Die Mecklenburgische Kleinseenplatte hat gastronomischen Zuwachs erhalten. Das Gasthaus Canow am Ortsausgang in Richtung Rheinsberg empfängt seit heute vor dem Gebäude, innen und auf dem Hof Gäste zu Frühstück, selbstgebackenem Kuchen und Kaffeevariationen. Zu den ersten Besuchern gehörten Wustows Bürgermeister Heiko Kruse und seine Stellvertreterin Antje Bahrmann, die die besten Wünsche der Gemeinde überbrachten und sich danach mir gegenüber sehr angetan von der Neueröffnung äußerten.
Morgen, Pfingstmontag, öffnen Lea Ritter und Auriel Tschaikowski ihr Anwesen, zu dem auch vier Doppelzimmer und eine Ferienwohnung gehören, von 10 bis 17 Uhr. Strelitzius wird sich in den nächsten Tagen das Gasthaus anschauen und dann mehr hier im Blog zu berichten haben.
Im Wesenberger Ortsteil Siedlung öffnet Koch Giovanni Prestifilippo ab morgen wieder sein Ristorante mit Wahnsinnsblick auf die Woblitz drinnen wie draußen. Und das täglich von 11 bis 23 Uhr.
Ab dem morgigen Pfingstsonntag dürfen laut aktueller Corona-Verordnung Mecklenburg-Vorpommern gastronomische Einrichtungen endlich wieder Gäste bewirten. Mich erreichen in Größenordnungen Meldungen von Gaststätten in der Region, die ihre Wiedereröffnung mitteilen möchten. Ich bitte um Verständnis, dass das meine Möglichkeiten übersteigt. Natürlich sind Anzeigen zu sehr kulanten Preisen bei Strelitzius immer möglich.
Die Touristik GmbH Mecklenburgische Kleinseenplatte hat die Rückkehr der Gastronomie zum Anlass genommen, um das Wichtigste noch einmal zusammenzufassen:
1. Sitzplätze im Innenbereich
– nur nach vorheriger Reservierung möglich – ein tagesaktuelles negatives COVID-19-Schnell-oder Selbsttest-Ergebnis muss vorliegen – Mindestabstand von 1,50 m muss eingehalten werden, wenn man nicht am Tisch sitzt – nicht mehr als 10 Gäste je Tisch aus maximal 2 Haushalten (Kinder bis 14 Jahre sowie geimpfte und genesene Personen zählen nicht mit) – je Hausstand oder je zusammengehörenden Gruppe wird eine Person in einer Anwesenheitsliste erfasst (alternativ geht auch die Luca-APP) – eine medizinische Gesichtsmaske (zum Beispiel OP-Masken gemäßEN 14683) oder Atemschutzmaske (gemäß Anlage der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung- SchutzmV in der jeweils aktuellen Fassung, zum Beispiel FFP2-Masken) muss getragen werden, wenn man nicht am Tisch sitzt – es ist bis maximal 24:00 Uhr geöffnet
2. Sitzplätze im Außenbereich
– ohne vorherige Reservierung möglich – Mindestabstand von 1,50 m muss eingehalten werden, wenn man nicht am Tisch sitzt – nicht mehr als 10 Gäste je Tisch aus maximal 2 Haushalten (Kinder bis 14 Jahre sowie geimpfte und genesene Personen zählen nicht mit) – je Hausstand oder je zusammengehörenden Gruppe wird eine Person in einer Anwesenheitsliste erfasst (alternativ geht auch die Luca-APP) – eine medizinische Gesichtsmaske (zum Beispiel OP-Masken gemäßEN 14683) oder Atemschutzmaske (gemäß Anlage der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung- SchutzmV in der jeweils aktuellen Fassung, zum Beispiel FFP2-Masken) muss getragen werden, wenn man nicht am Tisch sitzt – es ist bis maximal 24 Uhr geöffnet
Die Gastronomen sorgen mit ihren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen dafür, dass der Aufenthalt ihrer Gäste so sicher wie nur möglich verläuft. Der Außer-Haus-Verkauf läuft selbstverständlich weiter, wie gehabt.
Unter dem Motto „Fünf nach zwölf“ haben Gastronomen und Hoteliers mit gepackten Koffern auf dem Warener Marktplatz auf ihre coronabedingte Situation aufmerksam gemacht (Strelitzius berichtete). Sie folgten einer Einladung des Dehoga Mecklenburgische Seenplatte. Mit dabei auch Bürgermeister der Region, darunter das Neustrelitzer Stadtoberhaupt Andreas Grund. Er schrieb im Anschluss an die eindrucksvolle Demonstration in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Städte- und Gemeindetages an die Vorsitzende des Regionalverbandes Mecklenburgische Seenplatte des Dehoga, Sandra Kallisch-Puchelt.
„Völlig verständlich die einzelnen Redebeiträge über Unmut, Fassungslosigkeit, Ratlosigkeit, Existenz- und Zukunftsangst und die nicht enden wollenden Appelle an die Politik, an Landes- und Bundesregierung. Auch die Verknüpfung von Wirtschaft, Gastgewerbe, Handel und Versorgung bis hin zu unserer Attraktivität als Tourismusland und -standorte in der Seenplatte stellte sehr gut die derzeit nicht gesicherte Perspektive einer ganzen Branche dar“, betonte Grund.
Den eingeladenen und anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sei noch einmal verdeutlicht worden, welches Sonderopfer seitens der Hotellerie und Gastronomie seit Monaten gebracht wird – ohne zu wissen, wie es wann weitergeht – und ohne jegliche Einnahmen, dafür aber mit weiterlaufenden Kosten…
Das Neustrelitzer Hotel Garni Schlossgarten wird bei der Demonstration in Waren vertreten sein.
Mit symbolisch gepackten Koffern will die Regionalgruppe Müritz des DEHOGA am kommenden Sonnabend, den 6. März, um „FÜNF NACH ZWÖLF“ in Waren auf dem Neuen Markt demonstrieren. Die Teilnehmer*innen werden gebeten, sich bis um 11.30 Uhr einzufinden, teilt Jürgen Haase vom Neustrelitzer Hotel Garni Schlossgarten mit.
Mit den Koffern soll der Politik signalisiert werden, dass Gastronomie und Hotellerie mit den entsprechenden Hygienekonzepten und geschultem Personal bereit sind, auch unter Corona-Bedingungen wieder Gäste zu empfangen. „Wenn unsere Gäste nicht kommen dürfen, dann sind unsere Koffer gepackt. Denn wir wissen nicht, wie lange wir noch durchhalten“, so Haase.
Ziel ist es, dass 100 Koffer für mindestens 100 Unternehmen und stellvertretend für die gesamte Branche auf dem Marktplatz stehen. Gern dürfen an den Koffern emotionale oder wirtschaftliche Botschaften platziert werden, wobei von politischen Statements abzusehen ist.
In der Vier-Tore-Stadt hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, um mögliche Hilfsmaßnahmen für von der Corona-Pandemie betroffene Händler und Gewerbetreibende zu beraten. In der zurückliegenden Woche fand die erste Zusammenkunft von Stadtvertretern aus den Fraktionen, Oberbürgermeister Silvio Witt, Benjamin Bendin und Stefanie Wengler von der Wirtschaftsförderung der Stadt und City-Manager Michael Schröder von der KEG-mbH statt. Dabei ging es um die Konkretisierung kommunaler Hilfsmaßnahmen. Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass zwei Hilfspakete zu schnüren sind. Dabei gehe es zum einen um mögliche sofortige Hilfsmaßnahmen und in einem zweiten Teil um Hilfen für die Zeit nach der Pandemie.
Um Maßnahmenvorschläge zu einem späteren Zeitpunkt in einer Beschlussvorlage zu konkretisieren, wurden die in Aussicht gestellten Stabilisierungshilfen von Land und Bund noch einmal dargestellt. Außerdem machten die Wirtschaftsförderer auf die von der Stadt bisher geleisteten Hilfen aufmerksam (Strelitzius berichtete).
In der Märzsitzung der Stadtvertretung wird als Beschlussvorlage die Aussetzung der Sondergebührensatzung auch für 2021 für Händler und Gastronomen eingebracht. Die Zahlungspflicht dafür wurde aufgrund der Corona-Pandemie für die Monate April, Mai und Juni 2020 bereits ausgesetzt. Über einen weiteren Erlass, der die Jahre 2020 und 2021 umfasst, werden die Stadtvertreter beraten, wobei bereits während der Beratung in der Arbeitsgruppe Einigkeit bei allen Beteiligten über das weitere Aussetzen der Sondergebühren bestand.
Händler und Gastronomen haben derzeit die Gebührenbescheide für die Sondernutzungen an öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg erhalten. Die Zahlungspflicht dafür wird jetzt aufgrund der Corona-Pandemie für die Monate April, Mai und Juni 2020 ausgesetzt, informiert die Stadtverwaltung. Unternehmen, die sich aufgrund ihrer derzeitigen wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage fühlen, die Sondernutzungsgebühren zu begleichen, können für die restlichen Monate zunächst einen Antrag auf Stundung stellen.
Über weitergehende Maßnahmen zum Erlass der Sondernutzungsgebühr für die übrigen Monate des Jahres 2020 bedarf es eines Beschlusses der Stadtvertretung. Darüber wird in der Märzsitzung entschieden. „Für diese Sitzung werden wir zudem eine Beschlussvorlage einbringen, um den Gewerbetreibenden auch in 2021 entgegenzukommen und die Sondernutzungsgebühr teilweise zu erlassen“, kündigte Oberbürgermeister Silvio Witt an. Er verwies auf die Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Fraktionen der Stadtvertretung und Mitarbeitern der Verwaltung, die in den nächsten Tagen zusammenkommen wird, um über diese und weitere Vorschläge zur sofortigen Hilfe der Gastronomie- und der Einzelhandelsunternehmen zu beraten.
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg möchte mit dem Aussetzen der Sondernutzungsgebühren den Unternehmen entgegenkommen, die derzeit durch den coronabedingten Lockdown ihre Einrichtungen nicht öffnen können oder finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.
Am Nikolaustag hatten Dominik, Niklas und Torben mit Giovanni am Steuer auf der Wesenberger Siedlung an Stammgäste kostenfrei Pizza und den Flyer für die Bestellung zu Weihnachten und zu Silvester verteilt.
Im Gott sei Dank zur Neige gehenden Corona-Jahr 2020 ist uns ja auflagenbedingt zu Silvester wenig vergönnt. Da wollen die Holde und meine Wenigkeit zum Jahreswechsel zumindest ordentlich tafeln. Also, bei uns gibt es eine Antipastiplatte mit Carpaccio, Tomate Mozzarella, Vitello Tonnato und frischem Gemüse. Im zweiten Gang folgen hausgemachte Pasta mit gebratenen Rinderfiletstreifen, im dritten Zanderfilets auf Gemüse mit Kartoffeln. Mit einem Tiramisu schließen wir das Festmahl ab, und machen keinen Finger dafür krumm.
Chefkoch Giovanni vom gleichnamigen Restaurant auf der Wesenberger Siedlung sorgt für den kulinarischen Jahresabschluss, und das übrigens für zwei bis zehn Personen. Bestellungen sind aber nur noch bis zum 30. Dezember unter 0152 59412788 möglich. Das Mehrgänge-Menü kann dann am Silvesterabend abgeholt werden. Wir freuen uns drauf, wissen wir doch, was wir an unserem Lieblingsitaliener haben. Wenn wir den Jahreswechsel schon allein erleben müssen, dann wollen wir wenigstens nicht auf das gewohnte Buffet verzichten.
Das italienische Restaurant „Da Giovanni“ in Wesenberg wartet zu den Feiertagen mit Köstlichkeiten außer Haus auf, die ab sofort unter 0152 59412788 bestellt werden können.
Weihnachtsmenü (mittags und abends vom 24. bis zum 27. Dezember) für 28 Euro, Bestellungen bitte bis zum 20. Dezember Bruscetta Eine halbe geschmorte Ente oder gebratener Lachs oder gegrilltes Rinderfilet mit Rosenkohl (Lachs mit Blattspinat) und Rosmarienkartoffeln Panna Cotta
Weihnachtsspezialität für 14 Euro Hausgemachte Ravioli, mit Steinpilzen gefüllt und Creme di Parmigiano
Silvesterbuffet (vier bis zehn Personen) für 32 Euro pro Person, zehn Personen 300 Euro, Bestellungen bitte bis zum 28. Dezember Antipastiplatte mit Carpaccio, Tomate/Mozzarella, Vitello Tonnato, frischem Gemüse u.v.m. Pasta mit gebratenen Rinderfiletstreifen, Filets vom Zander auf Gemüse mit Kartoffeln, Tiramisu.
Für die Kleinen bis zu sieben Jahren für fünf Euro Kinderpizza, Spaghetti (Tomate oder Bolognese), Tortellini
Ristorante „Da Giovanni“ Am Hoben 12 17255 Wesenberg
Giovanni Prestifilippohofft in seinem Ristorante auf Bestellungen.
Ich muss mal wieder die Werbetrommel für meinen Lieblingsitaliener Giovanni hier in der Wesenberger Siedlung rühren. Es war ja abzusehen, dass der Lockdown verlängert wird, aber die Gastronomen gehören zu denen, die es mit ganzer Härte trifft. Und Giovanni hatte im ersten Jahr des Bestehens seines Ristorante noch nicht mal die Chance, es auf stabile wirtschaftliche Füße zu stellen.
Heute habe ich erfahren, dass die Bestellungen im Restaurant oberhalb der Woblitz nun auch noch gegen Null gehen. Was im Frühjahr beim ersten Lockdown noch ganz gut geklappt hat, funktioniert einigermaßen überraschend nicht mehr. Und so rückt die Existenznot für Giovanni und seine Leute immer näher, eigentlich ist sie schon da. „Ihr müsst unbedingt kommen“, hat mir schon dieser Tage im Vorbeigehen am Gartenzaum der Kellner zugerufen, der gerade eine kleine Wohnung in Wesenberg gefunden hat. Er tat es mit einem Lächeln, aber wahrscheinlich war ihm ganz anders zumute.
Ich muss an dieser Stelle mal ein Loblied singen. Es gilt Feldbergs Tortenmarie alias Cindy Baugatz. Sie hat heute etwas fertig gebracht, was in Carwitz, Thomsdorf und Feldberg, sofern wir es überblicken konnten, einzigartig war. Für alle Übersehenen, auch Daumen hoch. Während wir es in der reizvollen Ecke auf fast 9000 Schritte gebracht haben, war die Marie die offenbar einzige, die mit ihrem Café im Alten Landweg 37 außer Haus dem gastronomischen Berufsstand Ehre eingebracht hat. Und damit die Konditorin gar nicht verfehlt wird, hatte sie an ihrem bekannten Zweitstandort am Kurpark einen Wegweiser gesetzt.
Nun war uns gerade nicht nach Kuchen, aber das Kompliment musste ich einfach mal los werden. Vielleicht auch im Namen vieler Spaziergänger, die bei strahlendem Sonnenschein heute in der Seenlandschaft unterwegs waren und vielleicht gern mal hier ein Getränk und da mal eine Bratwurst oder ein Fischbrötchen auf die Faust abgefasst hätten. Ein Schelm, der da an die coronabedingte Novemberhilfe des Bundes denkt – 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019. Tortenmarie jedenfalls dreht sich trotzdem, Respekt!
Übrigens sind wir auf unserer Tour trotz verschlossener Türen auf unsere Kosten gekommen. Per Aushang wurde uns anderenorts mitgeteilt, dass das Schoppen momentan nicht möglich ist. Wir wollten eigentlich shoppen, sprich einkaufen, und keinen Wein trinken.