Schlagwörter
Bauen, Demokratie, Einwohnerantrag, Geschichte, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schlossturm, Stadtentwicklung, Stadtvertretung, Unterschriften

Den Aktivisten, die seit Jahren für die Wiedererrichtung des Neustrelitzer Schlossturms als „Leuchtturm für Demokratie“ kämpfen, reißt allmählich der Geduldsfaden. Bei dem ambitionierten Projekt gibt es seitens der Verantwortungsträger bei Stadt und Land jede Menge Ausreden, aber keine Fortschritte zu verzeichnen. Und die Rahmenbedingungen werden nicht besser. Jetzt wurde ein parteiunabhängiger Einwohnerantrag gemäß Kommunalverfassung angeschoben, zu dessen Untermauerung Unterschriften gesammelt werden.
Beantragt werden soll, dass die Stadtvertretung beschließt, den Schlossturm zum „Leuchtturm für Demokratie“ zu entwickeln. Prinzipiell wird dort die demokratische Entwicklung von Mecklenburg-Strelitz vom 18. Jahrhundert bis heute betrachtet. Der Bürgermeister wird verpflichtet, zu jeder Stadtvertretersitzung über den Sachstand „Schlossturm Neustrelitz“ zu berichten. Im Anhang zum Ausdrucken der Einwohnerantrag nebst Unterschriftenliste und das Nutzungskonzept für den „Leuchtturm für Demokratie“.
Können nur Einwohner von Neustrelitz teilnehmen. Oder auch aus Umlandgemeinden?
Natürlich sind auch Einwohner aus dem Umland eingeladen zu unterschreiben. Das verleiht dem Anliegen zusätzliches Gewicht. Gezählt werden aber nur Neustrelitzer Bürger, und da sind 1000 Unterschriften nötig.
Wer sammelt die Unterschriftslisten?
Steht unter den Listen: Holger Wilfarth, Seestraße 12 in 17235 Neustrelitz.