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Daniel Hähnert, hier im Angriff, hat heute viele wichtige Punkte gemacht.

Nach einer 2:0-Satzführung des PSV Neustrelitz hieß es am Ende des heutigen Heimspiels gegen den FC Schüttorf 09 in der Strelitzhalle nur 3:2 (25:22, 25:17, 26:28, 23:25, 15:13) zu Gunsten der Residenzstädter, die damit nur zwei statt drei Punkte auf ihrem Konto in der 2. Bundesliga Nord verbuchen können. Nachdem das Spiel erneut ohne Zuschauer im 3. Satz zwei Mal für längere Zeit unterbrochen worden war, weil es Unstimmigkeiten beim Wechseln der Schüttorfer gab, vergeigten die Neustrelitzer tatsächlich drei Matchbälle, bevor der Durchgang doch noch an die Gäste ging und das Spiel kippte. Im vierten Satz lagen die Nerven dann auf beiden Seiten blank. Im Tiebreak war bis zum 12:12 nicht zu ahnen, wer die Partie letztlich für sich entscheiden wird. Die Freude der Volleyballer vom PSV über den Sieg hielt sich am Ende in Grenzen.

Zuspieler Cordian Daniluk wurde auf Seiten des PSV Neustrelitz ausgezeichnet.

Immer wieder war es Daniel Hähnert beim PSV, der für die wichtigen Punkte sorgte und sein Team im Spiel hielt. Für mich heute der beste Neustrelitzer auf der Platte, auch wenn Zuspieler Cordian Daniluk letztlich ausgezeichnet wurde. Einen tollen Job hat auch PSV-Libero Jacob Genzmer gemacht.

„Ich bin absolut nicht zufrieden“, kommentierte PSV-Coach Mewes Goertz gegenüber Strelitzius das heutige Ergebnis. „Wir haben einen Punkt verschenkt, waren im 3. Satz einfach nicht clever genug. Das Schiedsgericht habe maßgeblich dazu beigetragen, dass der Spielfluss bei den Neustrelitzern gestört wurde. Ein großes Lob hatte Goertz für die Block-Feld-Abwehr seiner Jungs am heutigen Abend übrig. „Da wurde umgesetzt, was wir trainiert haben. Wir machen da weiter und konzentrieren uns auf die nächsten Spiele.“

Unsere Volleyballer müssen am 12. Dezember beim TuS Mondorf antreten. Die Nordrhein-Westfalen liegen aktuell auf Platz 3 der Tabelle, das wird also erneut ein schwerer Gang für unser Team.

Mit der Abwehrleistung seiner Jungs war Trainer Mewes Goertz heute zufrieden.
Jubel sieht anders aus. Libero Jacob Genzmer (vorn links) steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.