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In Wustrow in der Kleinseenplatte weist an der Dorfstraße lediglich ein kleines Schild auf die Mecklenburgische Likörmanufaktur hin, aber der Besuch lohnt nicht nur wegen der Verkostungen und der Angebotspalette. Hausherr Jan Hübner erzählt auch sehr einnehmend von der Produktion.

Hübners Likörkarriere begann vor längerer Zeit mit einer Erdbeerschwemme. Es folgten Holunder, Apfel und die nicht nur sehr leckere, sondern auch recht vitaminhaltige Aroniabeere. Vor vier Jahren entschloss sich der Wustrower, seine Firma zu gründen. Hergestellt werden die Fruchtliköre entweder aus den frischen Früchten oder aus Direktsaft. Der “Bärenfang” basiert auf Honig aus der Wustrower Gegend, die Bohnen für den Kaffeelikör kommen aus der Kaffeerösterei in Neustrelitz. Nur der Whiskey ist kein Mecklenburger. Und natürlich spielen Kräuter beim Magenbitter eine Rolle.

Der 20-prozentige Apfellikör kann übrigens durchaus als Digestif am 1. Weihnachtstag gereicht werden, wie mir eine meiner Korrespondentinnen berichtet. Die Mecklenburgische Likörmanufaktur in der Dorfstraße 26 ist täglich ab 13 Uhr geöffnet und, wenn dereinst wieder gestattet, auf vielen Märkten zu finden. Mit einem Anruf vorab unter 039828 26945 ist der Kunde auf der ganz sicheren Seite. Die leckeren Liköre gibt es unter anderem aber auch bei Edeka in Neustrelitz, in der Rösterei „Bohn Aparte“ am Neustrelitzer Hafen, im Café Kittendorf in Mirow, im Kaminrestaurant „Diogenes“ in Wustrow und in der Touristinformation der Kleinseenplatte auf der Wesenberger Burg.