Schlagwörter

, , ,

Bürgermeister Henry Tesch (links) und Kämmerer Andreas Franz mit dem Fördermittelbescheid aus Schwerin vor dem Flügelgebäude des Unteren Schlosses in Mirow.

Die frohe Botschaft pünktlich zum Jahresende kommt aus Schwerin: Der
Fördermittelbescheid zur Notsicherung des Flügelgebäudes am Unteren Schloss in Mirow ist eingetroffen.

Am 11. Mai dieses Jahres wurde mehrheitlich der Beschluss in der Stadtvertretung Mirow gefasst, das Gesamtensemble „Unteres Schloss Mirow“ nicht zu verkaufen und in den nächsten sieben bis zehn Jahren unter Einwerbung von Fördermitteln in Eigenregie zu entwickeln. Bürgermeister Henry Tesch, der seit 2014 für einen solchen Beschluss in der Stadtvertretung geworben und gearbeitet hat, machte seinerzeit in der Sitzung deutlich, dass es entscheidend sei, dieses Areal zugänglich für alle Einwohnerinnen und Einwohner, Gäste und Urlauber zu erhalten und voranzubringen. Zuvor war es bereits gelungen, im Haushalt des Bundes 2,8 Millionen Euro für das Untere Schloss in Mirow zu sichern.

Besonders freut sich der Kämmerer des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte, Andreas Franz, dass der Bürgermeister hier unermüdlich am Ball bleibt und ist. „Wer hätte es gedacht, dass wir aus dem Jahr 2021 mit einem solchen guten Stand und einer Fördersummenzusage von drei Millionen Euro herausgehen“, so Franz.

Hintergrund der Freude bei Kämmerer und Bürgermeister ist der Umstand, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern über das Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege (LAKD) jetzt pünktlich zum Fest einen Fördermittelbescheid von 203.821,50 € als Anteilfinanzierung zur Notsicherung des Flügelgebäudes am Unteren Schloss geschickt hat.
„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und Schritt für Schritt vorangehen“, so Tesch. Daher habe er im September einen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Erhaltung von Denkmalen beim Land Mecklenburg-Vorpommern gestellt. Gleichzeitig, so Henry Tesch, habe die Stadtvertretung wieder mehrheitlich den Beschluss gefasst, sollte es zu einer Förderung kommen, 204.000 EUR als Eigenmittel in den Haushalt einzustellen.
„Damit können wir jetzt für eine Gesamtmaßnahme zur Notsicherung in Höhe von 407.821,50 EUR am Flügelgebäude planen“, fasste das Stadtoberhaupt zusammen. Der Dank aus Mirow gehe an das Land Mecklenburg-Vorpommern, das LAKD sowie an das Planungsbüro Kühn von Kaehne.