
Vom Kreiselternrat der Mecklenburgischen Seenplatte zusammengetragene und überprüfte Unzulänglichkeiten in der Schülerbeförderung (Strelitzius berichtete) sollen von den Verkehrsgesellschaften zum Teil bestätigt worden sein. „Teilweise decken sich unsere Rechercheergebnisse aber auch nicht mit ihrem Sachstand“, heißt es in einer Pressemitteilung des Gremiums. Dem vorausgegangen waren fraktionsübergreifende Gespräche mit für die Schülerbeförderung zuständigen Gremien und Entscheidungsträgern .
„Konstruktiv wurde daher vereinbart, dass hier vertiefend Plausibilitätsprüfungen vorgenommen werden. Man sagte uns zu, alles erdenklich Mögliche zu unternehmen, um schnellstmöglich Abhilfe bei Schwerpunkten zu schaffen, in denen wir übereinstimmen. Allerdings unter dem Deckmantel des Finanzierungsvorbehalts“, so der Kreiselternrat. Eine Distanzbeschulung im Wechselmodell als Lösung lehnen die Elternvertreter in diesem Zusammenhang vehement ab.
Die Landesregierung habe Verkehrsgesellschaften auferlegt, die Schülerbeförderung im Rahmen ihres normalen Linienverkehrs sicherzustellen. Die Beförderungskapazität ergebe sich dabei aus einer Mischkalkulation aus den zur Verfügung stehenden Steh- und Sitzplätzen, so der Elternrat. Einen unabhängigen Schülerverkehr gebe es in MV nicht, merken die Eltern an.
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