Mit dem heutigen Ende der Grünen Woche 2026 zieht Mecklenburg-Vorpommern eine durchweg positive Abschlussbilanz. Der Partnerland-Auftritt zum 100-jährigen Jubiläum der Grünen Woche habe eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Bedeutung die Land- und Ernährungswirtschaft mit über 100.000 Beschäftigten entlang der Wertschöpfungskette in Mecklenburg-Vorpommern, für Deutschland und für die weltweite Versorgungssicherheit hat, sagte der zuständige Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. Die vergangenen Krisen hätten deutlich gemacht: „Versorgungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis leistungsfähiger Betriebe und stabiler regionaler Strukturen.“
Tobias Müller-Deku präsentiert seine erfolgreiche Diemitzer Cider Manufaktur jetzt auf der Grünen Woche in Berlin. Foto: Fechner
Vom 21. bis zum 25. Januar ist die Diemitzer Cider Manufaktur mit einer eigenen Präsenz bei der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vertreten. Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises Mecklenburgische-Seenplatte und den Landkreis selbst machen es möglich.
Ein Höhepunkt zum Start des Jahres: Mecklenburg-Vorpommern ist 2026 offizieller Partner der Grünen Woche, der Weltleitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. „Mecklenburg-Vorpommern bekommt eine besondere Bühne: Zum 100-jährigen Jubiläum der Grünen Woche sind wir offizieller Partner und repräsentieren damit auch Deutschland insgesamt. Das ist eine tolle Möglichkeit, die Stärken unseres Landes für die Hundertausenden Besucherinnen und Besucher sichtbar zu machen“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Auf Wiedersehen Grüne Woche: Das Land Mecklenburg-Vorpommern dankt den über 70 teilnehmenden Unternehmen und Verbänden und allen Beteiligten hinter den Kulissen für die diesjährige erfolgreiche Präsentation auf der weltweit größten Ernährungsgütermesse in Berlin. „Auch wenn das Land den Messeauftritt finanziell und organisatorisch maßgeblich unterstützt, so hängt der Erfolg der Länderhalle letztlich von den Kreationen und dem Engagement der Austellerinnen und Aussteller ab“, betonte der zuständige Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.
Erstmals bei der IGW dabei, präsentieren Wildsommelier Rene Töllner und seine Frau Jule aus Strasen bei Wesenberg eine Auswahl an Wildfleischprodukten aus eigener Jagd und Verarbeitung. Foto: Wirtschaftsförderung MSE
Bereits am ersten Wochenende der Internationalen Grünen Woche (IGW) strömten rund 100.000 BesucherInnen in die Messehallen. 300.000 sollen es bis zum Ende der Messe werden. 60.000 von ihnen besuchten bislang die MV-Halle im neuen, luftigeren und moderner gestalteten Design. Und machten natürlich auch bei den 13 AusstellerInnen aus der Seenplatte Halt.
Traditionell gut, innovativ besser. Mit ihren Produkten und Angeboten entsprechen die Unternehmen aus der Seenplatte dem diesjährigen Motto der IGW. So basiert die hochwertige Kosmetik und Hautpflege von Jolu aus Dargun auf natürlichen und oft regionalen Ingredienzien, die – passend zur Jahreszeit – selbst bei trockener und rissiger Haut helfen. Auf heimische Pflanzen setzt auch die Hahnschen Gutsmanufaktur. Diese zeigt, neben den bekannten Produkten aus der Bitterorange, ihr neues Sortiment (Salz, Tee und Seife), basierend auf Fenchel aus eigenem Anbau. Die Käsemanufaktur Müritz stellt neue Käsesorten aus eigener Produktion und aus regionalen Rohstoffen vor.
Erstmals bei der IGW dabei, präsentiert Wildsommelier Rene Töllner aus Strasen bei Wesenberg eine Auswahl an Wildfleischprodukten aus eigener Jagd und Verarbeitung – vom Wilden Mecklenburgischen Sauerfleisch über Wildschinken-Canapes, Rehwildschnitzel-Brötchen, Wildschwein-Griebenschmalz, Wildbolognese bis zum Wildgulasch. Tierisch geht es weiter bei den Neubrandenburger Eismachern aus Leidenschaft von Jackle&Heidi, die mit neuen Sorten ihres Hunde-Eises in Berlin dabei sind. Und selbst die Braumeister der Darguner Brauerei sind in diesem Jahr tierisch unterwegs, passend für Berlin und sein Wappentier präsentieren sie auf der IGW ihr Bear Bier, ein hochwertiges Premium-Lager. Das optische Aushängeschild der Seenplatte ist natürlich wieder der Fischkutter der Müritz-Fischer mit allem, was der Liebhaber von frischem oder geräuchertem Fisch aus eigenem Fang und eigener Herstellung begehrt.
Wer nach so viel regionalen und traditionellen Genüssen auf den Geschmack gekommen ist und mehr möchte von der Region zwischen Mecklenburgischer Schweiz und Kleinseenplatte, wird beim Hotel Gravelotte, beim Farmer Hotel und Farmer Steakhaus Basedow, beim Alten Schafstall Basedow und natürlich bei der Müritz-Saga fündig. Letztere lädt schon jetzt ein zur neuen Episode um den maskierten Rächer von der Müritz zu Zeiten des 30-jährigen Krieges, bei der es um einen verlorenen Sohn geht. Messebesucher können sich ihr Müritz-Saga-Ticket für nur 5 Euro sichern.
Am 23. Januar findet die traditionelle Unternehmerfahrt zur IGW statt. An dieser nehmen auf Einladung des Landkreises MSE und der drei, den Messeauftritt unterstützenden Sparkassen – Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Müritz Sparkasse, Sparkasse Mecklenburg-Strelitz – rund 130 Unternehmen sowie Vertreter aus Gesellschaft und Politik aus dem ganzen Landkreis teil. Die Grüne Woche 2025 endet am 26. Januar.
Diese Unternehmen präsentieren die Mecklenburgischen Seenplatte:
Wildsommelier René Töllner, hier mit seiner Frau Jule, ist erstmals mit seinen Produkten auf der Grünen Woche in Berlin vertreten. Foto: privat
Zum ersten Mal bei der Grünen Woche vom 17. bis zum 26. Januar dabei sind der Wildsommelier René Töllner aus Wesenberg/Strasen (LK MSE) mit Wildfleisch, Wildschnitzelbrötchen und Canapees, die Korbflechterei Heiko Käding aus Boldekow (LK VG), , die Genusswelt – NEUKOWIS Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Langen Brütz (LK LUP), die Inselmühle Usedom mit regionalen Spezialitäten aus eigenem Anbau mit, darunter Senf, Fruchtaufstriche und Säfte, die Landesforst und der Landesimkerverband M-V.
„Als Neuling bin ich natürlich absolut gespannt auf die Grüne Woche“, so mein Blogpartner René Töllner (Strelitzius berichtete), der mit einem eigenen, sehr gut gelegenen Stand auf der Messe vertreten sein wird. „Ich hoffe, dort den Besuchern meine Leidenschaft für Wildprodukte herüberbringen und erfolgreich für mein Restaurant und mein Hotel ‚Zum Löwen‘ in Strasen werben zu können.“ Der Wesenberger, passionierter Jäger, ist einer von drei Wildsommeliers in Mecklenburg-Vorpommern. Deutschlandweit gibt es etwa 50 derartig ausgewiesene Experten.
Traditionell gut. Innovativ besser. Unter diesem Motto zeigt die 89. Internationale Grüne Woche (IGW), internationale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau, vom 17.01. bis 26.01.2025 in der Messe Berlin wieder Trends aus Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, treffen in einem fachlichen Rahmenprogramm, in interaktiven Ausstellungen, kreativen Workshops und bei einem abwechslungsreichen Gourmetangebot Leidenschaft und Wissen aufeinander.
Mittendrin: Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Organisiert wieder von der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH und unterstützt durch die drei regionalen Sparkassen – Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Müritz-Sparkasse und Sparkasse Mecklenburg-Strelitz – präsentieren 13 Aussteller aus MSE in der Länderhalle Mecklenburg-Vorpommern (5.2b) Trends, Geschmacks-, kulturelle und touristische Erlebnisse aus der Seenplatte. Sie präsentieren den Landkreis mit traditionellen und innovativen Spezialitäten aus Feld, Wald und See, Genüsse für Leib und Seele, kulturelle Highlights und touristische Hotspots, die man erlebt haben muss. Regional. Nachhaltig. Zukunftsorientiert.
Auf Wiedersehen Grüne Woche: Das Land Mecklenburg-Vorpommern dankt den rund 60 teilnehmenden Unternehmen und Verbänden und allen Beteiligten hinter den Kulissen für die diesjährige erfolgreiche Präsentation auf der weltweit größten Ernährungsgütermesse in Berlin. „Auch wenn das Land den Messeauftritt finanziell und organisatorisch maßgeblich unterstützt, so hängt der Erfolg der Länderhalle letztlich von den Kreationen und dem Engagement der Austellerinnen und Aussteller ab“, betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. Die Messeleitung geht von insgesamt rund 275.000 Messebesucherinnen und -besuchern aus. Der MV-Halle haben ca. 200.000 Gäste einen Besuch abgestattet.
Minister Backhaus zieht eine positive Bilanz: „Von den Ausstellenden haben wir viel positives Feedback bekommen und das ist für mich, was zählt. Sie präsentieren unser Land und sind 10 Tage lang in direktem Kontakt mit den Gästen. Dabei geht es nicht ausschließlich um größtmöglichen Umsatz, sondern auch um die nachhaltige Werbung für unsere Produkte, unsere Natur und unsere touristischen Angebote. Der Erfolg dieser Mischung kann auch an den Verkaufszahlen abgelesen werden. So sind beispielsweise rund 20.000 Liter Bier und 40.000 Fischbrötchen über die Theke gegangen. Ziel des Hallenkonzeptes ist es, die Besucherinnen und Besucher auch über die Messe hinaus für einen Besuch in unserem schönen Bundesland zu begeistern. Ich denke, der Samen ist gesät und ich bin davon überzeugt, dass wir in diesem Jahr wieder sehr gute Buchungszahlen erreichen werden.“
Halbzeit auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin: Laut Messedirektor Lars Jaeger haben in den ersten fünf Tagen ca. 75.000 Besucher die MV-Halle besucht und Gutes aus der Region probiert.
Dazu Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus: „Ich bin überwältigt von dem großen Andrang in unserer Halle. Auch wenn wir im digitalen Zeitalter leben, bleibt das Messe-Format aktuell und lässt sich nicht durch digitale Varianten ersetzen. Auch Inflation und multiple Krisen scheinen nichts an der Tatsache zu ändern, dass sich die Menschen nach drei Jahren Corona-Pandemie wieder treffen und eine gute Zeit verbringen wollen. Auch unsere Ausstellerinnen und Aussteller (Strelitzius berichtete) sind mit dem bisherigen Messerverlauf sehr zufrieden und freuen sich über viele interessante Gespräche und natürlich gute Absätze. Bisher sind rund 2.000 Brote und Kleingebäck, 12.000 Liter Bier und 25.000 Fischbrötchen über die Theke gegangen. Das ist ein unfassbarer Erfolg. So darf es die nächsten fünf Tage weitergehen!“
Heute ist die 88. Grüne Woche in Berlin gestartet, und Mecklenburg-Vorpommern ist in diesem Jahr mit rund 60 Ausstellern zum 23. Mal auf der weltgrößten Messe Ernährungsgütermesse vertreten. Auf knapp 3.000 Quadratmeter möchte das Land den rund 400.000 Besucherinnen und Besuchern in diesem Jahr wieder zeigen, was die Land- und Ernährungswirtschaft im Norden zu bieten hat. Dafür nimmt es rund 840.000 Euro in die Hand. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Agrarstandort Mecklenburg-Vorpommern“, betonte Agrarminister Till Backhaus.
Backhaus betonte, dass die Grüne Woche für ihn in diesem Jahr wichtiger denn je und mit einer besonderen Anspannung verbunden sei: „Die Landwirtschaft und der ländliche Raum durchlaufen schlechte Zeiten. Ich erlebe die Unternehmer und Beschäftigten so aufgebracht wie nie. Umso dankbarer bin ich den Ausstellenden und ihren Mitarbeitenden, dass sie trotz der aktuellen Lage die Anstrengungen des Messegeschäftes auf sich nehmen, um in Berlin ein positives Signal für die Branche zu setzen und die kulinarischen und touristischen Vorzüge unseres Landes zu bewerben.“