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Mehrere hundert Menschen sind am Sonntag einem Aufruf der Freunde der Kultur der Mecklenburgischen Seenplatte gefolgt und haben an der Lärzer Dorfkirche für den Erhalt des Fusion Festivals demonstriert. „Die Fusion ist eine interkulturelle Veranstaltung von überregionaler Bedeutung, die unbedingt erhalten bleiben muss“, sagte mir der Neustrelitzer CDU-Stadtvertreter Ralf Milbredt, der heute in Lärz dabei war und auf seinen Wahlplakaten in der Residenzstadt nicht nur für sich, sondern auch für das Festival wirbt.

Nach Einschätzung der Freunde der Kultur werde mit der Fusion eine Veranstaltung, die vielfältige, achtenswerte Wege beschreite und weit über das normale Angebot hinausgehe, in den Bereich gewaltbereiter extremer Gruppen gedrängt. Offensichtlich solle gezielt Verunsicherung gesät und die Polizei vor dem Hintergrund eines fiktiven Bedrohungsszenarios zu einem „Werkzeug der Politik deformiert“ werden. Dagegen gelte es sich zur Wehr zu setzen.

Die Freunde der Kultur um den Lärzer Gerhard Schneider und den Mirower Peter Schmitt lehnen die Errichtung einer Polizeistation auf dem Festivalgelände und die anlasslose Bestreifung ab und fordern eine Rückkehr zur Sachlichkeit zwischen Polizei und den Veranstaltern vom Kulturkosmos e.V. als Gestalter neuer kultureller Beziehungen.