunnan Pojat“ aus Rovaniemi werden die Veranstaltung ebenfalls musikalisch bereichern (Strelitzius berichtete).
Am Freitag, den 21. Juni, beginnt um 15.30 Uhr eine Besichtigung der neu eröffneten Orangerie. Im Anschluss erfolgt eine Eintragung ins Goldene Buch der Stadt. Um 16 Uhr wird die Fête de la Musique offiziell eröffnet. Von besonderer Bedeutung sind die Beiträge folgender Partnerstädte:
Rovaniemi wird vertreten durch die finnische Band „Kunnan Pojat“, die ein Repertoire aus finnischen Schlagern und internationalen Hits präsentieren wird.
Aus Schwäbisch Hall kommt das Saxofon-Ensemble „7 x 8“, das mit Jazz- und Popmusik das Programm bereichern wird.
Neustrelitz pflegt langjährige und lebendige Partnerschaften: Schwäbisch Hall seit 1988, Szczecinek seit 1983 (erneuert 1998) und Rovaniemi seit 1963. Diese Beziehungen fördern den überregionalen Dialog und tragen zum gegenseitigen Verständnis bei.
Auf der Strecke zwischen Möllenhagen und Groß Vielen, die aktuell durch viele Autofahrer zum Umgehen der Vollsperrung auf der B192 genutzt wird, hat es heute Morgen kurz nach 5 Uhr gekracht. Ein 58-Jähriger und eine 26-Jährige sind im Kurvenbereich nahe Wendorf so mit ihren Fahrzeugen zusammengestoßen, dass beide Autos durch Abschlepper geborgen werden mussten.
Die Fahrbahn wurde nach Eintreffen der Polizei aus Waren halbseitig gesperrt und konnte kurz nach 7 Uhr wieder freigegeben werden. Es kam im morgendlichen Berufsverkehr zu kurzzeitigen Einschränkungen im Bereich der Unfallstelle.
Der Schaden beträgt etwa 15.000 Euro. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand. Ursache war wahrscheinlich, dass ein Auto in der Kurve zu weit mittig fuhr. Es wurde ein Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot gegen den 58-Jährigen aufgenommen.
Der „Tag der Buchenwälder“ führt am kommenden Dienstag, den 25. Juni, Wanderer in einen einzigartigen Wald. Am 25. Juni 2011 erhielten fünf deutsche Buchenwaldgebiete die Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbestätte. Der Serrahner Buchenwald mit seinen Hügeln und kleinen Mooren gehört dazu. Naturfreunde erleben das UNESCO-Welterbe „Alte Buchenwälder“ im satten Grün des Sommers und die beeindruckende Kraft der entstehenden Wildnis. Zu erfahren ist Spannendes über die Entstehung und die Besonderheiten dieses Waldes.
Die etwa sieben Kilometer lange Route: 10 Uhr Dianenhof (Treffpunkt an der Wanderkarte) – Serrahn (mit Pause) – Erlebnispfad – Zinow (Eigenständige Rückreise – 16.20 Uhr fährt der nächste Bus zurück nach Dianenhof). Ausreichend Verpflegung mitbringen und an festes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung denken.
Universitätsorganist Dr. Wieland Meinhold. Foto: Meißenheim
Am Donnerstag, dem 27. Juni, wird in einem festlichen Orgelkonzert in der kath. St. Lukaskirche Neubrandenburg (Heidmühlstraße) um 19.30 Uhr die großartige Jehmlich-Orgel erklingen. Universitätsorganist Dr. Wieland Meinhold aus Weimar wird am Spieltisch Platz nehmen. Was haben die alten Briten und Händel miteinander zu tun? Zugespitzt: Der Deutsche aus Halle an der Saale ist ihr größter Komponist! Den Drang Englands nach festlicher Musik erfüllte der schwergewichtige Barockkomponist nicht nur mit der Feuerwerks- und Wassermusik, seine oppulenten Oratorien in St. Pauls Cathedral waren für die Londoner Anlaß genug, ihn auf dem „silbernen Tablett“ zu tragen.
Orgelbearbeitungen von Händel mit Originalwerken alter Meister wie Tallis, Philips, Greene, Stanley, Bull, Boyce und Purcell gepaart vorgetragen. Immer steht bei den Fantasien, Preludes, Airs, Trumpet tunes und Voluntarys eine gemessene Würde im Vordergrund. Händels Largo, seine Ouvertüre und Doppelfuge g-Moll aber auch die berühmte Pifa und Sarabande, vor allem aber das Postludium „Tochter Zion“ dürften auf der Orgel ihre Wirkung ebenso nicht verfehlen. Eine liebevolle Spende wird am Ausgang erbeten.
Ab dem kommenden Freitag, 21. Juni, wird es im Gasthaus Canow den ganzen Sommer lang Pizza-Abende geben, immer freitags und sonnabends. Natürlich mangelt es auch nicht an Getränken.
Im vergangenen Jahr haben die Wirtsleute Lea Ritter und Auriel Tschaikowski einen mit Holz zu befeuernden Backofen mit Außenküche im Garten gemauert. Max Strack von der Wesenberger Manufaktur MaxLuzi hat eine schöne Holzpagode hingestellt. Parallel haben die Neucanower für leckeren Kuchen und vielleicht auch Brot eine kleine Backstube gebaut, die kurz vor der Fertigstellung steht. Man sieht sich in Canow, einfach vorbeikommen! Die Gastgeber freuen sich riesig auf den Start. Freitag um 17 Uhr geht es los.
Thomas Müller, Marco Meißner, Geschäftsführer MHB, Kai Firneisen und Harry Glawe, Landtagsabgeordneter und Gesundheitsminister a.D. (von links), zerschneiden das symbolische Band.
Drei Jahre nach der Grundsteinlegung im Mai 2021 wurde heute der Neubau am Kreiskrankenhaus Demmin offiziell durch die Bauleitung, die MHB ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH Rostock, an den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und die Belegschaft übergeben. Es ist der bislang größte Erweiterungsbau in der 124-jährigen Geschichte des städtischen Krankenhauses. Der Neubau war aufgrund von steigenden Anforderungen und zunehmend begrenzter Kapazitäten erforderlich geworden. Mittels einer umfassenden baulichen Restrukturierung sollten die Voraussetzungen für effektivere Arbeitsabläufe bei hohen Patientenstandards gelegt werden.
„Diese Erweiterung ist nicht nur ein deutliches Signal für dieses Haus und den Standort Demmin. Sie ist auch ein Zeichen für kleinere Häuser in ländlich geprägten Regionen wie unserer“, betonte Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrates. „Denn die medizinische Versorgung, und dazu zählt für mich auch die Erreichbarkeit medizinischer Leistungen, darf kein Privileg von Ballungsräumen werden.“
Kräftezehrender Dauerkrisenmodus
Im Anschluss an die offizielle Zeremonie waren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das neue Gebäude bei einem „Tag der offenen Tür“ zu besichtigen. „Der Neubau entstand bei laufendem Betrieb und im kräftezehrenden Dauerkrisenmodus mit vielen überraschenden Ereignissen. Die Coronapandemie, der Ukrainekrieg und die daraus resultierenden Energiepreissteigerungen und Inflation haben unseren Mitarbeitenden und den überwiegend regionalen Baufirmen alles abverlangt“, betonte Geschäftsführer Kai Firneisen, der sich ausdrücklich für das Durchhaltevermögen seines Teams und auch die Geduld der Patienten bedankte. „Umso froher sind wir heute, dass mit den jetzt fertiggestellten Bauabschnitten 4 und 5 der größte Brocken der Baumaßnahmen abgeschlossen ist und wir Ende Juni das neue Gebäude für unsere Patientinnen und Patienten in Betrieb nehmen können.“ Insgesamt waren 27 Firmen aus Mecklenburg Vorpommern und 13 weitere Unternehmen aus anderen Bundesländern an dem Neubau beteiligt.
Alle Jahre wieder ein besonderes Erlebnis für Einheimische wie Touristen: die traditionelle Operngala auf Schloss Rheinsberg. Das Open-Air-Format im Schlosshof gehört zu den Höhepunkten des Festivalsommers der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Am 27., 28. und 29. Juni (Donnerstag, Freitag, Samstag – jeweils 19.30 Uhr) gibt das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt mit jungen, aufstrebenden Sängerinnen und Sängern aus aller Welt ein buntes Programm voller Klassikhits und musikalischen Schätzen.
Unter freiem Himmel im historischen Schlosshof und mit Blick auf den malerischen Grienericksee samt Sonnenuntergang: Die Atmosphäre bei Open-Air-Veranstaltungen der Kammeroper Schloss Rheinsberg hat das gewisse Etwas. Zum Augenschmaus gesellt sich der Hörgenuss: Die Preisträgerinnen und Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinberg 2024 präsentieren unter der Leitung des Wiener Dirigenten Azis Sadikovic musikalische Schätze aus Oper und Operette. Das Publikum darf sich auf eine delikate Musikauswahl freuen, darunter Werke berühmter Komponisten wie Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Wolfgang Amadeus Mozart. Zu erleben sind Highlights aus populären Opern wie „Carmen“, „Die Zauberflöte“, „Figaros Hochzeit“ und „Die verkaufte Braut“. Durch das Programm führt Moderator Frederik Hanssen, der Musikkritiker des Berliner Tagesspiegels: Mit Witz und spannenden Anekdoten aus den Annalen der Musikgeschichte ergänzt der leidenschaftliche Klassikkenner einen kurzweiligen Abend.
Ein frisches, sommerliches Konzertprogramm präsentiert das 20-köpfige Salonorchester Neustrelitz unter der Leitung von Walter Diesterhaupt am Sonntag, den 30. Juni, um 16 Uhr, im Garten des Kulturquartiers. Es werden Evergreens aus Filmen, Musicals, Operetten, Wiener Schmäh, Swing und Latin Beat erklingen – ein eingängiger Cocktail von Melodien aus drei Jahrhunderten. Mit von der Partie sind Sabine Denkinger und Johannes Groh am Gesangsmikrofon. Das Kulturcafé ist vor, während und nach der Veranstaltung geöffnet.
Die Karten für das Konzert kosten 15€. Ab sofort können Tickets im Kulturquartier reserviert und gekauft werden unter 03981 2390999 oderinfo@kulturquartier-neustrelitz.de.
Ruth Simkowski dankt Horst Günter Jung, links Falko Herschel.
Am vergangenen Donnerstag feierte der Lions Club Neustrelitz in Anwesenheit des Zone-Chairperson Heinrich Kümpers vom Lions-Distrikt Berlin sein diesjähriges Sommerfest im neuen Clubrestaurant „Luisenstube“. Anlass dieses Treffens war die Übergabe der Präsidenten-Nadel durch die Präsidentin, Ruth Simkowski, an den neuen Präsidenten, Falko Herschel.
Im Anschluss wurde Lionsfreund Horst Günter Jung für seine 30-jährige Mitgliedschaft im Lions Club durch den Lionsfreund Kümpers mit dem „District-Governors Appreciation-Award“ geehrt. Als Dank für die 23-jährige Vorstandsarbeit überreichte Präsident Falko Herschel an Jung eine Lions-Rose.