BIROS war der zweite Satellit der Mission FireBIRD. Die Hauptnutzlast ist ein hochsensibles Infrarot-Kamerasystem, mit dem die „Feuerlupe“– genau wie ihr „Bruder“ TET-1 – als Feuerfrühwarnsystem und zur Klimaforschung aus dem Weltraum im Einsatz war. Fotos: DLR
Knapp zehn Jahre lang hat der Kleinsatellit BIROS (Bi-spectral InfraRed Optical System) Waldbrände, Vulkanausbrüche und weitere Hochtemperaturereignisse auf der Erde detektiert. Am gestrigen 22. Januar verglühte der Feuerspäher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vollständig in der Erdatmosphäre. Den Empfang der Messdaten sowie deren systematische Verarbeitung, Archivierung und Verteilung an die wissenschaftlichen Einrichtungen wurden von der Bodenstation des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) in Neustrelitz übernommen.
Ehrung für Kerstin Tobien beim Sommerfest in Wustrow durch Christian Borchardt (links) und Jörg Schmidtke. Hinten Norman Geist und Anke Krüger.
Kerstin Tobien hat nach zehn Jahren segensreichen Wirkens die Nachwuchsabteilung der Wustrower Feuerwehr gestern im Rahmen des Sommerfestes der Gemeinde (Strelitzius berichtete) an junge Jugendwarte übergeben. Felix Kuntsche und Alexandra Zell, sie in dritter Generation bei der Feuerwehr, werden ihre Arbeit fortsetzen. Und das Geniale: Kerstin Tobien hat sich um die fundierte Ausbildung ihrer Nachfolger bemüht.
Am Freitag, 16. Mai, findet von 14 bis 17 Uhr in Neubrandenburg ein Abschiedsnachmittag mit Oberbürgermeister Silvio Witt statt. Die Veranstaltung bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihren scheidenden Oberbürgermeister noch einmal persönlich zu treffen.
Lothar Hamann (links), hier mit TSG-Vizepräsident Bastian Langguth, verlässt den Residenzstadtverein zum Monatsende.
Im Februar begann er mit viel Engagement seine Arbeit für die TSG Neustrelitz und nach gut acht Monaten nimmt er jetzt Abschied vom Neustrelitzer Parkstadion. Der amtierende Sportliche Leiter der TSG Neustrelitz, Lothar Hamann, wird den Residenzstädtern ab dem 1. November nicht mehr zur Verfügung stehen.
Jonathan Kendrick Scott (rechts), hier mit Cotrainer Dirk Heß, verlässt den PSV Neustrelitz.
Der PSV Neustrelitz e.V. gibt heute bekannt, dass Trainer Jonathan Kendrick Scott nach drei erfolgreichen Jahren überraschend seinen Posten als Trainer der 2. Bundesliga Volleyballmannschaft verlässt. Scott nannte persönliche Gründe für seine Entscheidung.
Unter der Leitung von Jonathan Scott konnte die Mannschaft beachtliche Erfolge feiern und sich in der Liga fest etablieren. Sein Engagement und seine fachliche Kompetenz haben maßgeblich zur positiven Entwicklung des Teams beigetragen. Der Verein bedankt sich bei Jonathan Scott für die gemeinsame Zeit und wünscht ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute.
Gruppenbild für Strelitzius: Reico Siatkowski (Technik), Rolf Graubner (Technik), Reinhard Gust, Christoph und Laura Gust mit Töchterchen Lilli, Johannes Schubert, Lothar Bösel, Dr. Detlef Rentsch, Frank Decke, Joachim Pakebusch (von links).
War das eine geile Fete gestern im Regattahafen in Röbel! Der einsame DJ am Nachmittag auf der Bühne im Stadthafen konnte einem nur leid tun. Alles, was Beine hatte, war zusammengelaufen, um ein paar hundert Meter weiter das Abschiedskonzert der „Turmgesellschaft“ zu erleben. Da gab es zum Teil herzerweichende Wiedersehen nach sage und schreibe 50 Jahren! Und die Musiker, die nur einmal im Jahr an der Müritz zusammenkommen, haben noch einmal unter Beweis gestellt, dass sie allesamt auch ohne große Proben Sonderklasse sind.
Aber die vielen Jahre (Strelitzius berichtete) sind auch an der schon zu Lebzeiten Rock-Legende „Turmgesellschaft“ nicht spurlos vorbeigegangen, zumindest nicht an deren Gründern. Und man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist. Im Regattahafen war es gestern dank der Ausnahmeband wunderschön, und selbst Petrus kam nicht umhin, der Truppe mit Bilderbuchwetter seine Referenz zu erweisen.
So mancher Besucher, ich schließe mich da nicht aus, hat innerlich eine Träne vergossen, und den Musikern ist es ebenso ergangen, wie mir gestanden wurde. Die „Turmgesellschaft“ mit ihren schier unendlichen musikalischen Möglichkeiten wird in dieser Zusammensetzung nur noch einmal zu erleben sein: Heute Abend ab 18 Uhr beim Fischer in Sietow. Titel von Roger Whittaker gehören denn doch nicht zum breitgefächerten Repertoire, aber einer schießt mir trotzdem ein: „Abschied ist ein scharfes Schwert“. Der Herrentag wird für mich nie mehr, wie er mal war.
Die Leute im Regattahafen, darunter etliche Weggefährten der Bandmitglieder, waren spätestens beim City-Klassiker „Am Fenster“ wieder schier aus dem Häuschen. „Helpless“ kroch unter die Haut, und „Knockin‘ on Heaven’s Door“, und die „Tagesreise“, und „Als ich fortging“, und, und, und… Danke an die „Turmgesellschaft“ für die vielen wunderbaren Auftritte hier bei uns in Mecklenburg. Ihr habt uns für die Dauer eurer Konzerte ein Stück Jugend zurückgegeben und die Jüngeren auf eine tolle musikalische Vergangenheit aufmerksam gemacht. Bleibt gesund, und vielleicht sieht und hört man den einen oder anderen von euch in kleineren Besetzungen noch einmal wieder. Mich würde es sehr freuen. Und eure vielen anderen Fans mit Sicherheit auch.