Statt weiter Wege nach Neubrandenburg: Die Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) bietet für die Unternehmen in Waren (Müritz) und Umgebung gemeinsam mit der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern Sprechtage mit einer kostenlosen Beratung zu den Themen Finanzierung, Förderung und Nachfolge im Existenzgründerzentrum EGZ Waren (Müritz) an. Der nächste Sprechtag findet am 26.02.2025 von 09.00 bis 15.00 Uhr statt (fünf Beratungstermine á eine Stunde).
Die wirtschaftliche Lage im östlichen Mecklenburg Vorpommern hat sich seit vergangenem Herbst abermals verschlechtert. Wie aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Neubrandenburg hervorgeht, sprechen mehr Unternehmen von einer schlechten und weniger von einer guten Wirtschaftslage. Immer mehr Firmenchefs bereitet die Auftragslage inzwischen Sorge. Dies lässt ihnen wenig Spielraum die hohen Energie-, Arbeits- und Bürokratiekosten an die Kunden weiterzugeben. Dementsprechend klagen sie über eine Verschlechterung der Gewinnlage.
Unternehmen, die junge Talente entdecken und für ihre Ausbildungs- und Karriereangebote begeistern möchten, können sich ab sofort bis zum 28. Februar als Aussteller anmelden. Die größte Messe für duale Berufsbildung in Mecklenburg Vorpommern öffnet am 19. September im Jahnsportforum Neubrandenburg ihre Türen.
Die „KarriereWelten“ bietet eine einzigartige Plattform für Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel, HOGA und Dienstleistung, um ihre vielfältigen Angebote einem breiten Publikum vorzustellen. Bereits im vergangenen Jahr zog die Veranstaltung mit mehr als 6000 Besucherinnen und Besuchern ein großes Publikum an. Auch 2025 werden wieder mehrere tausend Schülerinnen und Schüler, Studieninteressierte sowie Weiterbildungswillige erwartet.
Im Rahmen ihrer Bilanz-Pressekonferenz stellten Markus Biercher, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, und MV-Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank gemeinsam mit Ralph Fasler, Head of Manufacturing der Ypsomed AG, die Arbeitsmarktdaten für das Jahr 2024 vor und formulierten ihre Erwartungen für das Jahr 2025. Bewusst in und mit der Ypsomed AG, die seit 2019 mit der Ypsomed Produktion GmbH in Schwerin ansässig ist und dort bedeutend investiert hat. Damit schafft das Unternehmen langfristig sichere Arbeitsplätze.
„Für das Jahr 2024 muss ich eine differenzierte Bilanz aufmachen“, beginnt Markus Biercher und skizziert zunächst Faktoren, die das Arbeitsmarktgeschehen grundsätzlich beeinflussen: „Die gesamtwirtschaftliche Lage mit schwacher Binnennachfrage, hohen Energiepreisen und einer sinkenden Exportwirtschaft hat unseren Arbeitsmarkt in die Zange genommen und verantwortet den leichten Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern um 3.800 (0,6 Prozent) auf nunmehr 577.300. Parallel stieg die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit auf 64.900. Das ist ein Anstieg um 1.800 oder 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert.
Mecklenburg-Vorpommern schlägt sich mit dem zweitniedrigsten Anstieg aller Bundesländer verhältnismäßig gut, weil sich die Auswirkungen der kriselnden Automobilindustrie plus Zulieferfirmen hier im Nordosten kaum bemerkbar machen.“
Erstmals bei der IGW dabei, präsentieren Wildsommelier Rene Töllner und seine Frau Jule aus Strasen bei Wesenberg eine Auswahl an Wildfleischprodukten aus eigener Jagd und Verarbeitung. Foto: Wirtschaftsförderung MSE
Bereits am ersten Wochenende der Internationalen Grünen Woche (IGW) strömten rund 100.000 BesucherInnen in die Messehallen. 300.000 sollen es bis zum Ende der Messe werden. 60.000 von ihnen besuchten bislang die MV-Halle im neuen, luftigeren und moderner gestalteten Design. Und machten natürlich auch bei den 13 AusstellerInnen aus der Seenplatte Halt.
Traditionell gut, innovativ besser. Mit ihren Produkten und Angeboten entsprechen die Unternehmen aus der Seenplatte dem diesjährigen Motto der IGW. So basiert die hochwertige Kosmetik und Hautpflege von Jolu aus Dargun auf natürlichen und oft regionalen Ingredienzien, die – passend zur Jahreszeit – selbst bei trockener und rissiger Haut helfen. Auf heimische Pflanzen setzt auch die Hahnschen Gutsmanufaktur. Diese zeigt, neben den bekannten Produkten aus der Bitterorange, ihr neues Sortiment (Salz, Tee und Seife), basierend auf Fenchel aus eigenem Anbau. Die Käsemanufaktur Müritz stellt neue Käsesorten aus eigener Produktion und aus regionalen Rohstoffen vor.
Erstmals bei der IGW dabei, präsentiert Wildsommelier Rene Töllner aus Strasen bei Wesenberg eine Auswahl an Wildfleischprodukten aus eigener Jagd und Verarbeitung – vom Wilden Mecklenburgischen Sauerfleisch über Wildschinken-Canapes, Rehwildschnitzel-Brötchen, Wildschwein-Griebenschmalz, Wildbolognese bis zum Wildgulasch. Tierisch geht es weiter bei den Neubrandenburger Eismachern aus Leidenschaft von Jackle&Heidi, die mit neuen Sorten ihres Hunde-Eises in Berlin dabei sind. Und selbst die Braumeister der Darguner Brauerei sind in diesem Jahr tierisch unterwegs, passend für Berlin und sein Wappentier präsentieren sie auf der IGW ihr Bear Bier, ein hochwertiges Premium-Lager. Das optische Aushängeschild der Seenplatte ist natürlich wieder der Fischkutter der Müritz-Fischer mit allem, was der Liebhaber von frischem oder geräuchertem Fisch aus eigenem Fang und eigener Herstellung begehrt.
Wer nach so viel regionalen und traditionellen Genüssen auf den Geschmack gekommen ist und mehr möchte von der Region zwischen Mecklenburgischer Schweiz und Kleinseenplatte, wird beim Hotel Gravelotte, beim Farmer Hotel und Farmer Steakhaus Basedow, beim Alten Schafstall Basedow und natürlich bei der Müritz-Saga fündig. Letztere lädt schon jetzt ein zur neuen Episode um den maskierten Rächer von der Müritz zu Zeiten des 30-jährigen Krieges, bei der es um einen verlorenen Sohn geht. Messebesucher können sich ihr Müritz-Saga-Ticket für nur 5 Euro sichern.
Am 23. Januar findet die traditionelle Unternehmerfahrt zur IGW statt. An dieser nehmen auf Einladung des Landkreises MSE und der drei, den Messeauftritt unterstützenden Sparkassen – Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Müritz Sparkasse, Sparkasse Mecklenburg-Strelitz – rund 130 Unternehmen sowie Vertreter aus Gesellschaft und Politik aus dem ganzen Landkreis teil. Die Grüne Woche 2025 endet am 26. Januar.
Diese Unternehmen präsentieren die Mecklenburgischen Seenplatte:
Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesagentur für Arbeit haben heute in Schwerin die Vereinbarung zum Aufbau einer Fachkräfte-Service-Zentrale unterzeichnet. Die Fachkräfte-Service-Zentrale soll zentraler Ansprechpartner für Unternehmen sein, die Fachkräfte oder auch Auszubildende aus Drittstaaten, also jenseits der EU, beschäftigen wollen. Sie richtet sich aber auch an Bürgerinnen und Bürger aus Drittstaaten, die eine Ausbildung aufnehmen oder mit abgeschlossener Qualifikation in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten möchten sowie deren Familien.
Die angekündigte Änderung der Öffnungszeitenverordnung Mecklenburg-Vorpommern bewerten die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern positiv: „Es ist gut, dass Wirtschaftsminister Wolfgang Blank in den Medien bestätigt hat, dass die neue Öffnungszeitenverordnung – sogenannte ,Bäderregelung‘ – nun auf der Zielgeraden ist und hinsichtlich des Zeitraums endlich mit Schleswig-Holstein gleichgezogen wird. Die Unternehmen in den Orten mit hohem Tourismusaufkommen haben den hier bislang bestehenden Wettbewerbsnachteil oft und zu Recht beklagt“, sagt Klaus-Jürgen Strupp, Präsident der IHK zu Rostock, die derzeit geschäftsführende IHK der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern ist.
Wildsommelier René Töllner, hier mit seiner Frau Jule, ist erstmals mit seinen Produkten auf der Grünen Woche in Berlin vertreten. Foto: privat
Zum ersten Mal bei der Grünen Woche vom 17. bis zum 26. Januar dabei sind der Wildsommelier René Töllner aus Wesenberg/Strasen (LK MSE) mit Wildfleisch, Wildschnitzelbrötchen und Canapees, die Korbflechterei Heiko Käding aus Boldekow (LK VG), , die Genusswelt – NEUKOWIS Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Langen Brütz (LK LUP), die Inselmühle Usedom mit regionalen Spezialitäten aus eigenem Anbau mit, darunter Senf, Fruchtaufstriche und Säfte, die Landesforst und der Landesimkerverband M-V.
„Als Neuling bin ich natürlich absolut gespannt auf die Grüne Woche“, so mein Blogpartner René Töllner (Strelitzius berichtete), der mit einem eigenen, sehr gut gelegenen Stand auf der Messe vertreten sein wird. „Ich hoffe, dort den Besuchern meine Leidenschaft für Wildprodukte herüberbringen und erfolgreich für mein Restaurant und mein Hotel ‚Zum Löwen‘ in Strasen werben zu können.“ Der Wesenberger, passionierter Jäger, ist einer von drei Wildsommeliers in Mecklenburg-Vorpommern. Deutschlandweit gibt es etwa 50 derartig ausgewiesene Experten.
Traditionell gut. Innovativ besser. Unter diesem Motto zeigt die 89. Internationale Grüne Woche (IGW), internationale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau, vom 17.01. bis 26.01.2025 in der Messe Berlin wieder Trends aus Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, treffen in einem fachlichen Rahmenprogramm, in interaktiven Ausstellungen, kreativen Workshops und bei einem abwechslungsreichen Gourmetangebot Leidenschaft und Wissen aufeinander.
Mittendrin: Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Organisiert wieder von der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH und unterstützt durch die drei regionalen Sparkassen – Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Müritz-Sparkasse und Sparkasse Mecklenburg-Strelitz – präsentieren 13 Aussteller aus MSE in der Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern (5.2b) Trends, Geschmacks-, kulturelle und touristische Erlebnisse aus der Seenplatte. Sie präsentieren den Landkreis mit traditionellen und innovativen Spezialitäten aus Feld, Wald und See, Genüsse für Leib und Seele, kulturelle Highlights und touristische Hotspots, die man erlebt haben muss. Regional. Nachhaltig. Zukunftsorientiert.