Der Abfallratgeber 2022 für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird derzeit an alle Haushalte verteilt. Wie gewohnt, sind im Ratgeber neben den Abfuhrplänen für den Restmüll, die gelbe und die blaue Tonne, auch diverse Hinweise zur umweltgerechten Mülltrennung und die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe enthalten.
Nicht nur in Mirow (Strelitzius berichtete), auch in Wesenberg und in den Ortsteilen werden bzw. sind Container für die Entsorgung des „städtischen“ Laubs aufgestellt. Darauf hat mich Bürgermeister Steffen Rißmann aufmerksam gemacht. In Wesenberg befinden sich die Laubcontainer am Markt, in der Lindenstr. 1 und in der Lindenstr. auf dem Parkplatz zwischen der Nummer 15 und 17.
Im Ortsteil Ahrensberg werden an der Ecke Weinberstraße / Am Drewensee, in Strasen am Kirchberg und in Zirtow nahe der Dorfkirche Laubcontainer zu finden sein.
Die Stadt Mirow stellt nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr (Strelitzius berichtete) ab dem morgigen Freitag wieder Laubcontainer auf. Das hat Bürgermeister Henry Tesch mitgeteilt. In die Behälter kann das öffentliche (städtische Laub) kostenfrei entsorgt werden.
Die Aktion ist mit Remondis abgesprochen, so Tesch. Alle Standorte sind dem nachfolgenden Bild zu entnehmen.
Zum wiederholten Mal ist es im Gebiet der Gemeinde Blankensee zu einem Umweltfrevel gekommen. Der oder die Täter haben am zurückliegenden Wochenende am Waldweg nach Zachow auf Höhe Tiedtshof illegal Altreifen samt Felgen entsorgt, wie mir Bürgermeister Arko Mühlenberg heute entsprechend wütend mitteilte.
Die Gemeinde habe Anzeige erstattet. Die Polizei sucht jetzt Zeugen. Wer einen Hinweis auf den oder die Täter geben kann, möchte bitte in Neustrelitz die 03981 457537 anrufen.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat heute die erwartete Allgemeinverfügung zum so genannten Verbrennungsverbot für pflanzliche Abfälle für die Stadt Neustrelitz erlassen. Die Allgemeinverfügung tritt am morgigen 14. August in Kraft.
Die Pflanzen-Abfall-Verordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern verbietet grundsätzlich das Verbrennen. Allerdings gestattet die Verordnung Ausnahmen im März und Oktober, wenn den Bürgern keine Möglichkeit für die umweltgerechte Entsorgung zur Verfügung steht. Auf diese Ausnahmeregelung und das Gewohnheitsrecht haben sich bislang viele Kleingärtner und Grundstückseigentümer berufen. Jedoch steht in Neustrelitz der Wertstoffhof für die Abgabe von pflanzlichen Abfällen zur Verfügung.
Die Stadtvertretung hatte am 3. März 2021 beschlossen, dass zukünftig diese Ausnahmeregelung für die Stadt Neustrelitz und ihre Ortsteile nicht mehr angewendet werden darf. Das heißt: pflanzliche Abfälle dürfen in Neustrelitz nunmehr zu keiner Zeit verbrannt werden. Sie müssen im eigenen Garten kompostiert oder zum Wertstoffhof gebracht werden. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.
Jugendliche des Caritas Kinderhauses in Neustrelitz tauchen im Landeszentrum ür erneuerbare Energien (Leea) in der Residenzstadt ein in die Welt der Meere und werden neben der Schönheit auch auf die Gefahren, denen die Ozeane ausgesetzt sind, aufmerksam gemacht. Sie lernen, wie wertvoll Wasser ist und wie sie es bereits mit kleinen Aktionen schützen können. Die Ferientage sind Teil des Programms „Zur Bühne“ des Deutschen Bühnenvereins, welches aus Mitteln des Projektes „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gefördert wird.
Foto: Falk
Die Leea GmbH, die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz und das Kunsthaus Neustrelitz möchten insbesondere Kinder und Jugendliche auf die Plastikkrise in den Meeren aufmerksam machen und Handlungsoptionen aufzeigen. Das Herzstück des Projekts ist der Wal aus dem Umweltbildungsprojekt „pla pla! plastik und plankton“, der bis zum Frühjahr 2022 im Leea zu bestaunen ist. Der Wal besteht aus einer Holzkonstruktion und Plastikmüll und soll die Kinder sowie die Besucher*innen des Leea über die Folgen von menschengemachten Verunreinigungen des Wassers informieren. Durch das Maul des Wals gelangen die Besucher*innen in sein Inneres. Dort finden sie einen Ausstellungsraum vor, der nun zusätzlich von den Kindern des Ferienprogramms gestaltet wird.
Wegen notwendiger Reparaturen nach einem Wasserrohrbruch ist der Wertstoffhof Waren (Müritz) morgen (30. Juni 2021) ganztägig geschlossen. Das teilt das Umweltamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte mit.
Die Kundinnen und Kunden können in der Zeit von 9 bis 17 Uhr auf den Wertstoffhof Malchow ausweichen.
Wer die Frühjahrestour des Schadstoffmobils verpasst hat, kann die Schadstoffe im Zeitraum von 10 Uhr bis 17 Uhr am Wertstoffhof Neubrandenburg in der Ihlenfelder Straße 102 an den folgenden Tagen abgeben:
April: 12.04., 26.04.
Mai: 10.05.
Juni: 07.06., 21.06.
Juli: 05.07.,19.07.
August: 02.08., 16.08., 30.08.
Oktober: 11.10., 25.10.
November: 08.11., 22.11.
Dezember: 06.12., 20.12.
Es werden gefährliche Abfälle aus Haushalten sowie in haushaltsüblichen Mengen aus Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben angenommen. Die Annahme beispielsweise von Farben, Lösungsmitteln, Altöl, Pflanzenschutzmitteln, Medikamenten, Säuren und Laugen erfolgt unentgeltlich.
Die Menge je Haushalt darf insgesamt ein Volumen von 30 Litern bzw. ein Gewicht von 20 kg nicht überschreiten. Die Schadstoffe dürfen nicht in der Restmülltonne entsorgt werden. Am Wertstoffhof Neubrandenburg werden keine Nachweise für eine umweltgerechte Entsorgung gefährlicher Abfälle ausgestellt.
Etliche Male habe ich bei unseren Speziergängen die Kamera gezückt, um das malerische, aber auch bejammernswerte Bild festzuhalten. Umso mehr freut es mich zu erfahren, dass in der vergangenen Woche die die Baumpflegemaßnahmen an der Kastanienallee in Ahrensberg zwischen der Kreisstraße MSE 23 und der Hausbrücke begonnen haben. Das hat mir der Wesenberger Bürgermeister Steffen Rißmann mitgeteilt. Zur Pflege war es notwendig, die Straße hinunter zur Fischerei voll zu sperren. In der kommenden Woche werden die Arbeiten abgeschlossen werden.
Die Stadt engagiert sich hier mit mehr als 35.000 Euro bei der Erhaltung der Allee. Gefördert wird die Maßnahme mit ca. 13.000 Euro aus dem Alleenfonds des Landes. Erforderlich haben sich die Arbeiten gemacht, da die in die Jahre gekommene Allee zunehmend den Verkehr gefährdet hat. Das erhebliche Totholz der Bäume stellte ein großes Risiko dar und führte zu diesem notwendigen Schritt.
Im Ortsteil Feldberg der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft dürfen ab diesem Frühjahr keine pflanzlichen Abfälle mehr verbrannt werden. Ein entsprechendes Verbot ist auf Antrag der Gemeinde erlassen und mit einer Allgemeinverfügung des Landkreises heute auf der Internetseite http://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de bekannt gemacht worden.
In Mecklenburg-Vorpommern ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle grundsätzlich nicht gestattet. Jedoch lässt die Landesverordnung (Pflanzenabfalllandesverordnung /PflanzAbfLVO) für die Monate März und Oktober Ausnahmen zu, beispielsweise wenn die Entsorgung bei einem Wertstoffhof nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Diese Regelung gilt nun also für den Ortsteil Feldberg nicht mehr. Dort ist als einzige Ausnahme das Verbrennen von Pflanzenabfällen nur dann gestattet, wenn es um die Bekämpfung der Rosskastanienminiermotte geht. Gesetzliche Grundlage dafür wiederum ist die Ordnungsverfügung des Umweltministeriums vom 8. November 2005.
Damit gibt es im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nunmehr für zwei Kommunen keine Ausnahme mehr zum Verbrennen von pflanzlichen Abfällen, die auf nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken anfallen: für die Kreisstadt Neubrandenburg und für den Ortsteil Feldberg in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft. Den Wortlaut der Verfügung finden Sie unter www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/aktuelles/Bekanntmachungen