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Der Schulförderverein der Grundschule Regenbogen Mirow hat sich bei der Schulleitung über die Startbedingungen für das neue Schuljahr bei der Schulleitung erkundigt. „Dabei mussten wir mit Entsetzen erfahren, dass die unterstützende pädagogische Fachkraft (UPF) versetzt werden soll“, schreibt mir die Vorsitzende des Schulvereins, Julia Berdermann. Sie habe sich mit einem Schreiben an den Leiter des Staatlichen Schulamtes Neubrandenburg, Rüdiger Krohn, gewandt.

„Damit wird einer kleinen Schule im ländlichen Raum mit 134 Kindern, in der ca. 30 Kinder einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben, ein seit vielen Jahren gewachsenes Fördersystem weggenommen“, macht die Blankenförderin namens ihres Vereins in dem Brief geltend. „Diese Entscheidung erscheint geradezu grotesk, da man davon ausgehen muss, dass im nächsten Jahr ein eher erhöhter Unterstützungsbedarf aufgrund der vorangegangenen Pandemieeinschränkungen besteht. Wie erklären Sie uns bitte diese völlige Willkür“, heißt es abschließend empört.

Unterdessen hat der Förderverein den Mirower Bürgermeister Henry Tesch und Amtsvorsteher Heiko Kruse eingeschaltet. Beide sind sich einig, die Angelegenheit auf die Tagesordnung des Amtsausschusses zu setzen, der am kommenden Montag tagt. Das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte ist Träger der Grundschule.