Schlagwörter
Mecklenburgische Seenplatte, Mili, Rechlin Nord, Schreiben, Zusammen bewegen

Am 1. Juli wurde an der Badestelle „Mili“ in Rechlin Nord gemeinsam Seegarn gesponnen. Auf fünf Schreibmaschinen wurde von sich abwechselnden Hobby-Autorinnen und Autoren gleichzeitig getippt, so dass fünf verschiedene Gemeinschaftswerke entstanden. Das Resultat waren die Kurzgeschichten „Wenn die Müritz träumt“, „Fischokratie“, „Müllers Sehnsucht“, „Die MZOG (Maximale Zander Obergrenze)?“ sowie ein Geburtstagsbrief an einen 77-jährigen Vater.
Alle Texte nahmen überraschende Wendungen, da nach jedem Wechsel der Schreibenden die neue Person einen anderen Dreh in die Geschichte brachte. Trotzdem ergaben die Handlungen nicht nur einen Sinn, sondern waren voller Emotionen von urkomisch bis berührend, und das im flotten Wechsel. Nach 90 Minuten dachten sich die in dem Moment schreibenden Personen einen Schluss für die Geschichten aus. Danach werden die Texte vorgelesen und gemeinsam für jeden eine passende Überschrift ausgewählt.
Sonja Suntrup, Schreibpädagogin aus Röbel, entwickelte das Konzept und schrieb mit viel Spaß mit, der sich auf die 20 Teilnehmenden übertrug. Auch das Wetter spielte mit. Die sechs Schreibmaschinen stammten von Jens Wiesner, der Schreib-Aktionen im Ping Pong Salon in Neustrelitz anbietet. Organisiert wurde der kreative Spaß zum vierten Mal von „Zusammen bewegen“. Das ist ein Zusammenschluss vieler Menschen und Organisationen aus allen Ecken des Landes. Gemeinsam soll MV für alle Menschen lebenswerter und gerechter werden.



