Thomas Reggentin, Fachbereichsleiter II, Kämmerer Andreas Franz, Elke Feldmann, Jessica Jachtner, Vorsitzende des Personalrates, und Henry Tesch (von links).
Amtsvorsteher Henry Tesch hat Elke Feldmann offiziell in der Verwaltung des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte begrüßt. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprach er ihr ein herzliches Willkommen aus. Elke Feldmann arbeitet ab sofort als Leitende Verwaltungsbeamtin. Zugleich übermittelte Tesch die Grüße der Bürgermeisterkollegen aus Priepert, Wustrow und Wesenberg sowie der Mitglieder des Amtsausschusses.
Manfred Giesenberg, Wustrows Bürgermeister Steffen FRanz, Henry Tesch und Wesenbergs Stadtoberhaupt Steffen Rißmann (hinten von links) überreichen Karola Kahl ihren persönlichen Liegestuhl.
Die langjährige Leitende Verwaltungsbeamtin der Mecklenburgischen Kleinseenplatte Karola Kahl ist am Vormittag in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Bei aller Wehmut über ihr Ausscheiden nach fast 35 Jahren Verwaltungstätigkeit in Mirow, darunter 18 Jahre als Leitende Verwaltungsbeamtin, war es trotzdem ein vergnüglicher Termin im Amtsgebäude an der Breitscheidstraße in Mirow, zu dem die Gastgeberin mit dem ihr eigenen Vortragstalent maßgeblich beigetragen hat. Sie ließ ihr Leben vom unerfüllten Wunsch Zahnärztin zu werden bis zum heutigen Tag unterhaltsam Revue passieren und erntete manches Schmunzeln.
„Es waren aufregende Zeiten, aber wir haben sie immer gemanagt“, blickt die Starsowerin zurück. „Und was man einmal gut gemacht hatte, das hatte man dann wieder und wieder auf dem Tisch“, spielte Karola Kahl unter anderem auf ihre Aufgaben bei der Durchführung von Wahlen an. „Ich habe viele Bürgermeister kennengelernt, viele Stadtvertreter, und es war stets ein angenehmes Arbeiten, auch wenn es hier und da mal Reibereien gab. Das ist normal. Alles andere wäre auch ein bisschen langweilig.“
Und es gebe Unterschiede zwischen Politik und Verwaltung, die werde es immer geben. Verwaltung müsse sagen, „nur so geht es“, natürlich im gesetzlichen Rahmen. Mit einem „Man sieht sich“ an die Anwesenden schloss Karola Kahl ihren Vortrag. Sie habe jetzt eigentlich auch keine Zeit mehr, sie müsse reisen, viel lesen und ihre Enkel betreuen. Kurzum: Sie freue sich auf ihren Ruhestand.
Das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte in der Rudolf-Breitscheid-Straße 24 in Mirow ist am kommenden Mittwoch, 24. Mai, nicht besetzt. Die Mitarbeiter des Amtes absolvieren einen Gesundheitstag mit teambildenden Maßnahmen.
Wegen der Wetterentwicklung sind jetzt auch in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte die Friedhöfe für den Besucherverkehr gesperrt worden. Die vorbeugende Maßnahme gilt bis vorerst Dienstag kommender Woche. Betroffen sind die Friedhöfe in Wesenberg und Mirow, in den Ortsteilen der beiden Städte sowie in den Gemeinden Priepert und Wustrow mit den dazugehörigen Dörfern.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes greift nach kurzem Zwischenhocheinfluss ein von England über die Nordsee bis morgen früh nach Südschweden ziehendes Orkantief auf Deutschland über. In Mecklenburg-Vorpommern wird es am Abend und in der Nacht zum Sonnabend seinen Höhepunkt erreichen.
Das Meldeamt der Mecklenburgischen Seenplatte bleibt am kommenden Freitag, den 9. Juli, aus technischen Gründen geschlossen. Das teilt die zuständige Sachgebietsleiterin Sicherheit und Ordnung mit.
Sprechzeiten der Amtsverwaltung Dienstag von 9 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, Donnerstag von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr, Freitag von 7.30 bis 12 Uhr.
Es gibt wirklich gute Nachrichten aus Klein Quassow. Die dortige Eismanufaktur (Strelitzius berichtete) hat eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung erhalten und darf nun bis zum 30. September weiter in der Dorfmitte Eis verkaufen. „Es hat was gebracht“, kommentierte Firmenchefin Urike Winterfeldt das Ergebnis der Gespräche mit dem Amt Kleinseenplatte. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt haben, allen voran natürlich den Wesenbergern und Bürgermeister Steffen Rißmann.“
Jetzt in der Hochsaison gibt es auch keinen Ruhetag mehr am viel frequentierten Eiswagen in Klein Quassow. Geöffnet ist täglich von 11 bis 19 Uhr. Im Angebot immer drei leckere Softeissorten, die wechseln, außerdem Eisbecher.
Der Schulförderverein der Grundschule Regenbogen Mirow hat sich bei der Schulleitung über die Startbedingungen für das neue Schuljahr bei der Schulleitung erkundigt. „Dabei mussten wir mit Entsetzen erfahren, dass die unterstützende pädagogische Fachkraft (UPF) versetzt werden soll“, schreibt mir die Vorsitzende des Schulvereins, Julia Berdermann. Sie habe sich mit einem Schreiben an den Leiter des Staatlichen Schulamtes Neubrandenburg, Rüdiger Krohn, gewandt.
„Damit wird einer kleinen Schule im ländlichen Raum mit 134 Kindern, in der ca. 30 Kinder einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben, ein seit vielen Jahren gewachsenes Fördersystem weggenommen“, macht die Blankenförderin namens ihres Vereins in dem Brief geltend. „Diese Entscheidung erscheint geradezu grotesk, da man davon ausgehen muss, dass im nächsten Jahr ein eher erhöhter Unterstützungsbedarf aufgrund der vorangegangenen Pandemieeinschränkungen besteht. Wie erklären Sie uns bitte diese völlige Willkür“, heißt es abschließend empört.
Unterdessen hat der Förderverein den Mirower Bürgermeister Henry Tesch und Amtsvorsteher Heiko Kruse eingeschaltet. Beide sind sich einig, die Angelegenheit auf die Tagesordnung des Amtsausschusses zu setzen, der am kommenden Montag tagt. Das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte ist Träger der Grundschule.
Die zuständigen Mitarbeiter des Amtes Kleinseenplatte wollen mit der Chefin der EismanufakturKlein Quassow im Gespräch bleiben.
Das Vorgehen der Ordnungsbehörde der Kleinseenplatte gegen die Eismanufaktur in Klein Qassow bewegt ganz offensichtlich die Gemüter. Bis heute Mittag hatten weit über 2000 Leser den Beitrag in meinem Blog angeklickt. Der Grundtenor: Unverständnis und Empörung. Ich habe wie versprochen mit Petra Mewes, Sachgebietsleiterin Ordnung und Soziales in der Mirower Behörde, gesprochen.
Sie machte geltend, dass das Amt nach Anzeigen gegen die Betreiberin der Manufaktur zum Vororttermin am gestrigen Mittwoch verpflichtet war. Dabei hätten sich die angezeigten Mängel hinsichtlich der hygienischen Zustände auf der Grünfläche und im Umfeld sowie der Verkehrssicherheit zum Teil bestätigt. „Wir waren selbst überrascht, wie stark der Eisverkauf frequentiert wird. Vielleicht waren wir bei der Ausnahmegenehmigung seinerzeit zu gutmütig, aber wir wollten gerade in Corona-Zeiten, wo es bei vielen Geschäftsleuten um die nackte Existenz geht und die Betreiberin nur ein Reisegewerbe hat, einfach helfen“, so die Sachgebietsleiterin. Sie hatte sich mit einem Mitarbeiter ein Bild von den Gegebenheiten gemacht und nach eigener Aussage trotz der aufgeheizten Atmosphäre Ruhe und Sachlichkeit walten lassen.
Es gehe jetzt einfach darum, die Verweildauer an diesem Ort zu senken, nicht die Kundenzahl insgesamt. So waren auf der kommunalen Grünfläche gegenüber dem Verkaufswagen neben Sitzgelegenheiten auch Liegestühle und erstes Spielgerät aufgestellt worden. Es kam gerade in Spitzenzeiten zu größeren Ansammlungen von Menschen und Fahrzeugen in dem Dörfchen.
Petra Mewes stellte zugleich klar, dass der Eisverkauf in Klein Quassow weiterlaufen könne. Er sei zunächst per Ausnahmegenehmigung bis zum 31. Juli befristet, von Schließung sei momentan aber keine Rede. „Wir sprechen zum gegebenen Zeitpunkt gern mit der Betreiberin der Eismanufaktur, wie es nach Ablauf der Frist auch am Standort Klein Quassow weitergehen kann.“
Chefin Ulrike Winterfeldt und Lebenspartnerin ihrem Verkaufswagen vor der Eismanufaktur.
Herber Rückschlag für die Eismanufaktur in Klein Quassow: Nachdem sich die coronabedingte Entscheidung, direkt vor der Produktionsstätte Gefrorenes zu verkaufen (Strelitzius berichtete) offensichtlich als ein Volltreffer erwiesen hatte, ist heute behördlich die Schließung der gepachteten Wiese gegenüber dem Eiswagen verfügt worden. Hier konnten Kunden das Eis sitzend mit den geforderten Abständen zueinander essen. Außerdem soll den Leuten von der Manufaktur eine Frist gesetzt worden sein, bis zu der sie den Verkauf in Klein Quassow gänzlich einzustellen habe. Gegenüber Strelitzius äußerten sich die Geschäftsleute fassungslos und kündigten an, ihren Anwalt einzuschalten.
Unterdessen kocht die Sache auch in den sozialen Netzwerken hoch. Es gibt jede Menge empörte Kommentare. Unter anderem sollen Unterschriften für die beliebten Eismacher gesammelt werden, die ihr Geld zu normalen Zeiten auf Veranstaltungen und Festen im Fahrgeschäft verdienen. Die Adresse in dem kleinen Dorf habe sich in wenigen Wochen zu einem echten Magneten für Einheimische und Gäste entwickelt, heißt es in einem Aufruf. „Wir können und wollen das nicht verstehen.“ Schließlich habe es zuvor eine Genehmigung der Verkaufs- und Verzehrsituation gegeben.
Ich werde mich morgen um eine Stellungnahme der Ordnungsbehörde im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte bemühen.