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Radweggruppe

Die Väter des Erfolgs in Sachen Radweg: Rechlins Bürgermeister Wolf-Dieter Ringguth, Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau, Innenminister Lorenz Caffier, der CDU-Fraktionschef im Landtag Vincent Kokert und Roggentins Ex-Bürgermeister Henry Tesch, Vizebürgermeister von Mirow (von links).

Ein guter Tag für den Tourismus in der Kleinseenplatte: Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat heute in Granzow einen Fördermittelbescheid für den Radweg Granzow-Schillersdorf Teerofen-Boek übergeben. Der Weg soll rund 1,35 Millionen Euro kosten. Der Löwenanteil von rund 1,2 Millionen Euro wird aus Konversionsmitteln für das Gebiet der ehemaligen Erprobungsstelle der deutschen Luftwaffe sowie für die durch die sowjetischen Streitkräfte genutzten Wege bestritten.

Rund 105 000 Euro kommen aus Schwerin, die Caffier „im Gepäck“ hatte. Die Restsumme von gut 40 000 Euro bringen die Stadt Mirow und die Gemeinde Rechlin auf, die seinerzeit gemeinsam mit der inzwischen fusionierten Gemeinde Roggentin eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hatten.

Der rund 13 Kilometer lange Radweg soll in seiner Trasse entlang  vorhandener Wald- und Feldwege verlaufen. Sechs Kilometer davon werden vom Nationalparkamt errichtet. Der Radweg wird als Fahrradstraße ausgebaut und darf auch von Anliegern sowie Land- und Forstfahrzeugen befahren werden. Motorisierter Durchgangsverkehr ist nicht erlaubt.

Radkarte

Der Radweg verbindet künftig Granzow und Boek.