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Strelitzius Blog

~ gemeldet, glossiert & gegessen

Strelitzius Blog

Tagesarchiv 6. September 2017

Nach Urlaubspause wird es im Wesenberger Kino indisch

06 Mittwoch Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Film

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Schlagwörter

Freizeit, Kino, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Auf der Berlinale wird Christiane Bongartz immer wieder fündig.

Wesenbergs Kinochefin gönnt sich ein paar Tage Urlaub. Wie mir Christiane Bongartz schreibt, möchte sie mit ihrem Mann „auch noch ein bisschen die Sonne in heimischen Gefilden genießen“. Strelitzius wünscht seiner Blogfreundin gute Erholung. Weiterlesen →

Landkreis erhält Fördergeld für Katastrophenschutz

06 Mittwoch Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Landkreis

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Schlagwörter

Feuerwehr, Finanzen, Mecklenburgische Seenplatte

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte freut sich über 30 000 Euro Fördermittel für den Katastrophenschutz. Wie der Leiter des kreislichen Ordnungsamtes Peter Handsche mitteilt, sind die entsprechenden Bescheide vom Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern dieser Tage eingegangen.

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Heidrun Bluhm (DIE LINKE): Für die Menschen hier sichere Perspektiven schaffen

06 Mittwoch Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Mecklenburg-Vorpommern, Parteien, Wahlen

Meine kleine Serie zu den drei Bundestagsabgeordneten, die unseren Wahlkreis 17 im deutschen Parlament vertreten und dorthin zurückkehren wollen, geht zu Ende. Nach Jeannine Pflugradt von der SPD und Eckhardt Rehberg von der CDU kommt zum Abschluss die Linkspolitikerin Heidrun Bluhm im Strelitzius-Interview zu Wort. Strelitzius dankt allen drei Interviewpartnern für ihre Antworten und wünscht ihnen beim bevorstehenden Urnengang am 24. September maximale Erfolge. Den Wählern wünsche ich natürlich, die richtige Entscheidung zu treffen.

Eckhardt Rehberg das Direktmandat abzuringen, hat für die 59-jährige Schwerinerin Heidrun Bluhm keinen überragenden Stellenwert. Im Gegensatz zu Jeannine Pflugradt auf der SPD-Liste ist die Landesvorsitzende der Linken in Mecklenburg-Vorpommern aber mit Platz 2 auf der Landesliste ihrer Partei besser bedient und hat gute Aussichten, auch so in den Bundestag zurückzukehren.

Frau Bluhm, Ihre dritte Amtszeit im Deutschen Bundestag geht dem Ende entgegen – ein kurzes Resümee bitte.

Viel hartnäckige Oppositionsarbeit mit vielen guten linken Vorschlägen  und Forderungen im Interesse vor allem sozial benachteiligter Menschen. Ein Schwerpunkt u.a. war, wie auch in den Wahlperioden davor, die Versorgung mit bezahlbaren, alters- und klimagerechten Wohnungen als einer wesentliche Voraussetzung für ein Leben in Würde, sozialer Geborgenheit, frei von Angst vor Armut durch hohe Wohnkosten und Verdrängung aus dem gelebten Wohnumfeld. Obwohl das eigentlich ein Thema ist, für das sich alle verantwortungsvollen Politiker engagieren sollten, es verbal mitunter auch tun, bleiben auch die besten Vorschläge auf der Strecke allein, weil sie von der Opposition kommen. Das Resümee  ist also: noch mehr öffentliche Druck machen, noch wirkungsvoller Bündnisse schmieden, damit auch die hartleibigste Regierungskoalition zu sozialem Handeln gezwungen wird.

Sie sind im Haushaltsausschuss, im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft und im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit tätig. Liegen Ihnen diese Themen besonders oder sind Sie da über die Jahre hineingewachsen?

Sowohl als auch. Da ich vom Bau komme, war es natürlich naheliegend, mich zunächst hauptsächlich mit Fragen von Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung zu befassen. Aber auch wenn man „vom Fach“ ist, manchmal sogar deswegen, erweitert die politische Dimension den eigenen Erfahrungsschatz und die eigene Handlungsfähigkeit enorm. Als Mecklenburgerin hat man beinahe ein angeborenes natürliches Verhältnis zur Landwirtschaft. Aber hier musste ich natürlich sehr viel stärker fachspezifische Belange hinzulernen. Beide Felder sind auch immer mit Geld, mit Haushaltstiteln verbunden, und so unterstützt meine Arbeit im Haushaltsausschuss sehr effektiv meine politischen Anliegen in den anderen beiden Ausschüssen.

Was waren die wichtigsten Themen in Ihrer Ausschussarbeit?

Im Ausschuss für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit war es die Entwicklung eines Konzepts für einen neuen, gemeinnützigen Sektor in der Wohnungswirtschaft, um die alleinige Dominanz privatwirtschaftlicher Renditeinteressen auf dem Wohnungsmarkt zu überwinden. Im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft ging es um die Verwirklichung des Verfassungsgrundsatzes gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land und daher speziell um die Entwicklung der ländlichen Räume und im Haushaltsausschuss konsequenter Weise um die Beschaffung der notwendigen Gelder für beide Themenfelder.

Der Wahlkreis 17, für den Sie kandidieren, ist der größte Wahlkreis Deutschlands. Ist man da überhaupt in der Lage, ihn allumfassend zu betreuen?

Der Wahlkreis 17 ist nicht nur der größte Wahlkreis Deutschlands, sondern auch der schönste der Welt!  Mit vielen, durch ihre mecklenburgischen Eigenheiten sehr verschiedenen und interessanten Menschen und einer wunderbaren Natur. Schon deshalb verbringe ich außerhalb der Sitzungswochen so viel Zeit wie möglich in den Städten und Dörfern meines Wahlkreises. Von „allumfassender“ Betreuung kann trotzdem keine Rede sein. Das wäre auch anmaßend. Zum Glück habe ich engagierte, gut vernetzte Wahlkreis-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter, die mich auf Schwerpunkte hinweisen und meine Wahlkreiswochen so effektiv und inhaltsreich wie möglich organisieren.

Was sind Ihre Ziele für die politische Arbeit in Zukunft, was brennt Ihnen auf den Nägeln?

Ich bin ja noch nicht fertig: Die begonnenen Themen der vorangegangenen Wahlperioden werden mich weiter beschäftigen, wenn auch mit anderen Prioritäten. Ich werde mich sehr viel stärker mit den Belangen der ländlichen Raumentwicklung befassen. Das Ziel, für die Menschen hier sichere Perspektiven für ihre Lebensplanung zu schaffen, ihnen gute Gründe für das Hierbleiben, anderen für das Herkommen zu liefern, allein das ist schon ein „dickes Brett“. Was mich sonst umtreibt, mir auf den Nägeln brennt, ist natürlich, in einer unsicheren Weltlage für mehr Sicherheit, Frieden, für mehr Entwicklungsgerechtigkeit weltweit zu sorgen, weil das wiederum die Voraussetzung für ein friedliches, sozial gesichertes Leben hier bei uns ist.

Wie wichtig ist Ihnen, das Direktmandat zu gewinnen? Schließlich haben Sie auf der Landesliste der LINKEN hinter Dietmar Bartsch Platz 2 erhalten. Da dürfte der Wiedereinzug in den Bundestag ja sicher sein?

Ihre Frage ist sicherlich ein wenig provokativ gemeint. Sie unterstellt ja, dass es bei meiner Kandidatur um rein persönliche Motive geht. Natürlich spielen die auch eine Rolle –  vermutlich bei allen Kandidaten. Aber darüber steht für mich das Anliegen, weiter an meinen politischen Zielen, die nicht für mich privat, sondern für viele Menschen im Land und im Bund wichtig sind, arbeiten zu können. Dazu brauche ich den Rückhalt der Wählerinnen und Wähler und eine starke Fraktion im Bundestag. Ein Direktmandat hat daher für mich keinen überragenden Stellenwert.

Was unterscheidet Sie von den Mitbewerbern im Wahlkreis Jeannine Pflugradt von der SPD und Eckhardt Rehberg von der CDU?

Das zu beurteilen überlasse ich gern den Wählerinnen und Wählern aus dem Wahlkreis, die sich hoffentlich auch anhand Ihres Interviews ein Bild über meine Mitbewerber und mich machen können.

Die LINKE droht nach letzten Umfragen ihren Platz als drittstärkste Kraft im Bundestag an die AfD zu verlieren. Grüne und FDP sind ihrer Partei auf den Fersen. Geht da noch was für die LINKE?

Selbstverständlich geht noch was! Die Umfragen ändern sich beinahe täglich. Für uns als LINKE kommt es im Hinblick auf die AfD darauf an, sichtbar zu machen, dass diese Partei keine Alternative ist. Für nichts und niemanden. Sie hat für keine einzige, die Menschen bewegende Fragen eine wirklich schlüssige, tragfähige  Antwort. Es geht immer nur darum, Gegensätze zu schüren, Hass und Neid zu sähen und daraus das eigene politische Süppchen zu kochen. Das ist kein Protest gegen das Establishment. Sehr viele Spitzenvertreter der AfD gehören seit langem genau dazu. Andere wollen genau dort hin. Sie wollen an die noch größeren Fleischtöpfe und versuchen, Wählerinnen und Wähler mit nationalistischen, rassistischen  Parolen für ihre eigenen Ziele einzuspannen. Wirklicher Protest, der auch mit konstruktiven Ideen verbunden ist, der niemanden ausgrenzt, nicht gegeneinander ausspielt und aufhetzt, kommt nur von der LINKEN.

Angela Merkel oder Martin Schulz, wer macht das Rennen um die Kanzlerschaft?

Leider ist der Ausgang dieses Rennens nicht von den besseren Ideen und Konzepten abhängig und leider hat es Martin Schulz auch im TV-Duell nicht geschafft, sich als der bessere Kandidat zu profilieren. Angela Merkel hat den Amtsbonus und eine nicht zu unterschätzende Hausmacht. Das Kuschen der Medien bei der Vorbereitung dieses „Duells“ hat das einmal mehr deutlich gemacht. Solche Faktoren werden am Ende wohl den Ausschlag geben.

Was wünschen Sie sich ganz persönlich privat für die Zukunft?

In den letzten Monaten musste ich lernen, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist. Daher ist mein Wunsch danach, und auch selbst mehr dafür tun zu können zu einem meiner wichtigsten privaten Wünsche geworden. Das schließt auch meine Familie, meine Kinder und Enkel mit ein.

Künstlergespräche starten in Wesenbergs Skulpturenpark

06 Mittwoch Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Kunst

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Schlagwörter

Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Plastik, Theater, Wesenberg

Eine Raku-Teeschale von Cornelia Nagel. Foto: Künstlerin.

Die ersten zwei Künstlergespräche im Skulpturenpark Wesenberg finden am 16. und am 23. September statt, jeweils von 13.30 bis 14.30 Uhr. Zum Auftakt erläutert die Raku Keramik Künstlerin Cornelia Nagel ihren Weg mit Feuer, Wasser und Ton und zeigt in der Ausstellung ihre Arbeiten. Bereits am Eingang zum Skulpturenpark rufen ihre Raku Tuschebilder bei den Besuchern oft schon Bewunderung hervor. Wie sie ihre Arbeiten immer weiter entwickelt hat, was Ton und Tusche für sie verbindet und welche neuen Herausforderungen ihr am Weissen See in Wesenberg begegnen und begegnet sind. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte bis zwei Tage vorher anmelden (www.rakukeramik.com). Weiterlesen →

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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