Schlagwörter
Händel, Mecklenburgische Seenplatte, Meinhold, Neubrandenburg, Orgelkonzert, St. Lukaskirche

Am Donnerstag, dem 27. Juni, wird in einem festlichen Orgelkonzert in der kath. St. Lukaskirche Neubrandenburg (Heidmühlstraße) um 19.30 Uhr die großartige Jehmlich-Orgel erklingen. Universitätsorganist Dr. Wieland Meinhold aus Weimar wird am Spieltisch Platz nehmen. Was haben die alten Briten und Händel miteinander zu tun? Zugespitzt: Der Deutsche aus Halle an der Saale ist ihr größter Komponist! Den Drang Englands nach festlicher Musik erfüllte der schwergewichtige Barockkomponist nicht nur mit der Feuerwerks- und Wassermusik, seine oppulenten Oratorien in St. Pauls Cathedral waren für die Londoner Anlaß genug, ihn auf dem „silbernen Tablett“ zu tragen.
Orgelbearbeitungen von Händel mit Originalwerken alter Meister wie Tallis, Philips, Greene, Stanley, Bull, Boyce und Purcell gepaart vorgetragen. Immer steht bei den Fantasien, Preludes, Airs, Trumpet tunes und Voluntarys eine gemessene Würde im Vordergrund. Händels Largo, seine Ouvertüre und Doppelfuge g-Moll aber auch die berühmte Pifa und Sarabande, vor allem aber das Postludium „Tochter Zion“ dürften auf der Orgel ihre Wirkung ebenso nicht verfehlen. Eine liebevolle Spende wird am Ausgang erbeten.