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Backhaus, Berlin, Grüne Woche, Mecklenburg-Vorpommern, Messe

Halbzeit auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin: Laut Messedirektor Lars Jaeger haben in den ersten fünf Tagen ca. 75.000 Besucher die MV-Halle besucht und Gutes aus der Region probiert.
Dazu Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus: „Ich bin überwältigt von dem großen Andrang in unserer Halle. Auch wenn wir im digitalen Zeitalter leben, bleibt das Messe-Format aktuell und lässt sich nicht durch digitale Varianten ersetzen. Auch Inflation und multiple Krisen scheinen nichts an der Tatsache zu ändern, dass sich die Menschen nach drei Jahren Corona-Pandemie wieder treffen und eine gute Zeit verbringen wollen. Auch unsere Ausstellerinnen und Aussteller (Strelitzius berichtete) sind mit dem bisherigen Messerverlauf sehr zufrieden und freuen sich über viele interessante Gespräche und natürlich gute Absätze. Bisher sind rund 2.000 Brote und Kleingebäck, 12.000 Liter Bier und 25.000 Fischbrötchen über die Theke gegangen. Das ist ein unfassbarer Erfolg. So darf es die nächsten fünf Tage weitergehen!“
In der Ostsee-Kinder-Schaubackstube der Bäckerei und Konditorei Behrens aus Plau am See und der Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft MV haben bislang rund 800 Kinder Kekse, Baguettes und andere Teigwaren hergestellt und verziert. „Die Teilnehmenden erfahren hier nicht nur etwas über den Ursprung von Lebensmitteln und wie sie sich schmackhaft und kreativ weiterverarbeiten lassen, sie lernen auch ein traditionelles Handwerk kennen und erfahren, wie viel Arbeit und Leidenschaft darin steckt. Ich bin mir sicher, dass sie eine Bäckerei künftig mit anderen Augen betreten werden und hoffe, dass dieses und ähnliche Erlebnis in Summe schon bei den Jüngsten zu der Wertschätzung führen, die wir in der Land- und Ernährungswirtschaft so dringend brauchen“, sagte Minister Backhaus.
Er ist sich sicher: „Unsere Gäste schätzen die Mischung aus regionalen Köstlichkeiten, Tipps für das nächste Urlaubsziel, einem bunten Bühnenprogramm und vielen Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen und Genießen einladen. Damit sind wir laut Messedirektion auch ein Vorbild für andere Länderhallen.“
Besucher aus MSE bei der Landkreispräsentation
Halbzeit auch für die zwölf Ausstellenden der Mecklenburgischen Seenplatte. Nach dem Empfang von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Eröffnungsabend, dem 19. Januar, und dem M-V-Tag am 20. Januar besuchten traditionell rund 100 UnternehmerInnen, Vertreter aus Politik und Gesellschaft aus MSE auf Einladung von Landrat Heiko Kärger, der Wirtschaftsförderung MSE und der drei regionalen Sparkassen – Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Müritz-Sparkasse und Sparkasse Mecklenburg-Strelitz – heute die Landkreispräsentation im Rahmen der IGW 2024. Sie konnten sich wieder vom gelungenen Mix aus regionalen Köstlichkeiten, Tipps für den nächsten Urlaub und einer Hallen-Atmosphäre, die zum Verweilen und Genießen verleitet, überzeugen.
Denn neben den bereits erfahrenen IGW-Ausstellenden der Fischerei Müritz-Plau GmbH, Jackle&Heidi, der Gülden Tor GmbH, der Käsemanufaktur Müritz GmbH und der Darguner Brauerei GmbH sind auch in diesem Jahr wieder das Team der Müritz-Saga um Nils und Nicole Düwell in Berlin dabei, die MuSeen gGmbH als Vertretung der drei Landkreismuseen und der Tourismusverband MSE.
Mit dem breiten Anbieterportfolio entspricht MSE dem Leitthema der diesjährigen IGW „Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit“ sowie dem Messeschwerpunkt Regionalität. Neben den Bundesländern Baden-Württemberg (5.2a), Bayern (22b), Berlin (22a), Brandenburg (21a), Hessen (6.2a), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2a), Rheinland-Pfalz (6.2a), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b) und Thüringen (20) zeigen M-V und MSE in Berlin, was deutsche Regionalität zu bieten hat.
Ob neueste Kreationen aus der Museumsküche, nachhaltig produziertes Eis aus regionalen Zutaten, hochwertige Naturkosmetik, Kaffeekreationen von der Seenplatte oder die Planung des nächsten Urlaubs in MSE – Genuss- und Naturfans kommen in Halle 5.2 b ganz besonders auf ihre Kosten.
