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„Wir haben die Hoffnung, dass die Musik Herzen verbindet und Kriege enden lässt.“ Mit diesem Satz hat das Ensemble Carolinum hunderte Besucher seines Gala-Konzertes am Mittwochabend in der Aula der Schule in die Feiertage verabschiedet. Zum Höhepunkt ihrer alljährlichen Auftrittsserie kurz vor den Weihnachtsferien haben die 137 jungen Künstler ein einducksvolles Zeichen der Nächstenliebe, Toleranz und des Vertrauens gesetzt.

konzert2Beim nunmehr 19. Jahrgang der Weihnachtskonzerte fanden sich dann auch ein eigener Block mit Songs wie „Wozu sind Kriege da?“ von Udo Lindenberg, dem „Earth Song“ von Michael Jackson und „Imagine“ von John Lennon im Programm. Und mit Lennons „War is over“ zum Finale setzten die  Gymnasiasten noch einmal ihre Sehnsucht nach einer einer friedlichen Zukunft der Menschheit um.

konzertMit stürmischem, minutenlangem  Applaus feierte das Publikum das Ensemble unter bewährter Leitung von Reinhard Gust auf der musikalischen Reise von traditionellen Weihnachtsliedern bis hin zu Spiritual und Pop. 37 Schüler standen zum ersten Mal auf der Bühne, ließen sich aber ihr Lampenfieber nicht anmerken. Auch in diesem Schuljahr verfügt der sich immer wieder verjüngende Chor über zahlreiche bemerkenswerte Solistinnen und Solisten, die sich die Herzen der Zuhörer eroberten. Viel Beifall gab es auch für die Streichergruppe mit Vivaldis „Winter“ und den exzellenten Kammerchor.

Zu den schönen Traditionen des Abends gehört die Bescherung ausländischer Schüler am Gymnasium. Diesmal waren es junge Leute aus Südkorea, Thailand, Mexiko, Japan, Bolivien, Argentinien und Syrien. Schulleiter Henry Tesch erinnerte an die grandiose Gastspielreise des Ensembles Carolinum im Frühjahr durch Norwegen. „Ihr seid ganz wunderbare Botschafter gewesen“, rief er den Jugendlichen zu, bevor er selbst mit Hermann Hesses „Weihnachten“ im freien Vortrag glänzte.

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