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So sieht es im Wäldchen an der Beethovenstraße in Mirow aus.

Solche Besucher wünscht sich Mecklenburg-Vorpommern! Die Berlinerin Sabine Smentek hat dieser Tage ihrer alten Heimatstadt Mirow einen Besuch abgestattet. Die viel diskutierte und interpretierte „Kernfamilie“ machte das über die Landesgrenzen hinweg möglich. Für alle Fälle hatte sich die frühere Landestochter nach eigener Aussage noch mit der Kreisverwaltung der Seenplatte in Verbindung gesetzt und sich grünes Licht geben lassen. Auch eine Polizeikontrolle sei ohne behördliche Beanstandung passiert worden.

Moritz hat fleißig mitgesammelt.

Aber das nur vorweg. Die Erzieherin hat ihren Aufenthalt in Mirow auch genutzt, um gemeinsam mit Söhnchen Moritz im Wäldchen hinter der Beethovenstraße Müll zu sammeln. „Also grundsätzlich sammele ich ja schon eine ganze Weile mit meiner Kindergruppe in Berlin Müll auf und auch regelmäßig mit meinem Sohn“, so Sabine Smentek gegenüber Streltzius. „Als wir durch das Wäldchen gegangen sind, ist uns aufgefallen, wie krass es da aussieht. Moritz hat dann abends vor dem Schlafengehen gesagt, ‚Mama, morgen räumen wir den Wald auf‘.“

Bereits nach den ersten zwanzig Metern waren beide Eimer voll. „Ich habe dann noch zwei Stunden weitergesammelt und bin vielleicht 50, 60 Meter vorangekommen. Unfassbar, was da alles herumliegt“, meint Sabine Smentek.

Ich bedanke mich im Namen der Anwohner. Dass uns erst Gäste vor Augen führen müssen, wie vermüllt unsere Umgebung ist, lasse ich an dieser Stelle mal unkommentiert.