Die Kirchengemeinde Strelitzer Land verabschiedet am kommenden Sonntag, den 7. Juni, ihren Pastor Christoph Feldkamp nach 14 Jahren Dienst in der Gemeinde. Er wird zukünftig mit vollem Dienstumfang als Gefängnisseelsorger in Neustrelitz und Stralsund tätig sein.
Prof. Dr. Stefan Schick hat zum Jahresende 2025 den Vorsitz des Stiftungsrates der Deutschen Tanzkompanie niedergelegt. Stefan Schick hat die Deutsche Tanzkompanie im wahrsten Sinne von Anbeginn begleitet und sich unermüdlich für die Belange der Stiftung eingesetzt. Ohne sein Wirken als Gründungsberater wäre die Stiftungsgründung 1991 ebenso wenig vorstellbar wie die erfolgreiche Entwicklung des (Tanz-)Theaterbetriebs ab 1992 und des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie ab 1993. Die Gründung der Stiftung in einer Zeit des Um- und Aufbruchs, deren Entwicklung, Rahmensetzung und -sicherung als inhaltlich und strukturell einzigartige künstlerische Organisation zwischen staatlichen und privaten Institutionen hat er bis heute maßgeblich begleitet – und aktiv gestaltet.
Ein Küsschen auf den Weg für Emma Lucia Barattini.
Am vorletzten Tag des Jahres 2025 zeigte die Deutsche Tanzkompanie im Neustrelitzer Landestheater noch einmal ihre gefeierte aktuelle Produktion aus dem Elemente-Zyklus: „LUFT. Eine Tanzallegorie“. Stück wie Vorstellungstermin boten dabei auch Anlass zu Rück- und Vorschau. Die letzte Vorstellung von „Luft“ in Neustrelitz war eben nur die letzte Vorstellung der Deutschen Tanzkompanie im Jahr 2025. „Viele Produktionen und Vorstellungen werden folgen“, wie Marco Zabel unter starkem Applaus betonte und damit knapp aber durchaus emotional auf die langjährige Unsicherheit, zugleich aber auf die Zukunftssicherung des Ensembles hinwies.
Legendäre Haarschnitte und Hochsteckfrisuren – viele Jahrzehnte war das der Berufsalltag für Petra Moll vom Cleo Haarstudio in der Neustrelitzer Karbe-Wagner-Straße, ehemals Salon „Haartist“. Nach nunmehr 46 Jahren beendet die begnadete Friseurin diesen Lebensabschnitt.
Am vergangenen Sonnabend verabschiedete der Frauenchor „Freundschaft“ Neustrelitz e.V. gemeinsam mit dem Publikum seinen langjährigen Chorleiter, Herrn Hans-Joachim Fiedler. Im festlichen Ambiente der Orangerie Neustrelitz erlebten alle ein sehr schönes Konzert mit emotionalen Höhepunkten. Die Liedauswahl und die Arrangements des Chorleiters kamen beim Publikum sehr gut an. Festlich umrahmt wurde das Konzert von hochwertigen Darbietungen der Instrumentalisten Uta Fiedler Reetz / Violine, Nicolas Wozniak / Oboe und Rico Gatzke am Piano.
Manfred Giesenberg, Wustrows Bürgermeister Steffen FRanz, Henry Tesch und Wesenbergs Stadtoberhaupt Steffen Rißmann (hinten von links) überreichen Karola Kahl ihren persönlichen Liegestuhl.
Die langjährige Leitende Verwaltungsbeamtin der Mecklenburgischen Kleinseenplatte Karola Kahl ist am Vormittag in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Bei aller Wehmut über ihr Ausscheiden nach fast 35 Jahren Verwaltungstätigkeit in Mirow, darunter 18 Jahre als Leitende Verwaltungsbeamtin, war es trotzdem ein vergnüglicher Termin im Amtsgebäude an der Breitscheidstraße in Mirow, zu dem die Gastgeberin mit dem ihr eigenen Vortragstalent maßgeblich beigetragen hat. Sie ließ ihr Leben vom unerfüllten Wunsch Zahnärztin zu werden bis zum heutigen Tag unterhaltsam Revue passieren und erntete manches Schmunzeln.
„Es waren aufregende Zeiten, aber wir haben sie immer gemanagt“, blickt die Starsowerin zurück. „Und was man einmal gut gemacht hatte, das hatte man dann wieder und wieder auf dem Tisch“, spielte Karola Kahl unter anderem auf ihre Aufgaben bei der Durchführung von Wahlen an. „Ich habe viele Bürgermeister kennengelernt, viele Stadtvertreter, und es war stets ein angenehmes Arbeiten, auch wenn es hier und da mal Reibereien gab. Das ist normal. Alles andere wäre auch ein bisschen langweilig.“
Und es gebe Unterschiede zwischen Politik und Verwaltung, die werde es immer geben. Verwaltung müsse sagen, „nur so geht es“, natürlich im gesetzlichen Rahmen. Mit einem „Man sieht sich“ an die Anwesenden schloss Karola Kahl ihren Vortrag. Sie habe jetzt eigentlich auch keine Zeit mehr, sie müsse reisen, viel lesen und ihre Enkel betreuen. Kurzum: Sie freue sich auf ihren Ruhestand.
Dr. Wolfgang Blank ist am gestrigen Dienstagabend von den Mitgliedern der Vollversammlung herzlich als Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet worden. Blank war vor wenigen Tagen zum Landeswirtschaftsminister durch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig berufen worden. Am 11. Dezember soll die Vereidigung des neuen Wirtschaftsministers im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern erfolgen.
Für sein engagiertes Wirken als Mitglied der Vollversammlung seit 2000 und als IHK-Präsident seit 2014 ehrte die Vollversammlung Dr. Blank mit dem „Vordenker“. Bis zur Wahl einer neuen Präsidentin bzw. eines neuen Präsidenten nimmt Frank Benischke als Vizepräsident die Aufgaben an der Spitze des höchsten ehrenamtlichen Gremiums, der Vollversammlung, wahr. Frank Benischke ist seit 2009 Mitglied der Vollversammlung und wurde 2014 als Vizepräsident ins Präsidium der IHK gewählt. Er ist Geschäftsführer der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH. Die Wahl einer neuen Präsidentin bzw. eines neuen Präsidenten aus der Mitte der Vollversammlung erfolgt in der März-Zusammenkunft des höchsten ehrenamtlichen Gremiums.
TSG TV hat zur jüngsten Verabschiedung von sieben Spielern aus dem Kader der Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz ein Video produziert. Für alle Fans der Residenzstadtkicker und natürlich die Jungs, die uns verlassen, stelle ich es in meinen Blog. Danke an die Kollegen von der filmenden Zunft.
Christian Ehlert, Dr. Nicole Landt und Frank Weißbach (von links).
Großer Bahnhof heute Vormittag im Neustrelitzer Borwinheim. Mehr als 100 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren gekommen, um sich bei Frank Weißbach für 46 Jahre Tätigsein in der Wohnungswirtschaft, davon 22 Jahre im Vorstand der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft (GWG), zu bedanken und ihm alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Der Geschäftsführende Vorstand ist mit Jahresbeginn offiziell in den Ruhestand gegangen und hat den Staffelstab an Christian Ehlert übergeben.
In ihrer Laudatio bezeichnete Dr. Nicole Landt, Aufsichtsratsvorsitzende der GWG, das Ausscheiden Weißbachs als einen Einschnitt, auch wenn es natürlich in der GWG planmäßig und geordnet weitergehe. Frank Weißbach sei über zwei Jahrzehnte auf außerordentliche Weise mit der GWG verbunden gewesen. Mit einem hohen Anspruch an Wohnqualität habe er das Neustrelitzer Stadtbild mit geprägt und für einen attraktiven Wohnungsbestand der GWG gesorgt. Dass er dabei das richtige Händchen gehabt habe, beweise eine Leerstandsquote von unter zwei Prozent.
„Er hat immer eine Vision von der Genossenschaft gehabt und auch den Mut, diese Vision umzusetzen. Nichts hat er dem Zufall überlassen, ihn haben Beständigkeit und Robustheit ausgezeichnet, und wenn es Hindernisse gab, so hat er Wege gefunden, diese Hindernisse zu überwinden, und unseren Wohnbauten zu neuem Glanz verholfen“, betonte die Rednerin. Frank Weißbach sei kein Zauderer gewesen, sondern eher ein Antreiber, ohne ihn sähe die GWG nicht so aus, wie sie sich heute als drittgrößtes Wohnungsunternehmen der Stadt mit 538 eigenen Wohneinheiten präsentiere. Es sei ihr eine Ehre gewesen, so die Aufsichtsratsvorsitzende, Frank Weißbach ein Stück auf seinem Weg zu begleiten.