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Für Biobauern habe ich einen heißen Tipp. Deren Produkte geraten ja nicht unbedingt immer ansehnlich. Und das Auge isst ja nun mal mit, auch frühzeitig beim Einkauf. Meine Blogfeundin Marlies Krieger aus Rödlin hat mir hingegen gestern Prachtexemplare von Zucchini zukommen lassen, die gleichermaßen hundertprozentig Bio wie vorzeigbar sind. Die muss einfach den Bogen raus haben. In meiner ersten Begeisterung ob der Schönlinge habe ich heute eine Zucchini-Hack-Pfanne fabriziert. Dass die Pfanne am Ende des Schmauses noch Reste enthält, grenzt nicht an ein Wunder, sondern hat schlichtweg mit dem Fassungsvermögen der Mägen meiner Holden und meinerselbst zu tun.

Ich habe die im Bild zu besichtigenden Rödliner Vorzeigeteile halbiert und dann die Zucchini in Scheiben geschnitten. Dann habe ich drei kleine Zwiebeln und fünf Knobizehen gewürfelt. Letztlich durfe noch ein Pfund Rinderhack zu unserem Wohlbefinden beitragen.

Knobi und Zwiebeln in einer Pfanne in etwas Olivenöl andünsten, das Hackfleisch hinzugeben und krümelig hellbraun braten. Eine Packung passierte Tomaten (500 Gramm) hinzugeben und die Mischung zehn Minuten köcheln lassen.

Die Zucchini je nach Größe halbieren bis vierteln und in Scheiben von etwa einem halben Zentimeter Dicke schneiden. In einer weiteren, größeren Pfanne in Olivenöl unter permanentem Wenden beidseitig anbraten. Die Hackmische hinzufügen und alles noch einmal zwei bis drei Minuten aufkochen. Pfeffer, Salz und Paprika sorgen für die Würze, außerdem ein großzügiger Schuss Sojasauce.

Beim Auftischen mit Basilikum-Blättchen, leider schon letzte Ernte in meinem Garten, und Röstzwiebeln garnieren. Wer nicht so auf seine Linie achtet, bringt noch Reis ins Spiel. Auf jeden Fall ein Knaller. Danke Marlies!