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Foto: Essenzen-Fabrik Zerbst/Facebook

In der Reihe „Freitags bei Fallada“ wird am 17. Mai um 20 Uhr zu einem ganz außergewöhnlichen, poetisch-musikalischen Erzählabend mit Ana Rhukiz und Myriam Kammerkander auf der Wanderharfe eingeladen. Im Mittelpunkt steht Rhiannon aus dem „Mabinogion“, der ältesten Mythensammlung aus Wales.

Rhiannon ist eine der faszinierendsten Frauenfiguren der keltischen Anderswelt. Als Göttin verlässt sie ihr Reich, um einen sterblichen König zu heiraten und zahlt dafür einen hohen Preis: Durch diese Heirat verliert sie unweigerlich ihr magisches Potenzial.

Der Kult von Rhiannon, die als Pferdegöttin vor allem für Kraft, Stärke und Fülle im Leben angerufen wurde, verbreitete sich von Britannien bis nach ganz Mitteleuropa, weshalb sie unter ihrem gallisch-römischen Namen Epona als einzige keltische Gottheit einen Platz im römischen Pantheon bekam. Noch heute weist die Bezeichnung „Pony“ darauf zurück.

Ana Rhukiz lässt als Märchen- und Mythenerzählerin auch die kulturgeschichtliche Dimension in ihre verschiedenen Programme einfließen. Natürlich wird auch das Pseudonym „Falada“ eine Rolle spielen, das ja ebenfalls auf ein Pferd mit magischen Fähigkeiten zurückgeht.

Begleitet wird Ana Rhukiz von Myriam Kammerlander, die auf der Wanderharfe keltische Lieder und Eigenkompositionen erklingen lässt. Seit einigen Jahren sind die beiden Künstlerinnen als Duo „AmbraMyrrha“ unterwegs. Kartenreservierungen unter Telefon: 039831 20359, museum@fallada.de und direkt an der Museumskasse.