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Nach zehnmonatigem Tauziehen um Vergütungen für die Tagesförderstätte Neustrelitz (Strelitzius berichtete) scheint eine Lösung erreicht zu sein. Darüber informiert mich Anke Koth, Geschäftsführerin des Trägers Lebenshilfswerk Waren, auf Anfrage.

Seit August 2017 steckten die Verhandlungen mit dem Kommunalen Sozialverband Mecklenburg-Vorpommern (KSV M-V) und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte fest. Letztlich hatte sich Anke Koth dann im April dieses Jahres an die Öffentlichkeit gewandt und von einer „Hinhaltetaktik“ gesprochen. „Wir sind zwar noch in den Berechnungen, aber ich kann davon ausgehen, dass wir zu einem auskömmlichen Vergütungssatz kommen, der uns von Rechts wegen auch zusteht“, sagt die Chefin jetzt Strelitzius.

Die Tagesförderstätte Neustrelitz nimmt auch schwerstmehrfachbehinderte Menschen auf, die keinen Zugang zu einer der Werkstatt angegliederten Fördergruppe finden. Weder der Landkreis noch der Sozialverband waren gewillt, die anfallenden Transportkosten zu zahlen.