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Übergabe, Badestrand, Festplatz, Franz, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Neugestaltung, Sommerfest, Wustrow

Der neu gestaltete Festplatz in Wustrow hat seine Bewährungsprobe bestanden. Bis um 1 Uhr heute Morgen, als DJ-Dixi und Mitstreiter den letzten Titel auflegten, währte die vom rührigen Festkomitee bestens vorbereitete Sommerparty mit ihrem wunderbaren Programm. Und es waren sich wohl alle Besucher einig, dass die Gemeinde lohnend in das Areal investiert hat. Zumal sich ja zum Festplatz auch noch der komplett aufgewertete Badestrand gesellt.
Zwischen Neptuns Aufsteigen aus den Fluten des Plätlinsees nebst Taufe von Neu-Wustrowern und offiziellem Banddurchschneiden (Strelitzius berichtete kurz) hatte Bürgermeister Steffen Franz das ambitionierte Vorhaben noch einmal Revue passieren lassen. Bereits im Oktober 2017 war man in die Planungsphase eingestiegen, im August 2018 wurde das Projekt den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. „Ich fand es damals schon toll, was die Gemeinde vor hat“, so Steffen Franz, der als Gemeindeoberhaupt nur die Schlussphase der Umgestaltung begleitet hat. In diesem Zusammenhang würdigte er die Verdienste seines Amtsvorgängers Heiko Kruse im Rahmen der Baumaßnahme, die dem ein Herzensprojekt gewesen sei. Viel Zeit sei gebraucht worden, um Fördermittel zu akquirieren. Letztlich wurden im Sommer 2023 eine Viertelmillion Euro aus dem LEADER-Programm der EU zur Entwicklung ländlicher Regionen bewilligt.
Bühnenprojekt nicht umzusetzen
Dann ging es um das Einholen der diversen Baugenehmigungen für Außenanlagen, Badesteg und Bühne. Von Letzterer nahm die Gemeindevertretung schließlich Abstand, es gab nur ein Angebot, und die Kosten lagen im Bereich eines Einfamilienhauses, wie Bürgermeister Franz sagte. Gebaut wurden die Tanzfläche, eine Festplatzbeleuchtung mit Anschlusssäulen, eine Hangrutsche, Kletteranlagen, eine Vogelnestschaukel, eine Wassermatschanlage, Granit-Sitzgruppen mit Tischen, eine Treppe hinunter zum See und eine Umkleide mit Umhausung für mobile Toiletten. Das am Strand Geschaffene sei von Einheimischen und Touristen in dieser Saison schon begeistert angenommen worden.
Die Feuerwehr Wustrow erhielt eine Slipanlage am Seeufer mit entsprechender Zuwegung, es wurde also auch etwas für noch mehr Sicherheit getan. Einschließlich Fördermitteln wurden 581.000 Euro verbaut. „Wir haben ein zukunftsfähiges Stück Infrastruktur für Wustrow geschaffen“, resümierte Steffen Franz. Er dankte allen an der Umsetzung Beteiligten, darunter das Amt Kleinseenplatte, die LEADER-Aktionsgruppe MSE, das Planungsbüro A&S Neubrandenburg, die Firmen Roock aus Grimmen und Anschütz aus Neustrelitz sowie als Subunternehmer die Firmen Kobs aus Neustrelitz und Klettermax aus Domsühl im Landkreis Ludwigslust-Parchim.
„Mit der Übergabe wollen wir ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und das Miteinander in der Gemeinde setzen, für die Lebensqualität und die Verantwortung für die nächsten Generationen“, schloss der Bürgermeister unter dem Beifall der Festgäste. Strelitzius wird am Abend noch einmal vom Geschehen gestern in Wustrow berichten. Dann steht eine verdiente Feuerwehrfrau im Mittelpunkt. Man liest sich!





