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Schloss Mirow

Vor dem und im Mirower Schloss wird es am kommenden Sonnabend ein munteres Adventstreiben geben.

Mirow hat die große Chance, seine Inselweihnacht so zu entwickeln, dass der dortige Adventsmarkt überregionale Bedeutung bekommt. Denn mit der Staatlichen Schlösserverwaltung sitzt ein Partner im Boot der rührigen Organisatoren, um den andere Kommunen die Mirower beneiden dürften. Am kommenden Sonnabend können sich die Besucher von 14 bis 18 Uhr zwischen 3 Königinnen Palais und Schloss vom großen Potenzial überzeugen, das aus der Zusammenarbeit an diesem einmaligen Ort erwächst. „Und wenn es so richtig gemütlich wird, machen wir auch noch länger“, blickt meine Blogfreundin Ulla Pape schon immer einmal voraus.

Auf dem Rondell zwischen den beiden historischen Gebäuden wird ein großer Weihnachtsbaum die Besucher begrüßen, drumherum gibt es Budenzauber. Wer zum Kunstmarkt schon hier war, hat einen Vorgeschmack bekommen, wie malerisch das aussieht. Aber auch das Schloss selbst wird sich öffnen, so zu einer Führung um 15 Uhr, zu Märchenstunden im Gartensaal und zu einer Dunkelführung für die Kleinen mit Laternen um 16.30 Uhr.

Da will die Johanniterkirche nicht nachstehen. Hier wird es um 14 Uhr das Eröffnungsprogramm mit Grundschülern und Tanzschülern geben. Die Line Dancer des Familienzentrums haben sich vorgenommen, um 16 Uhr im Freien aufzutreten, der Feuerwehrmusikzug um 17 Uhr auch. Spielt das Wetter nicht mit, bietet da auch noch das Palais Auftrittsmöglichkeit.

Unteres Schloss

Noch immer wartet das Untere Schloss auf seine Rettung. Und die Uhr tickt.

„Wir sind in der Organisation sehr breit aufgestellt und zaubern einen schönen Nachmittag“, verspricht Ulla Pape. Dazu gehört auch eine Glühweinfahrt mit der Mirower Schifffahrtsgesellschaft, die um 15 Uhr ausnahmsweise von der Alten Schlossbrauerei ablegt. Ist das Untere Schloss nun endgültig abgewählt? „Die Idee, es durch Veranstaltungen mit Leben zu erfüllen, ist eine gute“, bekräftigt Ulla Pape. „Aber gerade für die kalte Jahreszeit ist das Haus inzwischen zu muffig. Es ist zu schade, dass sich hier einfach keine Investorenlösung findet.“