Schlagwörter

, , , , , ,

Foto: Christian Brachwitz

„Judas“, der berührende Monolog über Schuld und Erlösung, Freundschaft und Verantwortung, ist ab Donnerstag, 3. Oktober, mit Philipp Oliver Baumgarten in der Rolle des Judas ist nach Neubrandenburg nun auch in der Stadtkirche Neustrelitz zu sehen. Vorstellungen gibt es morgen um 17 Uhr sowie am 12. Oktober um 19.30 Uhr und am 25. Oktober um 11 und um 19.30 Uhr.

„Du Judas!“ Wer war dieser Mann, dessen Name noch heute als Inbegriff des Verrats gilt? Was trieb ihn dazu, Jesus, den Erlöser, für 30 Silberlinge preiszugeben? Und warum hängte er sich dann auf, kurz nach seinem Verrat? Das kann nur Judas Iskariot selbst beantworten und so lässt ihn Autor Lot Vekemans 2000 Jahre nach seinem Tod wiederauferstehen und sich der Öffentlichkeit erklären, denn offensichtlich hat er schwer an seiner Tat zu tragen.

Er rechtfertigt sich, erzählt von seiner engen Freundschaft und Vertrautheit zu Jesu, auch davon, dass er es war, der den Messias erst zu dem gemacht habe, was dieser heute ist. Und die Sache mit dem Verrat basierte in Wirklichkeit auf einem wohldurchdachten Plan mit dem Ziel, im entscheidenden Moment Jesusʼ Göttlichkeit und Macht zu offenbaren. Doch leider lief das irgendwie schief, denn der Heiland hatte einen eigenen Plan.

Die niederländische Autorin Lot Vekemans gilt als eine der wichtigsten Stimmen der niederländischen Gegenwartsdramatik und hat mit „Judas“ einen berührenden Monolog über Schuld und Erlösung, Freundschaft und Verantwortung geschrieben.