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Kartenausschnitt aus der Wiebekingschen Karte von 1786, Universität Rostock, Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät, Geoinformatik-Service.

Unsere Gegend ist bekanntlich eine alte Kulturlandschaft. „Man glaubt gar nicht, wie viele Orte es gibt, die im Laufe der Zeit untergegangen sind“, schreibt mir mein Blogpartner Prof. Hermann Behrens vom Klein Vielen e.V. Die Wüstungsforschung vermute und belege auch, dass z.B. vor dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) mehr Orte wüst fielen als in Folge dieses Krieges.

Das belegen unter anderem Zeugnisse aus der Geschichte der Teilregion zwischen Lieps und Havelquelle. Wenn diese Zeugnisse noch vorhanden sind, so meist unter Wald. Manchmal sind sie auch dort verschwunden, und nur Urkunden und andere Archivalien lassen noch auf frühere Siedlungen und ihre Bewohnerinnen und Bewohner schließen. So ist es auch in den Fällen Stribbow und Peutsch. Zu diesen Wüstungen finden sich auf der Internetseite des Vereins neue Informationen, und es gibt einen Tipp für eine schöne Wanderung: http://kleinvielen-ev.de/?page_id=608

Demnächst werden schrittweise neue Forschungsergebnisse zum Landschaftswandel zwischen Lieps und Havelquelle in die Internetseite eingepflegt, die im „Reallabor Landschaft“ der Hochschule Neubrandenburg erarbeitet wurden. Man darf gespannt sein!