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Die gemeinsame Pressekonferenz von Landkreis Seenplatte, Amt Röbel und Polizeipräsidium Neubrandenburg am gestrigen Dienstag (Strelitzius berichtete) hat offenbar nicht zur Beruhigung des Konflikts um die Genehmigung des Fusion Festival 2019 beigetragen. „Während das Polizeipräsidium Neubrandenburg sichtbar öffentlich um verbale Abrüstung bemüht ist, wird unbeirrt weiter der größte Polizeieinsatz Mecklenburg-Vorpommerns seit dem G8 Gipfel in Heiligendamm 2007 vorbereitet“, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter des Festivals von heute Morgen.

Zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Auseinandersetzung beziehen die Fusionisten am Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin ausführlich Stellung. Dabei wird auch auf die Verlautbarungen der Behörden bei deren Presseauftritt vom Vortag Bezug genommen. Prominenter Gast ist die Sängerin und Schauspielerin Meret Becker.

Den Festivalmachern ist eine letzte Frist bis zum 16. Mai gesetzt worden. Das Megaevent sei wegen der Sicherheitsmängel aus jetziger Sicht nicht genehmigungsfähig, hieß es. Inzwischen haben weit über 90.000 Menschen und mehr als 300 Gruppen, Organisationen und Vereine innerhalb von 48 Stunden den Aufruf des Fusion Festivals „für Freiheit von Kunst und Kultur, gegen anlasslose Polizeipräsenz auf friedlichen Kulturveranstaltungen“ unterzeichnet.