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In diesem Jahr gibt es kein Burgfest in Wesenberg.

Beim Wesenberger Burgverein herrscht nicht gerade Freude. Schon jetzt blicken die Vereinsmitglieder auf den Spätsommer oder Frühherbst und hoffen, dann wenigstens die zweite Auflage des Weinfestes auf der Burg stattfinden lassen zu können. Die Premiere Mitte September vergangenen Jahres war ein voller Erfolg gewesen (Strelitzius berichtete).

In der vergangenen Woche hat sich der Verein wegen der Corona-Krise die Karten gelegt und sich schweren Herzens von den Planungen zum traditionellen Burgfest, dem inzwischen 26., und zum Anfang Juni erstmals geplanten Kinderfest verabschiedet. Die Politik lasse da keinen Spielraum.

„Für das Kinderfest hatten wir mit Union Wesenberg, dem Feuerwehrverein, dem Jugendclub und dem Rookhus und weiteren schon viele Partner gewonnen, es ist wirklich schade“, sagte mir der Vereinsvorsitzende Axel Hirsch. „Und unsere gefragten Buchbasare können wir auch knicken, es kommen ja keine Urlauber ins Land.“

Etwas optimistischer ist die Besatzung vom Biergarten am Wesenberger Hafen. Wie mir Uwe-Jens Bahrke gestern bei einem Schwätzchen an der Woblitz verriet, setzen Lebensgefährtin Karin Krause und er auf eine Öffnung ihres beliebten Kiosk in zwei Wochen, wenn auch unter Auflagen.