Schlagwörter

, ,

Binnen sechs Wochen hat sich ein Mitarbeiter eines Supermarktes in der Müritz-Region rund 7500 Euro ergaunert. Der 30-Jährige war seit zwei Jahren in der Flaschenannahme tätig, hat sich dort ohne Leergut Quittungen für Pfandflaschen ausgestellt und sich anschließend selbst das Pfandgeld ausgezahlt. Einen Pfandautomaten gibt es in dem Markt noch nicht.

Erst als regelmäßig Auszahlungen im Wert von mehr als 300 Euro abgerechnet wurden, viel der Sachverhalt der Geschäftsführung auf. Es gibt Videoaufnahmen, welche die Betrugshandlungen des 30-jährigen Tatverdächtigen belegen. Das geschädigte Unternehmen wird nun die vergangenen zwei Jahre aufarbeiten, um den entstandenen Gesamtschaden feststellen zu können.

Dies erfolgt in enger Abstimmung mit der Polizei, damit alle Tathandlungen ermittelt und bewiesen werden können. Die Ermittlungen wegen des Betruges stehen somit noch am Anfang. Der 30-jährige Tatverdächtige wurde bereits fristlos gekündigt und hat gegenüber der Firmenleitung alle Vorwürfe zugegeben.