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Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie hat eine erste Auswertung der Luftqualität 2020 durchgeführt. Es lasse sich feststellen, dass es weder für Feinstaub noch für Stickstoffdioxid (NO2) in Mecklenburg-Vorpommern Grenzwertüberschreitungen gab.

Till Backhaus

„Die Werte lagen auf niedrigem Niveau noch unter denen des Vorjahres“, stellt Agrar- und Umweltminister Dr. Till Backhaus fest. „Das lag zum einen an den meteoro­logischen Bedingungen, die ähnlich günstig waren wie 2019. Und wir können davon ausgehen, dass die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie zum Rückgang der verkehrsbedingten Luftschadstoffe beigetragen haben. Weniger Mobilität bedeutet eben auch weniger Emissionen. Wir können aber auch feststellen, dass sich die Messwerte kontinuierlich über die Jahre verbessert haben.“

Backhaus ist sich sicher, dass mit der Umstellung auf neue Energieträger eine noch weitere Verbesserung der Luftqualität einhergeht. „Ich meine damit die wachsende E-Mobilität, die Nutzung von Wasserstoff und den Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung.“