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Nach etlichen Tagen der Auswertung des ersten bundesweiten Warntages am 10. September (Strelitzius berichtete) liegen für Neustrelitz nun Ergebnisse vor. Bürgermeister Andreas Grund hat sie auf der jüngsten Stadtvertretersitzung vorgestellt. Die Analyse fällt alles andere als ermutigend aus.

„Die Stadt Neustrelitz hatte ein großes Eigeninteresse an der Durchführung dieses ersten Warntages, da wir aktuell auch an einem Konzept arbeiten, wie wir die Bevölkerung bei Großschadenslagen und kritischen Situationen warnen und informieren können. Dazu sollten auch die Sirenen in unserer Stadt mitgenutzt werden“, so Grund, der sich vom schnellen Medieninteresse an der Thematik überrascht zeigte.

Zusammenfassend könne gesagt werden, dass die Koordinierung Bund/Länder/Kreise/Gemeinden verbessert werden müsse. Die Sirenen in Neustrelitz hätten funktioniert, waren aber nicht überall zu hören. Damit sei auch keine Grundlage für die Alarmierung der Feuerwehr gegeben, hier seien aber sowieso andere technische Systeme im Einsatz. Allerdings habe auch eine technischen Warn-App nicht überall funktioniert, in der das Potential wirksamer Unterrichtung der Bevölkerung zu sehen sei.

Im Neustrelitzer Stadtgebiet sind an folgenden Standorten Sirenen vorhanden: Feuerwehr-Gerätehaus (Louisenstraße), Strelitzer Straße (Kaufland), Feuerwehr-Gerätehaus (Strelitz-Alt), Klein Trebbow. Umgekehrt sind seit 1990 an folgenden Standorten im Stadtgebiet und den Ortsteilen Sirenen abgebaut worden: Rathaus, Marienstraße, Sandberg, Dr.-Schwentner-Straße, Zierker Straße, Rudow, Zierke, Pablo-Neruda-Ring und Riefstahlstraße, Stadtwerke (Technikum) und Fürstenberger Straße, Fürstensee. „Im Rahmen der Umsetzung der Brandschutzbedarfsplanung und für ein künftiges Zivilschutzkonzept werden die Sirenenstandorte analysiert, verändert oder/und ergänzt werden müssen, neue technische Möglichkeiten sind hier zu nutzen“, hieß es.