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BOHLIUS: Portrait Ferdinand Ruscheweyh, Öl auf Leinwand, 30 x 30 cm, Juli 2021, Berlin, nach einer Zeichung von Rudoph Suhrlandt (1811)

Am Freitag, den 15. Oktober, um 16 Uhr, wird im Kulturquartier die neue Sonderausstellung eröffnet. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das künstlerische Schaffen Ferdinand Ruscheweyhs und seiner Familie. Ferdinand Ruscheweyh (1780 – 1846) war ein bedeutender und dennoch weitestgehend unbekannter Kupferstecher aus Neustrelitz. Erstmals widmen das Kulturquartier und der Ruscheweyh-Kenner Sebastian Prüfer diesem Künstler eine eigene Ausstellung. Gezeigt werden grafische Werke aus dem Bestand des Kulturquartiers und aus einer Berliner Privatsammlung, unter anderem Ruscheweyhs berühmter Faust-Zyklus nach Zeichnungen von Peter Cornelius.

Ferdinand Ruscheweyh war vor allem als Reproduktionsgrafiker ein gefragter Mann, denn er kopierte und verbreitete sowohl Kunstwerke vergangener Zeiten als auch Werke bildender Künstler seiner Zeit. Sowohl Künstler-Zeitgenossen als auch Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von Goethe schätzten die große Meisterschaft des Neustrelitzers. Ein Freund Ruschewehys nannte ihn gar „das Kupferstecher-Genie von Mecklenburg“.

Die Sonderausstellung ist vom 15. Oktober bis zum 5. Dezember dienstags bis sonntags von 10 bis18 Uhr im Sonderausstellungsraum des Kulturquartiers zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung zur Vernissage ist nicht erforderlich. Am 6. November findet um 19 Uhr ein musikalisch umrahmter Ruscheweyh-Abend mit kleinem Vortrag von Dr. Sebastian Prüfer statt.