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Der bündnisgrüne Ortsverband Neubrandenburg hat angesichts der Situation an der griechisch-türkischen Grenze Oberbürgermeister Silvio Witt aufgefordert, dem Status Neubrandenburgs als „sicherer Hafen“ gerecht zu werden und auf allen ihm zur Verfügung stehenden Wegen die Bundesregierung aufzufordern, den vielen aufnahmebereiten Städten, darunter auch Neubrandenburg, die Aufnahme Geflüchteter zu ermöglichen und damit ein Zeichen zu setzen, so der Sprecher des Ortsverbandes Martin Krell in einer Pressemitteilung.

„Wir müssen den Geflüchteten schnell helfen und haben noch die Zeit, sie an der Außengrenze geordnet in die Europäische Union einreisen zu lassen und die Erstaufnahmelager in Griechenland zu entlasten – nutzen wir diese Zeit, bevor andere ‚Sachzwänge‘ unser Handeln bestimmen und wie 2015 Wasser auf die Mühlen rechtspopulistischer Parteien spülen“, so Krell weiter. Bei den berechtigten Bestrebungen, sich gegen Erpressungsversuche seitens des türkischen Präsidenten Erdogan zu schützen und „Sogwirkungen“ zu vermeiden, dürften nicht die humanitären Maßstäbe aufgegeben werden.