Die Neue Osnabrücker Zeitung hat in einem Sommerspezial „Urlaub mal anders“ auf der Suche nach dem schönsten Badeort im Norden 15 Orte vorgestellt, darunter Wesenberg. Darauf hat mich mein Leser Kurt Garcke, wohnhaft in Bad Essen und Waldbesitzer in der Wesenberger Umgebung, aufmerksam gemacht. „In Wesenberg stellt sich Erholung durch die Ruhe und die Nähe zur Natur ganz von selbst ein“, so das Fazit des Blattes. Wen es interessiert, wie uns die Niedersachsen sehen, siehe Anhang.
Dass der Kleinseenbus, der zwischen den Orten und Ortsteilen von Mirow, Wesenberg, Wustrow und Priepert momentan drei Mal täglich verkehrt, sich nicht nur für die An- und Abreise der Gäste mit Bahn und Bus eignet, beweisen aktuelle Empfehlungen der Touristinformationen. So werden Touren mit kulturellem Hintergrund nach Mirow, Wesenberg und in den Skulpturenpark vorgeschlagen. Für aktivere Gäste gibt es außerdem Empfehlungen zur An- und Abreise mit dem Kleinseenbus zu Paddeltouren durch die Schwaanhavel oder auf der Rätzseerunde sowie zum Wandern in und um Priepert. Die Empfehlungen sind dabei nur eine Auswahl von Ideen, wie Gäste einen abwechslungsreichen Tag unter Nutzung des Kleinseenbusses gestalten können. Viele, weitere Möglichkeiten und Ausflüge sind denkbar. Durch den kostenfreien Fahrradtransport eignet sich das Angebot auch bestens, um längere Radtouren durchzuführen und mit Hilfe des Busses Kraft zu sparen oder dem Wetter zu trotzen.
Empfehlungen auf Internetseite zusammengestellt
Gerade bei der momentan unbeständigen Wetterlage und den weniger einladenden Bedingungen an den Badestrand hilft der Kleinseenbus damit, jeden Urlaubstag zu einem tollen Erlebnis werden zu lassen. Alle Tourenempfehlungen, auf die entsprechenden Urlaubsorte der Gäste angepasst, sind auf der Internetseite www.kleinseenbus.de zusammengestellt. Außerdem gibt es entsprechendes Flyermaterial in den Touristinformationen Mirow und Wesenberg, welches Gästen und Gastgebern zusammen mit den Fahrplänen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die Nutzung des Kleinseenbusses sowie der Schlösserlinie zwischen Mirow und Rheinsberg ist für Kurkarteninhaber der Orte Mirow, Wesenberg, Wustrow und Priepert kostenfrei. Auch Einwohner des Amtsgebietes Mecklenburgische Kleinseenplatte können das Busangebot kostenfrei nutzen, wenn sie sich eine entsprechend kostenfreie Einwohner-Kurkarte in der Touristinformation Mirow oder Wesenberg holen.
Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie Ämtern und Anrainergemeinden des Tollensesees kamen vergangene Woche im Haus der Kultur und Bildung zu einem großen Auftakt-Workshop zusammen. Gemeinsames Ziel der Teilnehmenden ist es, das Tourismuskonzept für den Tollensesee im Speziellen und die Tollense-Region im Allgemeinen zu konkretisieren.
Für den fachlichen Input sorgten Friederike Gaß und Tanja Brunnhuber von den Projektbüros Tour Konzept und destination to market, die das Projekt und den weiteren Prozess sowie erste Analyse-Ergebnisse vorstellten. Seitens der Vier-Tore-Stadt brachten sich der erste stellvertretende Oberbürgermeister Peter Modemann sowie die zuständigen Fachabteilungen ein.
Breites Themenspektrum
Anwendung findet das Tourismuskonzept nach Fertigstellung auf ein ausgedehntes Einzugsgebiet, das vom Südzipfel des Tollensesees bis nach Altentreptow reicht. Dementsprechend groß ist auch das Interesse von Vereinen und Verbänden, schließlich spielen umfassende Themenbereiche wie Natur und Sport, Kultur und Geschichte, Gastronomie und Beherbergung bis hin zu Marketing und Digitalisierung eine zentrale Rolle und müssen bei der Konzepterstellung mitgedacht werden.
Nächste Schritte
Im Ergebnis des Workshops standen dann auch zahlreiche Ideen, Hinweise und Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Buche. Diese werden nun von den Planungsbüros aufgenommen, in die Analyse eingearbeitet und für die weitere Projektarbeit berücksichtigt.
„Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme der Akteure vor Ort und das große Interesse am Tourismuskonzept“, so Peter Modemann nach der Veranstaltung. „Nächster Schritt der Planungsbüros wird nun die Definition von Zielen und Strategien für die touristische Entwicklung der Region sein. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit den Akteuren“, so Modemann weiter.
Gestern hat der Skulpturenpark Wesenberg schon mal exklusiv sein Tor geöffnet. Die Touristik GmbH Kleinseenplatte hatte zum traditionellen Touristikertreffen diesmal an den Weißen See eingeladen. Rund 50 Anbieter haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, darunter etliche, die diesen Kulturort von überregionaler, ja internationaler Bedeutung noch nicht kannten. „Das wurde höchste Zeit“, kommentierte Enrico Hackbarth, Geschäftsführer der Touristik GmbH, vor allem mit Blick auf die Urlauber und Tagesgäste, die Jahr für Jahr in die Kleinseenplatte kommen und auf die in Wesenberg ein ganz außergewöhnliches Kunst- und Kulturerlebnis wartet. „Der Skulpturenpark ist eine Perle.“
Enrico Hackbarth bei seinem Vortrag, hinten die Keramikerin Cornelia Nagel.
Ab 2. Mai kann auch die Öffentlichkeit Galeriegebäude und Park wieder besuchen. Managerin Philine Bracht will mir noch rechtzeitig detailliertere Informationen zukommen lassen. Sie sowie die Residenzkünstlerin Cornelia Nagel führten die Touristiker durch die beeindruckenden Ausstellungsräume, beantworteten alle Fragen und sorgten mit Mitstreiterinnen auch für die Beköstigung. „Die haben einfach einen guten Job gemacht“, war Enrico Hackbarth im Gespräch mit Strelitzius voll des Lobes. Auch mit der Teilnehmerzahl war er zufrieden, „wobei nach oben immer noch mehr geht“.
Enrico Hackbarth und Christin Drühl, Marketing- und PR-Frau beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, hatten eingangs das Leistungsspektrum ihrer Institutionen vorgestellt. Die anschließende lebhafte Diskussion rankte sich vor allem um den öffentlichen Personennahverkehr, darunter den Kleinseenbus und seine Einbindung in das Mobilitätskonzept „Seenplatte rundum“ (Strelitzius berichtete). Weiteres Thema war die Ausschilderung von Rad- und Wanderwegen. Stefanie Striller von der Galerie der Alleen in Wustrow und Lea Ritter vom Gasthaus Canow als Vorstandsmitglied der brenn:werk-Genossenschaft Wesenberg nutzten das Treffen für kurze Infoauftritte. Natürlich wurden auch wieder Werbematerialien ausgetauscht.
Philine Bracht führte die Gäste durch das Galeriegebäude.
Am Montag, den 17. April, bietet das Nationalparkamt Müritz von 9 bis 15 Uhr für Mitarbeitende touristischer Unternehmen, die im Gästekontakt stehen, einen Kompaktkurs zum Thema Müritz-Nationalpark an. Die Informationsveranstaltung findet im Schloss Hohenzieritz im Ägyptischen Saal statt. Das Programm schlägt einen Bogen von der Geologie der Seenplatte bis zur Gründung des Nationalparks. Schutzbestimmungen und ihre Auswirkungen in der Praxis sind weitere zentrale Themen. Außerdem werden die touristischen Angebote der Nationalpark-Region vorgestellt.
Wer hätte das gedacht! Die Holde und meine Wenigkeit gehören nun zu den Flusskreuzfahrern. Wobei die Betonung auf Fluss liegt, der Aida-Gemeinde werden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr beitreten. Eine Woche lang waren wir auf Einladung von GR Reisen Neustrelitz mit der niederländischen MS „Princess“ auf Havel, Oder, Peene und Ostsee unterwegs und verbuchen das als ganz wunderbare Erfahrung. Entspannter kann man sich Urlaub kaum vorstellen. Dabei waren wir eigentlich nur um die Ecke. Aber die sieht wasserseitig eben ganz anders aus.
Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Und das beziehen wir nicht nur auf die Tour von Berlin nach Stralsund über Schwedt, Szczecin, Wolgast, Peenemünde und Lauterbach auf Rügen. Es ist auch gut zu wissen, dass wir hier bei uns in Mecklenburg-Strelitz einen erfahrenen Reiseveranstalter haben, der ganz besondere Angebote unterbreitet und sich darüber hinaus auch noch lokal engagiert, darunter als Sponsor bei der TSG Neustrelitz.
Der Tollensesee soll sich zu einem Magneten entwickeln, indem er mehr in den Fokus des Tourismus gerückt wird. Zu diesem Zweck soll ein neues Tourismuskonzept erarbeitet werden, dessen Finanzierung nun gesichert ist:
In seiner Sitzung vom 19. Oktober hat der Regionale Planungsverband Mecklenburgische Seenplatte die Bereitstellung von Fördermitteln bewilligt. Die notwendigen Eigenmittel hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg als Planungskosten im Haushaltsjahr 2023 eingestellt.
Das zu erarbeitende Konzept soll die Potenziale des Tollensesees unter Einschluss der Tollense weiter untersuchen und neue Möglichkeiten der Nutzungen für Aktivitäten auf dem Wasser, mit dem Rad und zu Fuß aufzeigen. Ziel ist es zudem, konkrete Maßnahmen zur Vernetzung der Freizeit- und touristischen Aktivitäten herausarbeiten. Betrachtet werden sollen Aktivitäten, die den Tollensesee weiter aufwerten und mit dem Naturschutz im Einklang stehen.
Also, wenn das kein toller Gewinn ist! GR Reisen Neustrelitz und Strelitzius verlosen eine Flusskreuzfahrt für zwei Personen. Sie führt vom 20. bis zum 27. Oktober auf der MS Princess von Berlin nach Stralsund über Stettin.
Die Unterbringung erfolgt in einer Doppelkabine (Hauptdeck). Neben Vollpension gehören ein halbtägiger Ausflug auf Rügen und Stadtführungen in Stettin und Stralsund zum attraktiven Gewinnpaket.
Das Gewinnspiel endet am 3. Oktober um 23.59 Uhr. Ich drücke meinen Lesern alle verfügbaren Daumen. Unter dem folgenden Link finden sich die Teilnahmebedingungen:
In einem Brief an Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat Heiko Kärger, Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, am Donnerstag dafür geworben, das Untere Schloss in Mirow als möglichen Standort einer Tourismusakademie in Mecklenburg-Vorpommern in Erwägung zu ziehen.
Das Gebäude eignet sich wegen seines authentischen, historischen Hintergrundes als Geburtsort der späteren britischen Königin Sophie Charlotte und der zentralen Lage in einer der tragenden Urlaubsregionen des Landes sehr für die Nutzung in einem touristischen Kontext, so Kärger in seinem Schreiben. Er stärkte damit Bürgermeister Henry Tesch den Rücken, der bereits zuvor die Nutzung des Ensembles in seiner Stadt angeregt hatte (Strelitzius berichtete).
Mirows Bürgermeister Henry Tesch hat bei der Landesregierung für das Untere-Schloss-Ensemble als Standort für die geplante MV-Tourismusakademie geworben. In einem Schreiben an Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bezeichnet er die Pläne, sich mit einer Akademie verstärkt um die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zu kümmern, als „eine hervorragende Maßnahme“.