Zu den gastronomischen Lieblingsadressen der Holden und meiner Wenigkeit gehört bekanntlich das Restaurant „Zum Löwen“ in Strasen. Schon die ganze Woche haben wir uns auf unseren persönlichen Saisonabschluss dort gefreut und wurden gestern Abend einmal mehr nicht enttäuscht. Küche und Service top, Ausstattung und Ausblick ohnehin.
Wildsommelier René Töllner, hier mit seiner Frau Jule, ist erstmals mit seinen Produkten auf der Grünen Woche in Berlin vertreten. Foto: privat
Zum ersten Mal bei der Grünen Woche vom 17. bis zum 26. Januar dabei sind der Wildsommelier René Töllner aus Wesenberg/Strasen (LK MSE) mit Wildfleisch, Wildschnitzelbrötchen und Canapees, die Korbflechterei Heiko Käding aus Boldekow (LK VG), , die Genusswelt – NEUKOWIS Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus Langen Brütz (LK LUP), die Inselmühle Usedom mit regionalen Spezialitäten aus eigenem Anbau mit, darunter Senf, Fruchtaufstriche und Säfte, die Landesforst und der Landesimkerverband M-V.
„Als Neuling bin ich natürlich absolut gespannt auf die Grüne Woche“, so mein Blogpartner René Töllner (Strelitzius berichtete), der mit einem eigenen, sehr gut gelegenen Stand auf der Messe vertreten sein wird. „Ich hoffe, dort den Besuchern meine Leidenschaft für Wildprodukte herüberbringen und erfolgreich für mein Restaurant und mein Hotel ‚Zum Löwen‘ in Strasen werben zu können.“ Der Wesenberger, passionierter Jäger, ist einer von drei Wildsommeliers in Mecklenburg-Vorpommern. Deutschlandweit gibt es etwa 50 derartig ausgewiesene Experten.
Wir von der Kellerbühne FreiGespielt haben gestern im Restaurant „Zum Löwen“ in Strasen eine ganz wunderbare Weihnachtsparty gehabt. Danke an meinen Werbepartner René Töllner und seine tollen Mitarbeiter. Auf diesem Weg wünschen wir schon immer mal allen unseren Fans frohe Feiertage.
Bleibt gesund und uns gewogen. Im kommenden Jahr sehen wir uns wieder. Dann hat unsere neue Komödie „Es fährt kein Zug nach irgendwo“ in Mirow Premiere. Unten noch eine kleine, wundervoll böse Adventszugabe von Loriot.
Knapp drei Monate ist es her, dass ich an dieser Stelle über den Neustart im Restaurant „Zum Löwen“ in Strasen berichtet habe. Nun habe ich die Probe aufs Exempel gemacht und mit der Holden im malerisch gelegenen Garten direkt an der Wasserkante zu Abend gegessen. Um mit dem Ergebnis gleich herauszurücken: Wir waren sehr angetan von dem, was wir da in den Gläsern und auf den Tellern hatten und haben Chef René Töllner dafür ein dickes Kompliment gemacht.
Der Mann versteht einfach was von der Kochkunst wie auch von Lebensmitteln. Abgesehen davon, dass er ja ausgewiesener Wild-Sommelier mit Seltenheitswert und Waidmann ist. Schlauer sind wir bei der Gelegenheit auch noch geworden und wissen jetzt, was ein Rumpsteak aus seiner Küche von dem unterscheidet, was Kollegen in anderen Häusern servieren lassen. Für Fleischfreunde: Kann man übrigens am Tisch nachlesen.
Im Restaurant „Zum Löwen“ in Strasen stehen die Zeichen auf Neuanfang. René Töllner, seine Frau Jule und Mutter Petra setzen alles daran, um ihr Lokal wieder zu dem zu machen, was es mal war: eine der angesagtesten gastronomischen Adressen in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte und darüber hinaus, das Ausflugsziel schlechthin. Im Gegensatz zum Hotel, das allen Wirren der letzten Jahre getrotzt hat, ist der Gaststättenbetrieb im „Löwen“ eingebrochen. Das wiederum ist vor allem der Personalsituation geschuldet gewesen.
René Töllner und seine Frau Jule
Nun haben die Wirtsleute für Hotel und Restaurant elf junge Vietnamesinnen und Vietnamesen eingestellt, vier Fachkräfte und sieben Auszubildende. Mit ihnen gemeinsam, deren Deutsch täglich besser wird, wollen sie das Ruder im Lokal herumreißen und es wieder zu großer Form auflaufen lassen. Zwei Häuser im Dorf sind eigens gekauft worden, um die neuen Mitarbeiter unterzubringen.
Wer längere Zeit nicht im Gastraum mit dem unschlagbaren Blick aufs Wasser war, wird ihn kaum wiedererkennen. Die komplette Möblierung einschließlich einladender Bar ist neu, alles in hellen, freundlichen, modernen Farben. Sofort ins Auge sticht die Vitrine mit dem reichhaltigen Kuchen- und Tortenangebot.
Eigenes Wildbret ist Trumpf
Ein Stück weiter weist ein gläserner Kühlschrank mit hausgemachten Wildsalamis auf einen Trumpf hin, den die Töllners ausspielen können. Der 37-jährige Chef geht im eigenen Revier auf die Jagd und sorgt für bestes Wildbret in der Küche, wo er es dann mit seiner Mutter und neuen Kollegen exzellent zubereitet. Mehr noch, René Töllner ist einer von nur zwei zertifizierten Wildsommeliers in Mecklenburg-Vorpommern, um die 50 gibt es in Deutschland. Seine Produkte aus Wald und Flur vor der Haustür finden sich nicht nur auf den Tellern der Gäste wieder, sondern können zum Teil sogar mit nach Hause genommen werden.