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Ich gebe es unumwunden zu: Wir haben beim Wochenendspazierang schon mal durch die Scheiben geluschert und erst einmal den Tresen gesucht. Der hat seinen angestammten Platz nämlich verloren und ist ans Ende des Raums umgezogen. Dass das altehrwürdige Café am Markt in Neustrelitz das noch erleben durfte. Oder musste. Ein American Diner zieht mit Fastfood und Cocktails ein, wo so ziemlich seit Menschengedenken die Torte regiert hat. Schick sieht es ja vom Fußboden bis zu den Lampen schon im Inneren aus, und vielleicht greift das neue Konzept ja wirklich. Gastronomie in der Region ist ein Kapitel für sich.
Im April vergangenen Jahres war am Markt Nummer 6 endgültig Feierabend mit dem Kaffeehaus, zuletzt in chinesischer Pächterhand. Eigentlich sollte zum Jahresende das Diner eröffnen. Inzwischen haben die neuen Betreiber ihren Start für Anfang Februar angekündigt. Strelitzius als Lokalpatriot freut sich erst einmal, dass es an der prominenten Residenzstadt-Adresse zu keinem längeren Leerstand kommt. Ich drücke ganz fest die Daumen für den Geschäftserfolg. Natürlich werde ich das Diner alsbald testen. Mehr dann hier im Blog.
Martina aus Mirow schreibt mir:
Auf diesem Schild steht alles in Englisch, nur das „und“ nicht. Wie bekloppt sieht das denn aus!
Das war kein Chinese. Herr Song stammt aus Malaysia. Aber egal, ich bin gespannt auf das Angebot des Ladens.
Jeder Vierte in Malaysia ist übrigens Chinese…
Edit: Herr Yong…, ändert nichts an der Tatsache. Stand auch so schon mal im Nordkurier.
Ist jedenfalls ein traditioneller chinesischer Name. Er besteht im Allgemeinen aus zwei Teilen. Der erste Teil ist der Familienname, den die Kinder vom Vater erben, dieser ist einsilbig. Der zweite Teil ist der zweisilbige Personenname. Im Fall des ehemaligen Pächters dürfte es sich dann um einen chinesischstämmigen Malaysier handeln. Vielleicht können wir es damit beenden.
so bereitet sich Neustrelitz auf den Besuch von Donald Trump vor