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Frank Schmetzke (rechts) als Vorsitzender des Vereins sowie Robert Grzesko als Geschäftsstellenleiter und Projektleiter bei einer Zusammenkunft im Leea. Foto: emevo

Hinter der landesweit etablierten Marke emevo steht neben dem Projekt „Kompetenzzentrum alternative Mobilität M-V“ auch der bisherige „Trägerkreis E-Mobilität M-V“, der sich jetzt in „Kompetenzzentrum Erneuerbare Mobilität MV“ umbenannt hat. Der Trägerkreis hat sich im Jahr 2015 aus zwölf regionalen Energieversorgungsunternehmen im Leea in Neustrelitz zusammengeschlossen. Als dreizehntes Gründungsmitglied sitzt die Leea GmbH selbst mit im Boot. Dem offenen Verein sind neben fünf weiteren Energieversorgern auch die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (Neuwoges) beigetreten, und ganz aktuell zu Beginn des Jahres 2021 ist die VNG Handel & Vertrieb GmbH mit Sitz in Schwerin Mitglied geworden.

Seit 2017 ist emevo aufklärend und beratend im Bereich der Elektromobilität aktiv. Doch die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es in Zukunft nicht nur eine Antriebsform geben kann. Die Frage der Reichweite und auch die Tank- und Ladeinfrastrukturen spielen bei der Wahl eines geeigneten Fahrzeuges eine wichtige Rolle. Neben dem reinen Batteriebetrieb nimmt auch die Wasserstoffmobilität, die ebenso zur E-Mobilität zählt, Fahrt auf. Parallel werden in der Automobilindustrie synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels entwickelt. Sie werden aus erneuerbarem Strom und Wasserstoff gewonnen und können in Verbrennungsmotoren eingesetzt oder diesen beigemischt werden. Nicht zu vergessen bleibt Gas als Antriebsform, welches besonders umweltfreundlich ist, wenn es aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird.

Mitglieder sind sich einig

Zusammen führten all diese Entwicklungen dazu, das Themenspektrum über die Elektromobilität hinaus zu erweitern. Daher musste zwangsläufig auch eine Namensänderung folgen, da der Titel „Trägerkreis E-Mobilität“ bei Weitem nicht alle Themen widerspiegelt, die im Verein bearbeitet werden. So haben die Mitglieder einstimmig die Umbenennung in „Kompetenzzentrum Erneuerbare Mobilität Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ beschlossen und werden damit weiter an der Bekanntheit und Akzeptanz der umweltfreundlicheren Antriebsformen arbeiten.

Robert Grzesko, Projektleiter und Geschäftsstellenleiter des Vereins, beobachtet, dass sich Beratungssuchende aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen des ganzen Landes an ihn wenden. Neben Informationen zu aktuellen Entwicklungen berät Grzesko vor allem zum Thema Tank- und Ladeinfrastruktur sowie zu Fördermöglichkeiten. Er konnte in zahlreichen Gesprächen aufklären und für ein Umdenken sorgen. Eines möchte emevo stets mit auf dem Weg geben: Der Wandel in der Mobilität ist ein Prozess und bedarf weiterhin vieler Forschungs- und Entwicklungsschritte.

Coronabedingt steht das Kompetenzzentrum allen Interessenten hauptsächlich telefonisch unter 03981 4490103 zur Verfügung. Ebenso können Anfragen per E-Mail an projektleitung@emevo.de gerichtet werden. Informationen zu alternativen Antrieben, Veranstaltungshinweise sowie Links zu den Vereinsmitgliedern finden sich auf www.emevo.de